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Tierschutz kann so einfach sein

Jeder kann den Tieren helfen.

Home » Leben » Ratgeber » Tierschutzkann so einfach sein - 10.2015

Teil 2: Flatterhafte Schönheiten und Tierschutz Tipps

Bienen sind für ein funktionierendes Ökosystem unabdingbar. Seit den Sechzigerjahren findet aber ein massives Bienensterben statt. Ein ähnliches Schicksal haben auch die Schmetterlinge.

Sie kümmern sich ebenfalls um die Bestäubung. Allerdings reagieren sie noch empfindlicher auf Umweltveränderungen.

Artenvielfalt, Schmetterlinge

Schön. Leben ist nicht genug, meint der Schmetterling, es gehören auch Sonnenschein, Freiheit und eine Blume dazu. Das hat Hans Christian Andersen gesagt.

Seltener Falter

Die feenhaften Geschöpfe mit ihren Gemälden auf den Flügeln sind sogenannte Bioindikatoren. Ob sie da sind oder nicht, sagt viel über die Umwelt aus. Beispielsweise leben viele Raupen und Schmetterlinge nur auf einer bestimmten Pflanze. Gibt es die nicht, hat der Falter keine Nahrung und stirbt. Von den 4.000 heimischen Schmetterlingen sind die Hälfte aller Tagfalter- und rund 600 Nachtfalterarten gefährdet. Tendenz steigend. Monokulturen, Umweltgifte und Klimaerwärmung machen es den bunten Wesen schwer.

Pythagoras, Philosoph

»Solange der Mensch der rastlose Zerstörer alles Lebens bleibt, das er als niedrig ansieht, wird er nie wissen, was Gesundheit bedeutet, wird er nie wirklich Frieden finden.«

BUCH TIPP Gemeinsam Schmetterlinge schützen!

Über 3.500 m2 im Naturpark Raab im Südburgenland hat dm gemeinsam mit dem Naturschutzbund gekauft um sie zu einem Schmetterlingsparadies zu machen. Möglich wurde dies durch die zahlreichen Spenden der dm Kunden für die Naturschutzinitiative „dm flugland“, die im April dieses Jahres gegründet wurde. Lesen Sie mehr dazu hier!

Gutes tun

Jeder kann einen positiven Beitrag leisten, um das artenreiche Ökosystem zu erhalten: Insektenfreundliche Gartenpflege. Wildblumen nicht ausreißen. Morsches Holz liegen lassen. Höhlen und alte Gemäuer nur nach Absprache betreten. Blumen pflanzen. Sümpfe und Teiche nicht entwässern. Wälder erhalten. Und Organisationen unterstützen, die sich für die Tiere einsetzen.

Die 5 bedrohtesten Tierarten international

  1. Dornhai: Dieser Fisch ist stark überfischt. Die schlanken Haie kommen in der Nordsee, im Atlantik, Pazifik und im Schwarzen Meer vor.
  2. Heringshai: Er wird wegen seines als besonders schmackhaft geltenden Fleisches und seiner Flossen gejagt.
  3. Sägerochen: Die Bestände sind drastisch zurückgegangen. Der Rochen wird lebend für Aquarien gehandelt, ist als Delikatesse beliebt und die sägeähnliche Schnauze wird gern als Souvenir oder rituelle Waffe verkauft.
  4. Tiger: Es gibt höchstens noch 7.000 wilde Tiger weltweit.
  5. Asiatische Nashörner: Die bedrohteste große Säugetierart. Vor allem die Abholzung ihres Lebensraums Wald bringt die Nashorn-Bestände ins Wanken.

Sägerochen. Vom Aussterben bedroht, weil seine Schnauze gern als Souvenir oder rituelle Waffe verkauft wird.

Die 5 bedrohtesten Tierarten österreichweit

  1. Ziesel: Es gibt nur mehr wenige kleine, von einander isolierte Populationen in Ostösterreich.
  2. Großtrappe: Die Großtrappe ist sehr Ortsgebunden und kommt nur mehr in sehr geringer Zahl in Niederösterreich und dem Burgenland vor.
  3. Große Hufeisennase: In Kärnten und der Steiermark gibt es nur noch einige wenige Exemplare dieser Fledermausart.
  4. Wiesenotter: Galt 1973 schon als ausgestorben. Es gibt aber aktuelle Sichtungen der Tiere.
  5. Wachtelkönig: Die zunehmende Veränderung seines Lebensraumes lässt die heimische Population weiter schrumpfen.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Warum wir unser Ökosystem retten müssen
Teil 2: Flatterhafte Schönheiten und Tierschutz Tipps

 

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