Menü öffnen

Achtung: UV

Tipps für den idealen Sonnenschutz.

Home » Family » Achtung:UV - 03.2016

So schön von oben. So schädlich hier unten. Wie die Sonne nie zum brennenden Problem wird.

Man cremt sich ein, vermeidet die direkte Mittagssonne und hat ein gutes Gewissen, während die Haut schöne Bräune gewinnt und man selber wunderbar entspannt. Und dann wird man schwanger, und auf einmal ist das Baby da, und plötzlich ist alles ganz anders unter der Sonne. Denn Babyhaut hat keinen Eigenschutz. Und braucht mehr als ein wenig Lotion, um gegen UV-Strahlen, Sonnenbrand und Hitze gewappnet zu sein. Bei größeren Kids ist zusätzlich zu Creme und Kleidung auch Überzeugungsarbeit nötig. Oder man geht mit gutem Beispiel voran.

Kind am Strand mit Sonnencreme am Rücken

Gewissenhaft. Kinderhaut hat noch wenig eigenen UV-Schutz daher muss sie besonders gut eingecremt werden.

Tipp 1: Sonnencreme

Grundsätzlich gibt es Sonnenschutzmittel mit chemischen und mineralischen Filtern. Bei den chemischen dringen die Substanzen (etwa Octocrylene, Parabene) in die oberste Hautschicht ein. Die mineralischen (mit Titanoxid und Zinkoxid) bilden eine Schutzschicht und reflektieren die schädlichen UV-Strahlen. Deshalb sind sie gerade für Babys besser geeignet. Langes Warten nach dem Eincremen ist bei mineralischen Produkten nicht nötig.

Tipp 2: Nachcremen

Der Schutz durch die Sonnencreme gehört regelmäßig erneuert, vor allem nach dem Baden. Wasserfest bedeutet lediglich, dass die Creme langsamer abgespült wird, weshalb 
sie nach dem Abtrocknen wieder geschmiert werden sollte. Nicht auf Ohren, Knie und Füße vergessen. Mehrmaliges Cremen erhöht die Zeit, in der der Schutz wirkt, hingegen nicht.

Vater und Sohn am Strand

Regelmäßig. Auch bei wasserfester Sonnencreme muss immer wieder nachgecremt werden.

Tipp 3: Schutzschicht

Eine Sonnencreme alleine ist nicht genug. Gerade die Kleinsten brauchen den Schutz durch UV-beständige Kleidung. Langärmelig, hell und luft- durchlässig sollte sie sein. Für die Kleinsten gibt es außerdem UV-beständige Badekleidung. Auf UV-Schutz sollte man auch bei der Sonnenbrille achten. Tipp: Von Sundance gibt es viele lustige Modelle für Kinder. Ebenfalls unverzichtbar: ein Hut mit Nackenschutz und breiter Krempe, der die empfindliche Augenpartie zusätzlich abschirmt. Und zuletzt: möglichst
geschlossene Schuhe.

Tipp 4: Pralle Sonne vermeiden

Dass man vor allem Babys nie der prallen Sonne aussetzen sollte, ist klar. Das gilt aber nicht nur im Freibad, sondern auch im Auto oder Kinderwagen. Von 11 bis 15 Uhr sollten die Kleinsten, wenn möglich, überhaupt im Haus bleiben. Auch wenn es draußen trüb ist. Die schädlichen UV-Strahlen dringen selbst durch einen wolkenverhangenen Himmel.

Sonnenschutz. Sonnencreme. Sonnenpflege

Essentiell. Sonnenschutz ist gerade bei den Kleinen ein großes Thema.

Tipp 5: Hauttyp bestimmen

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange die Haut ohne Rötungsgefahr der Sonne ausgesetzt werden kann. Da Babys Haut noch nicht voll entwickelt ist, benötigen die Kleinsten an Sonnentagen in jedem Fall mindestens Schutzfaktor 30, empfohlen wird meist Faktor 50. Das würde bedeuten, dass der Nachwuchs 50-mal länger draußen – aber nie in der prallen Sonne – bleiben kann, ohne Hautschäden davonzutragen, als ohne Schutz. Bei größeren Kindern spielt der Hauttyp ebenfalls eine Rolle: 
Je heller die Haut, desto höher muss der Schutzfaktor sein.

Sechstens, Siebtens, AchtensWeiterlesen

Tipp 6: Schutz von Innen

Sonnencremes sorgen dafür, dass die Haut nicht austrocknet und verbrennt. Von innen wirkt man mit ausreichend Flüssigkeit, am besten mit Wasser oder ungesüßten Tees, entgegen. Babys stillt man einfach öfter. So vermeidet man auch Kreislaufprobleme und einen Sonnenstich.

Beim Eincremen zählt das Motto: Mehr ist nicht genug.

Tipp 7: Pflege danach

Die Haut des Kindes ist nach dem Tag in der Sonne beansprucht. Deshalb wird empfohlen, abends mit einer feuchtigkeitsspendenden After-Sun Lotion zu cremen. Ist die Haut leicht gerötet, wirkt ein Topfenumschlag lindernd. Sobald der Topfen bröckelt, muss er gründlich entfernt werden.

Tipp 8: Unterwegs

Gerade im Auto müssen Kinder in besonderem Maß vor der Sonne geschützt werden. Um einen Hitzestau zu vermeiden, ist eine gute Belüftung wichtig: Fenster öffnen, Klimaanlage sachte einschalten. Damit die Kleinen nicht geblendet werden, sind Sonnenblenden für die Babyschale und für das Fenster empfehlenswert. Außerdem wichtig: genug Getränke für unterwegs mitnehmen, um auch im Stau Kreislaufprobleme und einen Sonnenstich zu vermeiden.

Cremige Bodyguards
Nach Oben
OKMehr Information