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Ökologisch unterwegs

So fährt man umweltfreundlich.

Home » Inspiration » Ökologisch unterwegs - 07.2018

Die Zukunft der Mobilität ist grün. Immer mehr Menschen bewegen sich mit Elektroautos und E-Bikes fort, die im Idealfall mit Ökostrom betrieben werden. Und die Nachfrage nach sanfter Mobilität wächst. 2016 waren rund 9.000 E-Autos in Österreich zugelassen. Ein Jahr später, 2017, waren es laut Österreichischer Energieagentur schon mehr als 15.000. Was den Neukauf von E-Bikes betrifft, liegt Österreich europaweit gar auf Platz 3. Insgesamt gibt es laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) aktuell rund 300.000 E-Fahrräder im Land.

Auch dm drogerie markt setzt auf grüne Fortbewegung. Bereits 2011 wurde der dm Fuhrpark auf verbrauchssparende Fahrzeuge umgestellt, um die CO2-Emissionen zu senken. Jetzt wird die Dienstwagenflotte, die österreichweit aus 114 Fahrzeugen besteht, teilweise auf E-Autos umgestellt.

Der erste Schritt erfolgte im Februar 2018: In der dm Zentrale in Wals bei Salzburg wurden zwei Elektrotankstellen installiert. Mehrere E-Autos sind bereits Teil des Fuhrparks. Parallel dazu wird gerade ein Fahrzeug mit Erdgas (CNG) in Kombination mit Benzinmotor einem Langzeittest unterzogen.

Auch bei der Warenbeschaffung und -verteilung denkt dm zukunftsorientiert: Das Unternehmen ist Mitglied im Council für nachhaltige Logistik. Ziel ist es, im städtischen Nahverkehr testweise Elektro-Lkw einzusetzen. Bald sollen die ersten Fahrzeuge übernommen werden.

Carsharing und Mitfahrbörsen

Neben der möglichst emissionsfreien Mobilität zeichnet sich ein weiterer Trend ab: Immer mehr Menschen verzichten freiwillig aufs eigene Fahrzeug und nützen stattdessen Öffis und Carsharing. Ein erster Schritt in Richtung grüne Fortbewegung ist, den eigenen Pkw immer öfter stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen.

Eine andere Möglichkeit ist, sich für längere Strecken ein Auto mit Kollegen zu teilen. dm fördert dieses Umdenken schon lange. Im Herbst 2014 wurde eine interne Mitfahrbörse gegründet, die jedem Mitarbeiter offen steht. Nach dem Motto „Gemeinsam fahren, gemeinsam sparen“ werden nun immer mehr Fahrgemeinschaften gegründet.

Die Zukunft der Mobilität

Wie sieht Mobilität im Jahr 2030 in Österreich aus? Experten sind zuversichtlich, dass viele Menschen ihre Verkehrsgewohnheiten ändern und der Individualverkehr abnehmen wird. Auch in Österreich gibt es dann womöglich Fahrverbotszonen für Autos mit Verbrennungsmotoren. Multi- modale Mobilitätsstationen könnten sich durchsetzen. An diesen öffentlichen Standorten werden E-Autos geladen, Carsharing-Fahrzeuge verliehen und Räder ausgeborgt. Gleichzeitig können von dort aus öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. Auch Monats- oder Jahrespauschalen für die übergreifende Nutzung von Öffis, Autos und Fahrrädern kommen – vielleicht (Quelle energyagency.at).

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