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So gelingt unser Roadtrip

Der Weg ist das Ziel.

Home » Inspiration » So gelingt unser Roadtrip - 06.2017

Wind im Haar, der Sonne entgegen. Beim Roadtrip ist der Weg das Ziel. Und wenn wir davon abkommen, ist der Urlaub perfekt.

Einfach mal drauflos. Etwas beginnen, das keinen Plan hat. Etwas ohne vorgefertigte Erwartungen starten. Die Armbanduhr ablegen und irgendwo verstauen. Sie kann ruhig weiterticken, das hört aber niemand mehr. Die Sonne sagt, wie spät es ist. Ihre wärmenden Strahlen entscheiden auch darüber, wohin es geht.

Ob man stehen bleibt und sich in einem Fluss abkühlt oder barfuß über einen Waldweg spaziert. Selbst wenn es regnet, hat man alle Freiheit: im Auto sitzen bleiben und Musik hören oder aussteigen und im Regen tanzen.

Den Kopf frei machen

Ein Roadtrip ermöglicht vieles, wozu wir im Alltag nicht die Möglichkeit haben. Wir bekommen den Kopf frei, weil sich keine To-dos und Pflichttermine darin stauen. Wir spüren die absolute Freiheit, weil uns die Welt quasi zu Füßen liegt. Weil wir tausende Möglichkeiten haben und uns doch von unserem Bauchgefühl leiten lassen. Der Reiz des Unbekannten zieht uns in seinen Bann, weil im Alltag selten Zeit für kleine oder große Entdeckungen bleibt.

Friedrich Hebbel

Eine Reise ist wie ein Trunk aus der Quelle des Lebens.

Wir sind mobil, fühlen uns aber geborgen. Wir sind umgeben von unseren Liebsten und tauchen gleichzeitig in eine neue, andere, wilde und unabhängige Welt ein. Wir halten die Augen und Ohren offen und bleiben da stehen, wo es uns gefällt. Wenn wir uns verfahren, tun wir das insgeheim gerne, weil wir neugierig auf alles sind, was hinter der nächsten Weggabelung liegt.

Spontanität & Vielfalt

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Langsam & gemütlich 

Ein Roadtrip hat viele gute Seiten. Eine davon: Der Urlaub beginnt gleich nach dem Verlassen der eigenen vier Wände. Das Nötigste packen, einsteigen und los geht’s. Es gibt keine lange Anreise, kein Warten auf ein Flugzeug. „Der Weg ist das Ziel“ bekommt eine völlig neue Bedeutung. Denn diese Art zu reisen lehrt uns, im Moment zu leben, das Hier und Jetzt aktiv und bewusst wahrzunehmen. Auch die eigene Spontaneität traut sich wieder hervor.

An einem Abend sitzen wir in eine Decke eingehüllt am Lagerfeuer, am nächsten in einem Landgasthof zwischen saftig grünen Weinreben. Oder im Haubenlokal, das wir zufällig entdeckt haben. Ein Roadtrip zeigt uns, wie bunt und vielfältig das Leben ist. Und dass wir uns nicht für eine Sache, einen Weg, eine Richtung entscheiden müssen. Das gilt auch fürs Budget. Wir können uns ein luxuriöses Cabrio mieten. Oder im 15 Jahre alten Kombi durch die Lande tuckern. Wir können in den besten Häusern übernachten oder in kleinen, familiengeführten Pensionen absteigen. Oder beides.

Die richtige Begleitung

Egal, zu welchen Verlockungen wir uns Tag für Tag aufs Neue verleiten lassen, eine einzige Entscheidung sollten wir bereits vorab treffen: die über unsere Reisebegleitung. Wer soll dabei sein? Wem wollen wir selbst ein Gefährte sein? Passen wir überhaupt zusammen? Die richtige Reisebegleitung kann den Road­trip aufwerten – oder ihn erschweren.

Schließlich verbringt man viel Zeit auf engem Raum miteinander. Man teilt seine Wünsche und Sehnsüchte. Man wird herausragende Momente erleben, aber auch in Situationen kommen, in denen man einen kühlen Kopf bewahren muss.

Der perfekte Wegbegleiter kann die beste Freundin sein. Die Lieblings-Mädelsrunde. Schwester oder Bruder. Schließlich gibt es immer noch neue Seiten, die man an seinen Liebsten noch nicht entdeckt hat. Wer sich traut, lässt sich auf einen Roadtrip mit einem bunt zusammengewürfelten Haufen Unbekannter ein. So machen es viele Reisende in Australien und Neuseeland, teils aus Mangel an Zeit und Geld, teils einfach nur aus Abenteuerlust. Man lernt dabei, Rücksicht auf andere zu nehmen, und gleichzeitig, ein bisschen egoistischer zu werden, sich durch­zusetzen. Man erfährt, wie unterschiedlich die Menschen ticken. Dass manchmal jeder etwas anderes will, auch wenn man dieselbe Richtung einschlägt.

Hauptsache entspannt. Apropos „wollen“: Beim Roadtrip muss man aufpassen. Auf die Freiheit. Darauf, dass sie erhalten bleibt. Das heißt: Man soll nicht alles auf einmal wollen. Nicht hasten. Nicht zu weit fahren. Man sollte alles langsam angehen. Ausspannen statt abhetzen. Sich bewusst machen, dass es ums Erleben geht. Und nicht darum, möglichst viel zu sehen oder möglichst weite Strecken zurückzulegen. Erst dann ist der Roadtrip das, was ihn so reizvoll macht: ein kleines Abenteuer mit vielen Glücksgefühlen.

7 Schritte zum gelungenen Roadtrip & nützliche Links

 

Road-Trip-Tipps

2 freundinnen stehen vor einem auto1: Schnell und einfach weg? Dann am besten durch Österreich fahren oder die Nachbarländer erkunden. In Italien und Kroatien winkt das Meer!
2: Abseits der Hauptsaison locken staufreie Straßen, wenig überfüllte Städte und Strände sowie günstige Unterkünfte.
3: Wer kein eigenes Auto hat, borgt sich eines aus. Auch ein Mietwagen ist in der Nebensaison deutlich günstiger.
4: Ob mit oder ohne Navigationsgerät – das muss jeder für sich selbst entscheiden. Effektiver ist man bestimmt mit, mehr Spaß hat man vielleicht ohne.
5: Eigentlich muss man für einen Roadtrip nur das Nötigste einpacken. Ein Zelt, eine Picknickdecke, ein Mini-Grill, Vorrats-Wasserflaschen und eine Taschenlampe gehören dennoch in den Kofferraum.
6: Ein bisschen Planung schadet nicht, etwa was Verkehrs­regeln im Ausland, Straßenzustände oder die Tankstellendichte betrifft.
7: Darf auf keinen Fall fehlen: Gute-Laune-Musik.

Link-Tipps

Nützliche Websites und Reiseblogs, die über Roadtrips berichten:

Europas schönste Routen

 

Routen-Tipps

 

Europa ist reich an Landschaften, die sich für eine ausgiebige Tour mit dem Auto eignen. Vor allem im Südosten Europas kann man abseits der Massen neue Entdeckungen machen.

Deutschland: Deutsche Alpenstraße, ca. 450 Kilometer
Kroatien & Montenegro: Jadranska Magistrala – Adriatische Küstenstraße, ca. 1.200 Kilometer
Island: Ringstraße – Nationalstraße Nr. 1, ca. 1.400 Kilometer
Irland: Wild Atlantic Way – Küstenstraße, ca. 2.600 Kilometer
Rumänien: Transfogarascher Hochstraße – Bergstraße, ca. 90 Kilometer
Italien: Via Chiantigiana – Toskanische Weinstraße, ca. 60 Kilometer
Frankreich: Route des Grandes Alpes – Berge & Meer, ca. 700 Kilometer

 

 

Die besten Road Movies

 

Film-Tipps

Die 5 Top Road-Movies.

Bonnie & Clyde (1967)

Irgendwo zwischen den noblen Absichten eines Robin Hoods und den moralischen Abgründen primitiver Vorstadtgauner sind Bonnie Parker und Clyde Barrow angesiedelt. Ein Gaunerpärchen auf ehrenwerter Mission durch ganz Amerika – ganz nach dem Motto: Der Zweck heiligt die Mittel“. Absolut sehenswert!

Blues Brothers (1980)

Wer diesen Film nicht gesehen hat, der hat wirklich was verpasst: Eine Mission „im Namen des Herren“, die John Belushi und Dan Aykroyd als Jake und Elwood Blues zu einem legendären Filmerlebnis machen. Erleuchtung inkludiert!

Thelma & Louise (1991)

Ein Film über Freiheit, Emanzipation und bedingungslose Freundschaft – Geena Davis als Thelma und Susan Sarandon als Louise werden mit diesem Klassiker der Road-Movies für immer unsterblich bleiben.

Crossroads (2002)

Der Ausflug der Britney Spears ins Film-Genre hat viele junge Menschen auf ihrem Weg ins Erwachsenenalter begleitet. Ein Road-Movie im ganz klassischen Sinn: alles dreht sich um Spaß, Abenteuer und Freundschaft.

Little Miss Sunshine (2006)

Diätpillen, eine Familie, die zu zerbrechen droht, eine Miss-Wahl und ein verrückter Road-Trip im VW Bus von New Mexico nach L.A. Klingt seltsam, ist es auch – und genau darum lohnt es sich! Der Film begeistert mit Echtheit, Liebe, Musik, Familienchaos und purer Freude!

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