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Wieder auf Trab

Fußbäder zur kalten Jahreszeit.

Home » Schönheit » Wieder auf Trab - 12.2016

Wenn die Füße kalt sind, wird’s im ganzen Körper nicht warm. Socken helfen so wenig wie die Zehen in den Kniekehlen vergraben. Heißer Tipp: Fußbäder.

Wenig Glamourfaktor, große Wirkung. Fußbäder sind nicht nur dazu da, die Zehen zu wärmen. Wellness für die Füße bedeutet auch Entspannung für den gesamten Körper. Wer einmal so richtige Eiszapfen statt Zehen hatte, weiß, wie das gesamte Wohlbefinden darunter leidet. Vielleicht werden Fußbäder deshalb gerade wieder neu entdeckt. Sie sind so simpel wie effektiv. Ein Fußbad entspannt, es reinigt und pflegt, wärmt den ganzen Körper und kann gleichzeitig helfen, Erkältungen abzufangen oder vorzubeugen. Die Wirkung, die mit einem einfachen Fußbad erzielt werden kann, ist erstaunlich. Es wirkt wohltuend auf Körper und Geist und zwingt uns quasi dazu, innezuhalten und auch mal Ruhe zu geben. Schließlich nützt ein Fußbad nichts, wenn man die Füße nicht im Wasser lässt. Selbst bei Problemfüßen, die Schweiß oder Hornhaut zu danken sind, können verschiedene Zusätze im Wasser Abhilfe schaffen. Alles, was wir dazu brauchen, ist ein Behältnis, in dem die Füße Platz finden, Wasser und einen passenden Zusatz.

Produkttipp: Die Balea Thermosohlen für die Schuhe wärmen die Füße und sind atmungsaktiv.

Schwerarbeit

Abgesehen davon, dass unsere Füße ohnehin Schwerstarbeit leisten und dafür definitiv nicht genug Aufmerksamkeit bekommen, ist es an der pflege-2-5-ab_2016-10Zeit, sich einmal für sie ins Zeug zu legen. Vieles von ihrer Schwerarbeit fällt uns nämlich nicht einmal auf. Wenn es draußen kalt ist, reagiert der Körper mit einer Verengung der äußeren Blutgefäße, damit eine konstante Höhe der Körpertemperatur gesichert ist. An oberster Stelle stehen dabei das Gehirn und die lebenswichtigen Organe. Was natürlich zur Folge hat, dass Füße und Hände nicht mehr genügend durchblutet und mit der Zeit kalt werden.Wir packen sie in warme Socken und Winterschuhe, die meistens zu eng und selten atmungsaktiv sind. Das wiederum schränkt die Luftzirkulation ein und die Füße beginnen zu schwitzen. Unangenehme Druckstellen erzeugen Hornhaut. Ein Fußbad an einem kalten Wintertag erhöht die Durchblutung, was sich positiv auf den ganzen Körper auswirkt. Ein beliebtes Mittel gegen kalte Füße sind sogenannte aufsteigende Fußbäder. Dabei sollte man die Füße zunächst in lauwarmes Wasser stellen und alle paar Minuten vorsichtig heißes Wasser zugießen, bis nach etwa 15 Minuten eine Wassertemperatur von 41 bis 42 Grad erreicht ist.

Tipp: Zur besseren Durchblutung geben Sie ein paar Glasmurmeln ins Fußbad und bewegen Sie diese vorsichtig hin und her. Die Fußreflexzonen sagen Danke.

BUCH TIPP Wohltuend

Eine Methode, die Füße zu wärmen und sich zu entspannen, ist auch eine entspannende Fußmassage vom Partner. Eine Anleitung finden Sie im dm Online Shop.

Badezusätze

Für die unterschiedlichen Zwecke empfehlen sich auch die speziell darauf abgestimmten Badezusätze. Zur Entspannung etwa eignet sich ein Zusatz mit Lavendel, zur Belebung mit Minze oder Rosmarin. Bei Schweißfüßen hilft ein Bad mit Salbei und Eichenrinde. Arnika ist durchblutungsfördernd und einfaches Meersalz eignet sich für ein Fußbad vor der Pediküre. In jedem Fall füllt man eine kleine Wanne oder eine größere Schüssel mit 37 Grad warmem Wasser und badet die Füße darin. In fünf bis acht Minuten steht man wieder gut da.

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Munter-Macher. Das Sixtus wohl Fußbad Sauerstoff pflegt müde Füße mit angereicherten Salzen und naturreinen ätherischen Ölen wie Latschenkiefer, Gebirgsfichte, Rosmarin, Salbei, Alpenheu und Eukalyptus. Die Haut wird desinfiziert, desodoriert und angenehm erfrischt.
Meer-Wert. Das Totes Meer Fußbad von Balea mit 30 Prozent Salz aus dem Toten Meer bietet müden und beanspruchten Füßen eine entspannende Pflege. Der Inhaltsstoff Farnesol wirkt zudem desodorierend.
Duft-Note. Das Erfrischende Fußbad von Burgit mit Badesalzen sowie Eukalyptus und Rosmarinöl erfrischt brennende und schmerzende Füße. Außerdem wirkt es gegen Fußgeruch.
Erfrischungs-Kick. Das Classic Vital Fußbad von Efasit wirkt belebend und rückfettend. Mit pflanzlicher Seife und ätherischen Ölen wird die Hornhaut erweicht und die Haut optimal auf die anschließende Pflege vorbereitet.

Weiterlesen: Tipps gegen kalte Füße

7 Schritte zu warmen Füßen

1. Regelmäßige Fußbäder mit ätherischen Ölen zeigen große Wirkung bei kalten Füßen.junge Frau pflegt ihre Füße
2. Achten Sie darauf, dass Ihre Winterschuhe nicht zu eng sind, damit eine gute Durchblutung der Füße möglich ist.
3. Lammfell- oder Schaffelleinlagen in den Schuhen helfen, die Füße warm zu halten.
4. Reiben Sie Ihre Füße mit wärmenden Fußcremes oder Ölen ein. Diese regen die Durchblutung der Haut an und führen so automatisch zu wärmeren Füßen.
5. Sobald die Kälte aufsteigt, Zehen- und Fußgymnastik betreiben. Das kurbelt für einige Zeit die Durchblutung an und lässt die Füße erwärmen.
6. Wechselduschen trainieren die Gefäße. Dadurch ziehen sie sich in den Füßen nicht so stark zusammen und bleiben länger warm.
7. Regelmäßige Saunagänge trainieren ebenfalls die Gefäße.

Workout für gesunde Füße

Basis-Übungen

Unsere Füße sind unsere Basis, denn sie tragen uns durch’s Leben. Damit sie das auch noch viele Jahre gesund und ohne Schmerzen können, sollten wir sie gut pflegen. Dabei hilft einerseits Eincremen und Massieren, andererseits regelmäßiges Training. Wir zeigen drei einfache und wirkungsvolle Übungen für ein Rundum-Fuß-Workout.

1. Eine kleine, aber sehr wirksame Übung, ist das „Fußsohlen-Rollen“. Sie dient der Kräftigung des Fußgewölbes und gehtFüße ganz einfach: Man nimmt einen kleinen, festen Ball (am besten einen Tennisball) und stellt sich mit einem Fuß so darauf, dass sich der Ball ca. in der Mitte der Fußsohle befindet. Anschließend den Ball mit dem Fuß vor und zurück rollen. Wer kann, löst den anderen Fuß vom Boden und hält dem Druck stand, das stärkt zusätzlich die Balance.
2. Die zweite Übung sorgt für einen festen Stand. Hierfür nimmt man sich zwei Tennisbälle zu Hilfe und legt sie unter die Fersen. Dann federt man vorsichtig auf den Bällen auf und ab. Dabei ist es wichtig, den ganzen Körper locker zu lassen und die Knie leicht zu beugen.
3. Beim Fuß-Workout sollte man die Zehen nicht vergessen. Auch dafür eignen sich Tennisbälle, diesmal werden sie aber unter die Zehen gelegt. Nun den Ball mit den Zehen gut durchkneten – gefühlt spielt man mit jeder einzelnen Zehe auf dem Ball Klavier. So werden die Zehen durchblutet und gestärkt. Positiver Nebeneffekt: verbesserte Balance.

Pro Fuß für jede Übung ca. 30 Sekunden einplanen und zweimal wöchentlich wiederholen.

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