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Und Tusch! Über 100 Jahre Mascara

200-400 Wimpern wollen täglich getuscht werden, und das hat auch einen Grund.

Home » Schönheit » Make-Up » Und Tusch! Über100 Jahre Mascara - 10.2015

Teil 1: Die Geschichte der Wimperntusche

Eine große Kosmetikstudie aus den USA hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel aller Frauen in westlichen Ländern regelmäßig zur Wimperntusche greifen. Ein Siegeszug, der vor über 100 Jahren begann.

Mal sorgt Mascara für dramatische, mal für verführerische Augenblicke. Meistens sind es 200 bis 400 Wimpern, die getuscht werden wollen. Sie haben eine Lebensdauer von 60 bis 90 Tagen, danach fallen sie aus und neue wachsen nach. Aber nicht immer sind sie so dicht, lang und voluminös, wie man es sich wünscht.

Wimpern-Typen

Wimpern unterscheiden sich in Länge, Dichte und Wuchsrichtung. Kosmetikfirmen legen sich ins Zeug, um immer wieder optimierte Bürstchen und Konsistenzen für die unterschiedlichen Wimperntypen auf den Markt zu bringen. Mascaras bestehen im Wesentlichen aus Öl, Wachs, Harz und Farbstoff. Bei den neuen Tuschen kommen allerdings pflegende Inhaltsstoffe wie Weizenproteine, Keratin, Vitamin B5 oder Dexpanthenol dazu, die verhindern, dass die Wimpern austrocknen. Ceramide und Jojobaöl wirken wie ein Conditioner und Seidenfibroine geben Glanz.
 Auf eines ist mit Sicherheit Verlass: Für jede Wimper ist ein Bürstchen gewachsen.

Jubiläums-Schminke

Genau vor zwei Jahren feierte die Mascara, deren Name sich vom italienischen Wort „maschera“ für Maske herleitet, ihr 100-jähriges Jubiläum. Der Parfümeur und französischstämmige Brite Eugène Rimmel hatte ursprünglich einen schwarzen Block entwickelt, an dem man eine feuchte Bürste reiben musste. Das Produkt wurde so populär, dass das Wort Rimmel in vielen Ländern immer noch ein Synonym für Wimperntusche ist.

Wimperntusche Strich, Freisteller

Wimpern-TuscheMascaras bestehen im Wesentlichen aus Öl, Wachs, Harz und Farbstoff.

Maybel und Vaseline

Der zweite Mascara­-Entdecker hatte gar einen romantischen Grund für seine Experimente. Der amerikanische Chemiker T.L. Williams entwickelte 1913 für seine ältere Schwester Maybel eine pastenförmige Mascara, die sich aus Kohlenstaub und Vaseline zusammensetzte. Maybel brauchte diese, um einen gewissen Chet zu erobern. Ein Jahr später heirateten die beiden und Williams’ Erfindung schlug wie eine Bombe ein. Maybelline, eine Namensehe aus Maybel und Vaseline, war geboren. Der Rest ist Geschichte. Und eine Gegenwart, in der es nicht leicht ist, den Überblick zu behalten.

Über-Angebot

Volumen, Länge, XXL, Supersize, Curling, Extra Black und und und. Die Vielfalt der Wimperntuschen ist endlos, die richtige Mascara zu finden schwierig. Das Geheimnis ist, Mascara und Bürstchen auf den Wimperntyp abzustimmen. Und manchmal hilft es auch, ein paar einfache Tipps und Tricks zu beherzigen, um den gewünschten Augenaufschlag zu erzielen.

Tipp aus dem dm friseurstudio

Für besondere Anlässe lassen sich Kunstwimpern ankleben. Sie halten den ganzen Tag.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Die Geschichte der Wimperntusche
Teil 2: Gute Technik – gut getuscht
Teil 3: Wimpernschlag – die Bürstenkunde

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