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Winterliche Pflege für Babys

Schmieren, nicht frieren.

Home » Family » Winterliche Pflege für Babys - 11.2016

Wenn es draußen eiskalt ist, muss man Kinder warm anziehen. Und eincremen. Ihre Haut ist empfindlich und braucht besonders intensive Pflege.

Es regnet. Aber in Pfützen zu springen macht viel Spaß. Es schneit. Aber der Schneemann hat noch keine Karottennase. Es weht der Wind. Aber der neue Schlitten wartet auf eine Testfahrt. Kindern ist es egal, ob das Wetter bei ihren Plänen mitspielt. Nur wir Erwachsenen lassen uns gerne davon abhalten und machen es uns lieber daheim gemütlich. Dabei tut frische Luft gut und stärkt die Abwehrkräfte. Aber: Die rauen Bedingungen draußen und die trockene Heizungsluft drinnen bereiten der Haut puren Stress. Vor allem der zarten Babyhaut, deren Eigenschutz noch nicht voll entwickelt ist. Auch die Haut von Kleinkindern ist empfindlich und sollte im Winter vor Trockenheit und Rötungen geschützt werden. Denn bei sinkenden Außentemperaturen nimmt auch die Luftfeuchtigkeit ab. Das führt zu weniger Hautfeuchtigkeit und einer geringeren Talgproduktion. Und das macht die Haut wiederum trocken spröde. Deshalb: Gut einpacken und am besten die altbewährte Zwiebeltechnik – also mehrere dünne Kleidungsschichten übereinander – anwenden.

Schutz für Gesicht und Hände

Die empfindlichen Gesichtspartien, die Ohren und die Hände schützen reichhaltige, fetthaltige und möglichst wasserfreie Wind- und Wettercremes. Sie enthalten wenig Feuchtigkeit, weil die bei zu tiefen Temperaturen in der Haut gefrieren könnte. Um die Haut bei Kälte ausreichend zu schützen, leisten auch sogenannte Cold Creams gute Dienste. Den rückfettenden Kälteschutz gibt es in Form von Salben und Balsam. Der hohe Fettanteil sorgt für einen besonders effektiven Schutz. Bienenwachs mildert Spannungsgefühle und Rötungen der Haut.

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Wärme für die Seele

Wenn das Pfützenspringen keinen Spaß mehr macht oder der Schneemann fertig ist, tut kleinen und großen Abenteurern ein heißes Bad gut. Um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen, badet man Babys und Kinder nicht zu ausgiebig und zu häufig. Dafür, dass das Baden genauso viel Spaß macht wie das Herumtollen draußen, sorgt ein hautverträglicher, pflegender und wohlriechender Badezusatz. Mit besonders lang anhaltendem Schaum, versteht sich. Danach eine pflegende, rückfettende Creme, die den Säureschutzmantel der Haut unterstützt, auftragen. Und schon sind die Kleinen bereit für den nächsten kalten Tag.

Balsam für die Lippen

Beim Toben im Freien wird allzu oft auf eine besonders sensitive Hautpartie vergessen: die Lippen. Sie haben weniger Zellschichten als die restliche Körperhaut. Deshalb sind sie Umwelteinflüssen gegenüber sensibler. Außerdem fehlen der Lippenhaut schützende Härchen und eigene fettproduzierende Talgdrüsen. Hinzu kommt, dass kleine Kinder gerne Gegenstände in den Mund nehmen und sich oft die Lippen lecken. Beides macht die zarte Lippenhaut noch sensibler und angreifbarer. Vor allem Pflegeprodukte mit Bienenwachs halten Kinderlippen trotz niedriger Temperaturen geschmeidig. Ein Trick: Die Kleinen vergessen bestimmt nicht, draußen immer wieder Lippenpflege aufzutragen, wenn sie fruchtig duftet. Allerdings sollten Lippenpflegestifte mit Duftstoffen erst ab dem Volksschulalter verwendet werden.

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