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Wintersport – Fun

Wintersport ist heute viel mehr als Rodeln und Skifahren.

Home » Family » Familienurlaub » Wintersport –Fun - 11.2015

Teil 2: Wintersport pur: Über Schneeschuhwandern, Snowtubing und Hundeschlittenfahrten

Von Klein und Groß begeistert empfangen, bedankt sich der Winter. Mit viel coolem Spaß, der sicher kein Schnee von gestern ist.

Schneeschuhwandern

Auch wenn vielen Kindern beim Wort Wandern das große Gähnen kommt – bei dieser Variante sind sie gleich wieder hellwach. Und ziehen mit abenteuerlichem Schuhwerk eine frische Spur in den Neuschnee. Allerdings sollte man nicht zu viel erwarten. Als Faustregel gilt, dass man bei einer Schneeschuhwanderung maximal die Hälfte einer Sommerwanderung schafft. Wandert man nur in leicht hügeliger Landschaft, braucht man feste knöchelhohe Wanderschuhe, an denen man die Schneeschuhe befestigt. In alpinem Gelände braucht man eine Tourenausrüstung, fundiertes alpines Wissen oder einen Guide. Familientouren mit Enkeln und Großeltern gibt es etwa im Allgäu. Eine Schneeschuhtour dauert dort eineinhalb bis zwei Stunden und kann mit Rodeln, Sackrutschen, Huibob und Airbob kombiniert werden. Die Ausrüstung leiht man sich aus.

Familie im Schnee

Lustig. So begeistert wird er nicht immer empfangen, der Winter.

Skigebiete verlassen sich nicht mehr darauf, dass der Schnee vom Himmel fällt. Sie machen ihn selber. Und dazu noch so einiges anderes.

Snowtubing

Das ist ein Trendsport aus den USA, bei dem man mit Schlauchreifen, sogenannten Tubes, mit 50 Kilometern pro Stunde auf präparierten Bahnen talwärts saust und mit einem Lift wieder nach oben befördert wird. Zahlreiche Skigebiete, aber auch andere Regionen bieten diesen Action-Spaß mittlerweile an. So gibt es im Family Park Serfaus auf dem Komperdell eine Tubingbahn, die 150 Meter lang ist. In St. Martin am Tennengebirge geht es sogar bis zu 400 Meter abwärts durch den Schneekanal – und es kann auch bei Flutlicht gerutscht werden. Snowtubing-Bahnen findet man im ganzen Salzburger-Land. In Reichenau an der Rax kann man Snowraften: Dabei rast man in kleinen Gruppen in einem Snow­rafting-Boot über Steilkurven und kleine Kicker den Hang hinunter. Für besonders Mutige gibt es das Bungee-Rafting.

Kinder im Schneereifen

Action.Der Schlitten bekommt ernsthafte Konkurrenz von den Snowtubes.

Hundeschlittenfahrten

Beim Husky-Toni in Bürserberg im Brandnertal gibt es Hundeschlitten-Workshops für Kleingruppen oder exklusive Ausfahrten für zwei Personen, Kinder ab acht können den Husky-Führerschein machen. Ebenfalls ab acht dürfen Kids an einer Vier-Stunden-Tour des Husky-Camps am Hörnlepass teilnehmen. Der erfolgreiche Schlittenhundeführer Alex Serdjukov bietet auf der Hebalm Schlittenhunde-Workshops, Skijöring-Kurse, Wildtierfütterung, geführte Fackelwanderungen, Iglu-Bau und Rodelspaß an.

Husky im Schnee

Alaskafeeling. Huskytouren erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Kinder können ab acht Jahren sogar selbst einen Hundeschlittenführerschein machen.

Weitere Husky-Programme unter:

Tipp: Frische Luft ist der beste Spielkamerad. Wenn sie besonders kalt ist: durch die Nase einatmen, durch den Mund ausatmen.

Baustoff Schnee

  • Schneemänner baut man mit links, nur mit Pulverschnee macht es keinen Spaß. Mit pappigem Schnee rollt man drei Schneekugeln und setzt sie übereinander. Als Nase wird traditionell eine Karotte verwendet, als Mund ein Zweig und als Augen Kohlen oder Kastanien. Aber das muss ja nicht immer so bleiben.
Kind mit Schneemann

Naseweis. Schneemann bauen macht immer Spaß.

  • Iglus mit der Inuit-Iglubautechnik zu errichten überfordert Kinder – zu groß und zu schwer sind die Blöcke und die Schneesäge ist für die Kleinen kein ideales Werkzeug. Am Q-Inglu können aber schon Kindergartenkinder mitbauen. Hier ist eine Anleitung.
  • Eiskuchen herstellen können schon die Kleinsten. Man färbt dazu mit Fingermalfarben Wasser verschiedenfarbig ein. Dann wird es in Sandförmchen gefüllt, die bei Minustemperaturen auf den Balkon oder in den Garten kommen. Sobald das Wasser gefroren ist, übergießt man die Förmchen kurz mit heißem Wasser und löst die dekorativen Figuren heraus. Bei sehr tiefen Temperaturen unter minus zehn Grad kann man auch versuchen, Seifenblasen gefrieren zu lassen.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Teil 1: Von Funsport-Parks und Hochseilgärten
Teil 2: Über Schneeschuhwandern, Snowtubing und Hundeschlittenfahrten

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