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Warum Dry Brushing gut für die Haut ist

Reinigung und Anregung zugleich.

Home » Schönheit » Warum Dry Brushing gut für die Haut ist - 11.2017

Dry Brushing regt den Kreislauf an, zaubert einen schönen Teint und kann Cellulite bekämpfen.

Früher hieß es schlicht „Trockenbürsten­massage„. Dry Brushing klingt da schon wesentlich besser, auch wenn das Prinzip gleich bleibt: Eine trockene Naturhaarbürste wird auf trockener Haut angewendet.

Dry Brushing wird dadurch zu einer Kombination aus Massage und Peeling. Mit dem trockenen Bürsten kann man nicht nur positive Effekte für die Haut erzielen; auch die Gesundheit soll davon profitieren. Der Bürstenmassage werden eine Reihe von positiven Effekten nachgesagt, zum Beispiel:

  • Reduktion von Cellulite
  • Anregung der Durchblutung
  • Verbesserung der Hautoberfläche
  • Anregung von Kreislauf und Lymphfluss
  • Anti-Aging-Effekt
  • Peelingfunktion

Verbesserung des Immunsystems

Spezielle, aber sehr einfache Bürsten­bewegungen werden dazu genutzt, die Zellerneuerung des Körpers anzuregen. Zunächst wirkt Dry Brushing wie ein Peeling, bei dem abgestorbene Hautschüppchen abgetragen und die Poren geöffnet werden. Schon nach dem ersten Mal Bürsten hat man aber auch das Gefühl, dass sich die Haut besser, gesünder und praller anfühlt.

Durch den Bürstvorgang wird das Hautbild feiner. Wassereinlagerungen, die Cellulite begünstigen, können damit verhindert werden. Das Dry Brushing hat einen ähnlichen Anti-Cellulite-Effekt wie die Lymphdrainage, allerdings mit einem zusätzlichen Peeling.

Bei regelmäßiger Anwendung kann das Bürsten sogar das Lymphsystem unterstützen. Dieses zieht sich durch den ganzen Körper und transportiert neben Abfallprodukten des Stoffwechsels auch Krankheitserreger zu den Lymphknoten, wo sie dann zerstört werden.

Das Lymphsystem hat keine eigene Antriebspumpe, sondern wird vor allem durch körperliche Bewegung, aber eben auch durch Massage, in Gang gehalten. Dry Brushing kann den Lymphfluss verstärken, wodurch nicht nur die Haut schöner, sondern auch das Immunsystem gestärkt wird.

Striegeln: Kurz, aber gründlich

Allerdings sollte man im Vorfeld ein paar Dinge beachten. Da die Bürstenmassage den Kreislauf in Schwung bringt, macht es Sinn, sie immer in der Früh vor dem Duschen durchzuführen. Danach ist man garantiert wach.

Regelmäßigkeit ist dabei wichtiger als die Zeit, die man dafür investiert. Idealerweise sollte man zwei- bis dreimal pro Woche daran denken. Optimal sind ungefähr zehn Minuten pro Durchgang. Dazu benötigt man nichts weiter als eine nicht zu harte Naturhaarbürste mit langem Stiel oder gutem Griff. Ein Massagehandschuh aus Sisal tut’s auch. Erste Ergebnisse sollten innerhalb eines Monats zu sehen sein.

Die Massage sollte aus gleichmäßigen, streichenden und kleinen kreisenden Bewegungen bestehen. Wildes Hin- und Hergeschrubbe bringt überhaupt nichts. Wer schon einmal ein Pferd gestriegelt hat, weiß, wie es geht.

Der Druck sollte anfangs nicht zu stark sein, kann aber mit der Zeit erhöht werden, sobald sich die Haut an diese Art der Massage gewöhnt hat. Am wichtigsten ist, sich an diese Regel zu halten: Immer in Richtung des Herzens bürsten!

Tipp: Alle zwei Wochen sollte die Bürste mit einem sehr milden Shampoo gereinigt werden. Danach mit den Borsten nach unten trocknen.

Nach dem Bürsten

Wenn die Haut nach dem Bürstvorgang schön rosig ist, leicht kribbelt und sich angenehm wach anfühlt, ist alles richtig gelaufen. Die Wirkung kann man mit einer Wechseldusche nach dem Bürsten noch verstärken. Der Wechsel zwischen kaltem und heißem Wasser fördert die Blutzirkulation. Nach dem Duschen ist der Körper dann optimal für jede nachfolgende Pflege vorbereitet. Durch das Dry Brushing haben sich die Poren geöffnet und Pflegestoffe können besonders gut aufgenommen werden. Nährende Körperöle oder reichhaltige Bodylotions können jetzt am besten einziehen.

Gesichtsbehandlung

Dry Brushing kann grundsätzlich auch im Gesicht angewendet werden. Allerdings sollte die Bürste für diese empfindlichere Haut wesentlich weicher sein. Durch den Peelingeffekt werden nicht nur Hautschüppchen entfernt, es werden auch die Durchblutung angeregt sowie die Zell­erneuerung stimuliert. Ein rosiger, frischer, glatter Teint ist das Ergebnis.

Gebürstet wird nach der Gesichtsreinigung, und auch hier wieder mit sanften, kreisenden Bewegungen. Eine leichte Hautrötung danach stellt kein Problem dar, nur brennen sollte es nicht.

How to: die richtige Dry-Brushing-Technik

  • Man beginnt bei den Füßen und bewegt sich mit langen Streichbewegungen in Richtung Rumpf vor. Am besten fünf- bis sechsmal wiederholen.
  • Rund um die Oberschenkel und am Po wird mit kreisenden Bewegungen gebürstet.
  • Auch der Bauch wird mit kreis­förmigen Bewegungen gebürstet, und zwar im Uhrzeigersinn.
  • Nun sind die Arme dran: Beginnend am Handrücken wird über die Armaußenseite bis hoch zur Schulter gestrichen. Danach folgt auf gleiche Weise der Innenarm. Denn auch hier gilt: immer in Richtung Herz bürsten.
  • Die Schultern werden nun von der Mitte nach außen bis zu den Schultergelenken gebürstet.
  • Am Schluss bürstet man mit sanft kreisenden Bewegungen um die Brüste herum am Dekolleté.

Mit diesen Produkten gelingt Dry Brushing

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