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Design-Klassiker und ihre modernen Zwillinge

Die Kombination macht’s!

Home » Inspiration » Design-Klassiker und ihre modernen Zwillinge - 04.2018

Manche Möbelstücke überstehen die Jahrzehnte, ohne an Charme oder Aktualität einzubüßen. Sie passen morgen noch genauso ins Wohnzimmer wie vor 50 Jahren, sind qualitativ immer noch top und waren zur Zeit ihres Entwurfs herausragend – weil Stil, Material oder die Technik dahinter wegweisend waren. Deshalb wurden sie nicht nur oft kopiert, sondern dienten auch als Inspiration für viele kommende Designs.

Kaffeehausstuhl 214

Wann: 1850er-Jahre
Designer: Michael Thonet
Marke: Thonet
Besonderheit: Michael Thonet glückte durch eine neue Technik das Biegen von Massivholz. So konnte der Sessel in Serie gefertigt werden.
Land: Deutschland
Alternative: Inspiriert vom „Wiener Kaffeehausstuhl“ von Thonet ist auch der Stuhl von TON in Bugholztechnik gefertigt.

901 Servierwagen

Wann: 1936
Designer: Alvar Aalto
Marke: Artek
Besonderheit: Alvar Aalto wird als Pionier der Schichtholzverarbeitung bezeichnet. So ist auch der Rollwagen mit den weißen Rädern – wie sein großer Bruder 900 – aus Linoleumplatten geformt. Land: Finnland
Alternative: Ebenso schlicht, in Weiß und aus Holz ist der Beistelltisch mit Rollen aus der Ikea PS-Kollektion.

Panton Chair

Wann: 1959, in Serie produziert ab 1967
Designer: Verner Panton
Marke: Vitra
Besonderheit: Der kurvenreiche Freischwinger, gefertigt in einem Stück aus Kunststoff, ist aus der Geschichte des Möbeldesigns nicht mehr wegzudenken.
Land: Dänemark (Designer), Schweiz (Marke)
Alternative: Geschwungene Linien und ein skulpturaler Look prägen auch den Stil des Wing Chair von Vondom.

Egg Chair

Wann: 1958
Designer: Arne Jacobsen
Marke: Fritz Hansen
Besonderheit: Die kurvigen Linien erinnern an eine Eierschale, die ihren Gast schützend aufnimmt. Er ist ein Synonym für dänisches Möbeldesign geworden.
Land: Dänemark
Alternative: Durch seine markante Form soll Plateau von Engelbrechts – wie der Egg Chair – genügend Raum für Privatsphäre geben.

 

Wassily-Stuhl

Wann: 1926
Designer: Marcel Breuer
Marke: Knoll International
Besonderheit: Breuer war einer der ersten, der für Wassily (benannt nach seinem Zimmergenossen am Bauhaus, Wassily Kandinsky) Stahlrohr für seine Konstruktionen im Möbeldesign benutzte.
Land: Ungarn (Designer), USA (Marke)
Alternative: Auch Masculo von Gubi setzt auf die bewährte Kombination aus Leder und Stahl, allerdings in modernerer Form.

Arco-Bogenleuchte

Wann: 1962
Designer: Pier Giacomo und Achille Castiglioni
Marke: Flos
Besonderheit: Dieser Klassiker vereint die Vorteile von Steh- und Hängelampe und ist Teil der Dauerausstellung im Museum of Modern Art in NY. Als Inspiration diente eine Straßenlaterne, „Arco“ bedeutet – nomen est omen – Bogen.
Land: Italien
Alternative: Die Standleuchte Bow von Butlers wurde nah am Original im klassischen Bauhausstil designt.

E1027 Adjustable Table

Wann: 1927
Designer: Eileen Gray
Marke: ClassiCon
Besonderheit: Eileen Gray zählt zu den Pionierinnen der klassischen Moderne. Ihr höhenverstellbarer Beistelltisch aus Stahlrohr war damals revolutionär.
Land: Irland (Designerin), Deutschland (Marke)
Alternative: Minimalistisch präsentiert sich der Beistelltisch Circle von Jill & Jim Designs mit Aluminiumplatte und Metallbeinen.

Componibili

Wann: 1969
Designer: Anna Castelli Ferrieri
Marke: Kartell
Besonderheit: Die Container wurden als modulares System entworfen, wobei die einzelnen Bausteine aus ABS-Thermoplast bestehen. Sie waren prägend für das Design, das in den 1970ern folgen sollte, und sind im Museum of Modern Art in NY ausgestellt.
Land: Italien
Alternative: Eine Hommage ans Original ist Componibili Smile, die Neuinterpretation des Containermöbels von Fabio Novembre für Kartell mit modernen Elementen.

Hier finden Sie die schönsten Flohmärkte zum Stöbern.

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