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Recyceln statt wegwerfen

Ich brauch weniger!

Home » Inspiration » Wohnen » Recyceln statt wegwerfen - 09.2017

Regional kaufen. Weniger Müll produzieren. Bio nicht nur gut finden, sondern auch leben. Auf das zurückgreifen, was man besitzt, und daraus Neues gestalten.

Was so schön klingt, stellt uns im Alltag immer wieder vor Herausforderungen. Dabei ist oft nur etwas Kreativität gefragt. Denn mit ein wenig Fantasie und handwerklichem Geschick lassen sich viele Dinge, die man so hortet, recyceln und umgestalten. Egal, ob man aus altem Holz einen Kleiderständer oder aus Kräutern und Stoffresten kleine Kissen für den Schrank bastelt, Ideen finden sich für jedes Material. So verleiht man seinen Sachen nicht nur einen individuellen Touch, sondern spart auch Geld und Ressourcen ein. Und geht ganz nebenbei einen großen Schritt in Richtung nachhaltiges Leben.

Im dm Online Shop finden Sie kreative Upcycling-Tipps.

Genial schöne Upcyling-Produkte

Unterwegs. Sennheiser x Freitag ist eine Kooperation, die sich sehen – und hören – lassen kann. Der Bügel der Kopfhörer F703 stammt aus derselben recycelten LKW-Plane wie die dazu passende Tasche.
Praktisch. Die Edelstahlflasche ist BPA-frei, wiegt nur 100 Gramm und ist für heiße und kalte Getränke geeignet. Von 24 Bottles.
Alternativ. Das Bienenwachstuch mit Jojobaöl hat antibakterielle Wirkung und ersetzt Frischhalte- und Alufolien. Nach Gebrauch lässt es sich einfach abwaschen. Von Abeego.
Funktional. Brotdose und Bambus-Schneidebrett (Modell „Leo“ von Berghoff) in einem: So verstaut (und schneidet) man Brot nachhaltig und formschön.
Nachhaltig. Die Haushaltshandschuhe von If you care bestehen zu 100 Prozent aus Kautschuk, sind sehr strapazierfähig und wiederverwendbar.
Kreativ. Aus einem Skateboard gefertigt sind die bunten Eierbecher von Lockengelöt. So muss Upcycling.
Dekorativ. Ein toller Blickfang ist der Hai aus alten indonesischen Bootsplanken. Von Car Möbel.
Recycelt. Der Rucksack „Landgang“ von 360° ist aus gebrauchtem Segeltuch und sehr robust und geräumig.

Tipps für weniger Müll

  • Box statt Einweg. Wiederverwendbare ­Kaffeebecher, auffüllbare Glasflaschen, ­Brotdosen für die Jause: Schon spart man täglich bei sich und den Kindern Müll ein.
  • Stoff statt Plastik. Nicht jeder Einkauf ist genau geplant. Ein kleines Sackerl passt super in die Handtasche und ist so auch bei Spontaneinkäufen immer mit dabei.
  • Kreativ statt neu. Denkt man ums Eck, kann man viele Dinge kreativ umgestalten oder zweckentfremden – und etwa Paletten zu einem Tisch umfunktionieren.
  • Hausmittel statt Chemie. Viele Flecken lassen sich mit natürlichen Mitteln entfernen, die der Umwelt nicht schaden und zudem keinen Verpackungsmüll hinterlassen.
  • Leihen statt kaufen. Man muss nicht alles selbst besitzen. Gerade bei Dingen, die man nicht oft benötigt, empfehlen sich Tausch­geschäfte mit Freunden oder den Nachbarn.

5 Mini-Nachhaltigkeitschallenges

1. Einen Tag keinen Plastikmüll produzieren.

2. Einen Tag pro Woche auf das Auto verzichten.

3. Einen Tag pro Woche auf tierische Lebensmittel verzichten.

4. Eine Woche lang nicht zwei oder mehr Elektrogeräte gleichzeitig benutzen.

5. Einen Monat lang nichts Neues kaufen (außer Überlebenswichtiges).

BUCH TIPP Inspiration gesucht?

„24 Upcycling Ideen zum Selbermachen und Verschenken“ (Ars Edition, erhältlich ab 29.9.) zeigt kreative Bastelideen. Wir präsentieren daraus die Vintage Garderobe aus altem Besteck:

Anleitung für eine Vintage Garderobe aus altem Besteck

 

Das wird benötigt:

Altes Besteck, Schraubstock, evtl. Hammer und harter Zylinder, Metallbohrer, Schrauben oder Nägel, altes Holzbrett

So wird´s gemacht:

Schritt 1: Schraubstock an einem Tisch fixieren, Besteck fest einspannen und das untere Drittel zu einem Haken umbiegen. Wenn es von Hand nicht klappt, kann man einen Hammer und einen harten Zylinder (zB Kopf eines Gummihammers), um den man das Besteck biegt, zur Hilfe nehmen.
Schritt 2: Mit einem Metallbohrer Löcher in die Gabeln und Löffel bohren. Das Besteck anschließend in regelmäßigen Abständen auf ein altes Holzbrett schrauben oder nageln.

Tipp: Je dünner das Besteck, desto einfacher lässt es sich biegen. Dabei vorsichtig vorgehen, manches Besteck kann auch brechen! Ein Heißluftföhn kann das Metall ebenfalls biegsamer machen.

Die besten Nachhaltigkeits-Blogs

 

Vermeiden: Die Wienerin Nunu Kaller hat beschlossen, ein Jahr lang keine ­Kleider zu kaufen, und berichtet, wie es gelaufen ist und was sich für sie geändert hat – und wo man in Österreich nachhaltig einkaufen kann. ichkaufnix.com

Recyceln: Bei Melanie Gaggl und Franziska Reinisch stehen Recyceln, Upcyceln und Müllvermeidung hoch im Kurs. Sie führen einen Shop mit Upcycling-Produkten, bloggen und sind dabei mit zahlreichen DIY-Selbstversuchen absolut authentisch.

Durchhalten: Zero Waste liefert Tipps zur Müllvermeidung und hilfreiche Tricks für den Alltag.

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