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Zucker in der Kosmetik

Schön süß.

Home » Schönheit » Zucker in der Kosmetik - 09.2018

Essen soll man ihn ja nur in Maßen, aber Zucker hat bereits ein neues Betätigungsfeld gefunden. In Kosmetikprodukten gibt es für ihn ausschließlich positive Bewertungen.

Die einen können nicht ohne, für die anderen ist er das reinste Teufelszeug. Zucker hatte definitiv schon einmal bessere Beliebtheitswerte. Wer innerlich darauf verzichten kann, darf für sein Äußeres ohne Bedenken sündigen. Denn Zucker als Beauty-Zutat ist einfach unschlagbar.

Zuckerkristalle oder Zuckertenside sind als reines Naturprodukt besonders mild, gut verträglich und zudem noch vollständig biologisch abbaubar. Die kristalline Form kommt vor allem in Stylingprodukten zum Einsatz. Sie binden Feuchtigkeit im Haar und sorgen auf diese Weise für Halt. Kein Wunder also, dass Zuckersprays zu einer ernsthaften Konkurrenz für Salzwassersprays werden könnten.

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beine einer jungen frauSugaring: Zucker auf der Haut 

Im Gegensatz zu den Salzkristallen haben jene des Zuckers eine eher runde Form ohne allzu scharfe Kanten. In Peelings für Haut, Haare und Lippen sind Zuckerkristalle eine Alternative zu den umstrittenen Mikroplastikpartikelchen, die darin als Schleifkörper verwendet werden. Zuckertenside, die aus einer Mischung von Rohstoffen aus Zuckerrohr, Zuckerrüben und Kokosfett gewonnen werden, findet man vermehrt in Cremes, Duschgels und Gesichtsreinigern. Die darin enthaltene natürliche Fruchtsäure wird gern in Anti-Aging-Cremes eingesetzt.

Deshalb: Alles auf Zucker!

Tipp: Für ein Kopfhautpeeling verrührt man einen Esslöffel Zucker mit seinem Shampoo. Wöchentlich anwenden. Auf diese Weise entsteht auch ein Körperpeeling.

Kosmetikprodukte mit Zucker

Rezept: Selbstgemachtes Rosen-Zucker-Peeling

Zuckerpeelings für die Haut gibt es nicht nur im Handel, sie lassen sich auch problemlos zuhause herstellen. Unser Rosenpeeling besteht ausschließlich aus natürlichen Zutaten und hinterlässt ein samtiges Hautgefühl. Dafür 250 g Zucker mit 30 EL Kokosöl, den gehackten Rosenblüten einer Rose und einigen Tropfen Rosenöl (je nach gewünschter Intensität) vermengen. Mit kreisenden Bewegungen auf die feuchte Haut auftragen und mit Wasser abspülen. Fertig!

P.S.: Am besten frisch zubereiten, die Reste lassen sich aber in einem luftdichten Gefäß aufbewahrt etwa zwei bis vier Wochen verwenden.

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