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Zuckerfreie Ernährung – kein Zuckerschlecken

Wie man Zucker deutlich reduzieren kann.

Home » Genuss » Zuckerfreie Ernährung – kein Zuckerschlecken - 08.2018

Tatsächlich kommt man um Zucker nur schwer herum, oftmals ist er selbst in Lebensmitteln versteckt, in denen man Zucker nicht mal vermuten würde, zum Beispiel in Salatsaucen, Wurst, sauren Gurken, Tomatensoße oder fettarmen Joghurts.

Warum wir Zucker reduzieren sollten

Fakt ist – mit jährlich 36 kg pro Kopf essen wir definitiv zu viel Zucker. Das schadet nicht nur der Figur, sondern der Gesundheit ganz allgemein. Denn der menschliche Stoffwechsel ist nicht gemacht für die Menge Zucker und Kohlenhydrate, die wir ihm zumuten. Vom Muskelaufbau her sind Menschen Fett- und keine Zuckerverbrennungsmaschinen. Jede unserer Muskelzellen hat fünf Eingänge für Fett und nur einen für Zucker. Das allein spricht schon dafür, den eigenen Zuckerkonsum zu überdenken. Wie aber anfangen? Rational ist alles klar, aber emotional?

Alles auf null?

Vollkommen zuckerfrei zu leben ist schwer. Denn das würde neben dem Verzicht auf Kohlenhydrate, auch jenen auf Obst und Gemüse mit einschließen. Eine zuckerfreie Ernährung ist also auf Dauer nicht gesünder, denn gerade über Obst und Gemüse nehmen wir viele wertvolle Nährstoffe, Vitamine und Ballaststoffe zu uns. Leichter als eine komplett zuckerfreie Ernährung ist es, auf Industriezucker zu verzichten und ihn durch Ersatzstoffe wie Stevia, Xylit, Erythrt, Saccharin, Ahornsirup oder Honig zu ersetzen.

Aller Anfang ist schwer

Am besten fragt man sich, was Zucker einem selbst gibt. Was man sich davon verspricht, wenn man Zucker zu sich nimmt. Trost, Geborgenheit, Belohnung, Ablenkung? Wenn man sich der Emotion bewusst ist, die hinter dem Zuckerkonsum steht, dann kann man sich Alternativen suchen.

Tipps für eine Umstellung auf zuckerreduzierte Ernährung

1. Ein Blick auf die Zutatenliste der Produkte gibt Aufschluss darüber, ob und wie viel Zucker enthalten ist. Als Faustregel gilt: alles was auf „-ose“ endet, ist immer eine Form von Zucker.
2. Wasser und Kräuter- bzw. Früchtetee trinken statt Limonaden und Saft.
3. Verzicht auf Fertiggerichte und Fertigwaren wie Tiefkühlpizza, Tütensuppen, Joghurts und Pudding.
4. Möglichst unverarbeitete Lebensmittel essen, wie Obst, Gemüse, Fleisch, Eier, Haferflocken.
5. Mahlzeiten vorausplanen und Vorräte anlegen: so hat man immer was Gutes im Haus, wenn man Hunger bekommt und tappt nicht in die Junk-Food-Falle.
6. Ausreichend große Hauptmahlzeiten essen, damit man danach nicht zu süßen Snacks greift.
7. Immer ein paar gesunde Snacks griffbereit halten, wie Nüsse, Käse oder Rohkostgemüse.
8. Auf Süßigkeiten oder Desserts, die mit Haushalts- oder braunem Zucker hergestellt werden, gänzlich verzichten. Den anfänglichen Süßhunger kann man mehr und mehr durch natürliche Süße wie Bananen, frische Früchte oder Nüsse ersetzen.

8 zuckerfreie Lebensmittel

  1. Grüne Oliven
  2. Eier
  3. Fleisch
  4. Fisch
  5. Gemüse
  6. Erbsennudeln
  7. Quinoa
  8. Chia Samen
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