Baby oder Kind: Wann soll Erziehung beginnen?

Grenzen setzen: Wie viel nein muss eigentlich sein? Und: Kann man auch Babys schon Regeln lernen?

Kindererziehung beginnt - zugegeben eher unbewusst - bereits in den ersten Lebenswochen. Auch wenn für Babys die ständige Nähe zur Bezugsperson wichtig für das Grundvertrauen ist, müssen sie erfahren, dass Mama nicht ganz uneingeschränkt zur Verfügung steht.

Denn auch Mütter müssen ihre Bedürfnisse befriedigen: Sie müssen essen, zur Toilette und auch mal unter die Dusche. Und da kann Baby eben nicht kuscheln. Schon das ist das erste Grenzen setzen. Das Baby lernt, dass andere Bedürfnisse auch wichtig sind. 

Ein paar Neins dürfen sein

Je aktiver die Kleinen dann werden, desto mehr unerlaubte Dinge werden erreichbar, desto häufiger wird es Konflikte und damit die Notwendigkeit von Grenzen geben. So müssen die Babys lernen, dass es eben nicht in Ordnung ist, an Mamas Ohrringen zu ziehen, die Erde aus dem Blumentopf zu essen, die Finger in die Steckdose oder den Videorekorder zu stecken.

Der Erziehungstipp von Experten: Schon ab dem Krabbelalter einige wenige wichtige "Neins" definieren und diese dann auch konsequent nicht erlauben. Nach und nach wird das Baby diese überschaubare Anzahl der Verbote akzeptieren, wenn auch noch nicht verstehen.

Dabei sind Klarheit und Konsequenz die Zauberwörter. So beugen Eltern Konflikten vor. Stellen Sie klare, einfache Regeln auf und bleiben Sie dabei konsequent. Es nützt nichts, wenn im Blumentopf graben prinzipiell verboten ist, aber - wenn sie für Verbote gerade keine Nerven haben - wieder toleriert wird. Das verwirrt das Kind und führt dazu, dass es die Regeln in Frage stellen und sich dagegen sträuben wird. 

Regeln sind wichtig

Natürlich könnten Eltern auch alles Verbotene aus dem Leben der Kinder verbannen. Auf Ohrringe verzichten, Blumentöpfe, Bücher und CDs aus dem Bewegungsradius der Kleinen entfernen und alle Kästen verschließen. Pädagogisch wertvoll ist das aber wenig. Denn die Kinder müssen lernen, dass sie eben nicht alles dürfen. Und sie müssen entdecken dürfen.

Natürlich steht dabei die Sicherheit an oberster Stelle: Kästen mit Putzmitteln, Gläsern und Porzellan sollen für Kinder unerreichbar beziehungsweise verschlossen sein. 

Lob und Verbot gehören zusammen

Unweigerlich mitsammen verbunden, sind Lob und Tadel. Wer etwas verbietet, muss auch loben, wenn die Regeln eingehalten werden. Positive Bestärkung gibt dem Kind Motivation und Mut, sich weiterhin so zu verhalten. 

Foto: shutterstock/Alexey Losevich

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