Babys erster Zahn ist da

Babys erster Zahn kann ein schmerzhaftes Erlebnis sein. Was helfen Salben, Beißringe und Bernsteinketten? Und ab wann werden die Zähne geputzt?

Der erste Zahn ist immer ein Erlebnis – meist aufregend, manchmal auch schmerzvoll. Jedenfalls wichtig: Gemeinsames Putzen als Ritual.

Der erste Zahn ist ein besonderes, manchmal auch schmerzhaftes Erlebnis. Was helfen Salben, Beißringe und Bernsteinketten beim Zahnen? Und wann beginnt das Zähneputzen bei den Kleinen?

Mit zweieinhalb Jahren blitzen meist bereits alle Zähnchen aus dem Kindermund. Aber bis dahin ist es für viele Zwerge ein schmerzvoller und für viele Mamis ein nervenaufreibender Weg.

Mit sechs Monaten beginnt das Zahnen: Der erste am Start ist zumeist einer der mittleren unteren Schneidezähne. „Bei einigen Kindern kann es auch eine andere Reihenfolge sein, das hat in der Regel nichts zu bedeuten“, weiß Kinderzahnärztin Dr. Verena Bürkle.

Anzeichen fürs Zahnen

Vorboten können vermehrter Speichelfluss, gerötetes Zahnfleisch sein, das Baby steckt sich möglicherweise besonders oft die Finger in den Mund. Oft wird gesagt, dass Kinder rote Backen, Fieber oder Durchfall bekommen, dass sie schlecht schlafen oder knatschig sind. Wissenschaftlich bewiesen ist davon aber nicht. Für viele Kinder ist das Durchbrechen der Zähne auch relativ schmerzfrei.

Erster Zahn – was nun?

Trotzdem können Eltern ihren Kleinen die ersten Zähne erträglicher machen: Oft hilft ein gekühlter Beißring oder ein anderer Gegenstand auf dem die Kinder herumkauen können. Manchen Eltern geben Bernsteinketten oder Globuli. Für Fälle, in denen es tatsächlich zu Entzündungen der Mundschleimhaut kommt, gibt es auch anästhesierende Salben als Hilfe.

Zähneputzen von Beginn an

Ist der erste Zahn einmal da, muss er ab dem ersten Tag geputzt werden. Anfangs reicht es abends, ab dem ersten Geburtstag sollte aber zweimal täglich geputzt werden und ein Hauch Kinderzahnpasta mit Fluorid verwendet werden.

Was tun, wenn sich das Kind mit Händen und Füßen gegens Zähneputzen wehrt? „Dem Baby eine eigene Zahnbürste in die Hand geben, singen, Zahnteufel jagen oder ähnliches. Wichtig ist aber bei allem Spielerischen, dass man konsequent bleibt und das Putzen trotz Protest durchzieht“, rät die Kinderzahn-Expertin.

Foto: altafulla/shutterstock

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