Platsch! Schwimmen macht schon den Kleinsten Spaß

Babyschwimmen ist gut für die Entwicklung und kleine Wasserratten lieben das warme Wasser.

Babyschwimmen macht schon den Kleinsten Spaß.

Der Begriff Babyschwimmen ist eigentlich irreführend - Schwimmen lernen die Kleinen dabei nämlich nicht. Aber die Plantsch-Einheiten machen Spaß, fördern die Motorik und die Zwerge werden spielerisch mit dem Element Wasser vertraut.

Der Spaß steht im Vordergrund

Babyschwimmen ist kein Schwimmkurs für die Kinder, sondern mehr eine gemeinsame Gymnastik im Wasser. Richtig schwimmen lernen können Kinder erst ab dem Kindergartenalter. Aber Experten stellten fest, dass Kinder, die am Babyschwimmen teilnahmen, später leichter schwimmen zu lernen scheinen. Außerdem nimmt das Plantschen den Kindern die Angst vor dem Wasser, Kinder gehen dann später vertrauter mit dem kühlen Nass um.

Positive Auswirkungen

Entgegen vieler Meinungen ist Babyschwimmen nicht nur eine Modeerscheinung. Vielmehr haben Studien ergeben, dass sich die Bewegung im Wasser positiv auf die Entwicklung der Kleinen auswirkt. Die Kleinen haben Spaß im Wasser und mit ihren Eltern.

Das gemeinsame Plantschen fördert das Vertrauen zueinander und die Sicherheit. "Ein neugeborenes Kind kennt das Element Wasser bereits aus dem Mutterleib, deshalb wird es die Zeit im Wasser mit den Eltern sehr genießen", weiß die Baby-, Kleinkinder- und Kinderschwimmtrainerin Daniela Eisl, die unter dem Namen BabyDingsBums Schwimmkurse, Babymassage- und Babysprachkurse im Bundesland Salzburg anbietet.

Im Wasser können sich Babys viel leichter bewegen, so werden die Motorik, das Gleichgewicht und die Körperkontrolle trainiert. Der Herz-Kreislauf und die Atmung werden gestärkt. Zudem wird der Körper durch das Wasser abgehärtet, das stärkt die Abwehrkräfte der Kleinen. 

Wann ist nun der richtige Zeitpunkt für Babyschwimmen? Darüber sind sich die Experten einig: Den einen richtigen Zeitpunkt gibt es nicht, das ist vom Baby und seiner Entwicklung abhängig. "Frühester Start ist aber ab drei Monaten", sagt Daniela Eisl: "Aber das Idealalter liegt bei sechs Monaten. Die Babys sind hier einfach robuster, der Schlafrhythmus und die Essenszeiten haben sich eingestellt. So können die Badezeit ohne Unterbrechung genossen werden. Zudem können die Babys durch ihre Körpersprache den Eltern leichter vermitteln was ihnen Spaß macht oder nicht. Ich habe Babys, die fangen schon beim Umziehen zum Glucksen an."

Zur Vorbereitung sollten die Babys bereits einige Wochen vor dem Schwimmkurs-Start langsam an eine Wassertemperatur von 33 Grad und an das Baden in der großen Badewanne gewöhnt werden.

Foto: shutterstock/mateuszkt

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