Spucktuch und Co: Babysachen selber machen

Schnell und individuell: Do it yourself-Anleitung für Spucktuch und Baby-Mützchen.

Baby-Haube selber nähen: So einfach geht's.

Aus Jerseystoffen lassen sich ganz einfach und schnell süße Baby-Accessoires zaubern.

Gut bemützt

In wenigen Schritten zum selbstgemachten Babymützchen: Dazu braucht es etwas Jerseystoff, Nähseide, einen breiten Gummi und farblich passende Nähseide.

Um den Stoffbedarf zu bestimmen, messen Sie den Kopfumfang Ihres Babys. Zu dem Maß einfach zwei Zentimter Nahtzugabe dazu und los geht's: Schneiden Sie dann aus dem Stoff ein Rechteck. Die Länge des Rechtecks ist der Kopfumfang zuzüglich Nahtzugabe, die Breite (die Länge der Haube) ist je nach Alter des Babys und der Breite des Gummis, den Sie einnähen möchten, rund 23 Zentimeter.

Die Haube darf auch etwas länger ausfallen, sie kann nach der Anprobe ganz einfach gekürzt werden.

Der Stoff wird an der langen Seite (Seite des Kopfumfangs) unter Berücksichtigung der Nahtzugabe zu einem Schlauch zusammengenäht. Danach wird an einer Seite des Schlauches der Stoff in der Breite des Gummis umgenäht.

Hier kommt der Gummi durch - für einen besseren Halt der Mütze. Lassen Sie dabei zwei Zentimeter offen, damit der Gummi durchgezogen und anschließend zusammengenäht werden kann. Dann erst schließen Sie das Loch händisch.

 

Nun ist das Mützchen schon fast fertig, die offene Seite wird einfach mit einem Band zusammengefasst, entweder mit einer farblich passenden Kordel oder es wird aus dem Mützen-Stoff ein passendes Bändchen genäht.

Gut geschützt

Wenn die ersten Zähnchen kommen, ist ein Spucktuch das wohl praktischste Baby-Accessoires. Und so einfach ist es selbst gemacht.

Das Spucktuch wird größentechnisch am besten nach einer Vorlage eines passenden Tuches aus Babys Kleiderschrank genäht. Oder: Messen Sie den Halsumfang Ihres Babys und zeichnen Sie ein Dreieck mit zwei gleich großen Schenkeln, die Seite des Halsumfangs soll die lange Seite sein.

Der Stoff wird mit der verkehrten Seite aufeinander gelegt und das Spucktuch unter Berücksichtigung von einem Zentimeter Nahtzugabe ausgeschnitten. Dann werden die beiden Teile mit der verkehrten Seite aufeinander genäht. Schneiden Sie die überstehende Nahtzugabe an den Spitzen am besten ab, damit das Tuch in seiner Endform dann keine Falten wirft.

Zum Umdrehen des Stoffes werden beim Nähen zwei bis drei Zentimeter ausgespart und diese anschließend per Hand oder mit der Nähmaschine geschlossen.

Bevor Sie das Spucktuch auf die richtige Seite stülpen, bügeln sie an den beiden Ecken, in denen Sie die Druckknöpfe zum Schließen annähen, noch ein Stückchen Vlieseline zum Verstärken auf.

 

Umdrehen, zunähen, Druckknöpfe drauf … und fertig.

 

Fotos: dm

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