Fleckige oder verwaschene Babystrampler? Pimp it up!

Babykleidung mit Flecken oder Grauschleier erstrahlt schnell in neuem Glanz.

Ein Fleck ist schnell passiert. Vor allem bei Babykleidung. Was, wenn der aus dem Lieblingsstück nicht mehr rausgeht? Applikationen oder einfärben sind die Lösung. Dabei taucht ein Trend aus den 80er Jahren wieder auf. Batiken ist heuer wieder der letzte Schrei - warum nicht auf für die ganz Kleinen?

Das gibt's bei dm:
Textilfarben
Spagat
Speisesalz

Das braucht's sonst noch:
Babykleidung
Stoffreste

 

Batiken - so geht's!

Die Muster im Stoff entstehen durch Abbinden der Kleidungsstücke. Wo der Faden gebunden ist, kann beim Färben keine Farbe hin, der Stoff bleibt dort weiß. Bei der Batik-Technik heißt die Devise "Probieren, probieren und nochmal probieren" - oft kommen tolle Muster-Überraschungen zum Vorschein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann testen Sie vorher einzelne Techniken auf Stoffresten durch. So ergibt ein spiralförmig zusammengebundenes Kleidungsstück etwa ein komplett anderes Muster als einzelne, punktuell geknotete Stellen.

Der Stoff macht die Farbe

Als Färbe-Objekte eigenen sich helle Kleidungsstücke aus Baumwolle, Seide und Leinen besonders gut. Je nach Stoff, können die Färbeergebnisse mehr oder weniger intensiv werden. Bei farbigem Stoff gelten die üblichen Mischregeln: Aus gelbem Stoff und roter Farbe wird aller Voraussicht ein oranges Kleidungsstück.

Maschinen- oder Handfärben?

Danach geht's ans Färben: Ob die Farbe für die Waschmaschine oder für Handfärben geeignet und wie mit den einzelnen Farben umzugehen ist, entnehmen Sie am besten der Packungsanleitung. Das Redaktionsteam färbte in der Waschmaschine. Ein Experiment, das gut klappte. Wichtig: Beim Öffnen der Packung sowie beim Einfüllen in die Waschmaschine unbedingt Handschuhe tragen - die Farbe hält auch auf der Haut ziemlich hartnäckig.

Und: Nach dem Färben die Maschine jedenfalls noch einmal leer durchlaufen lassen, damit alle Farbreste beseitigt werden. Beim ersten Waschgang danach lieber auf Nummer sicher gehen und nur schwarze Wäsche waschen.

Applikationen - Flecken adé!

Der Brei hält sich besonders hartnäckig am auserwählten Lieblingsshirt der Kleinen? 90 Grad Wäsche hilft nicht und Wegwerfen ist keine Option? Dann nähen Sie doch einfach was drüber! Das Tolle daran: Sie recyclen nicht nur Babystrampler, Babybody und Co, sondern auch alte Stoffreste.

Und so wird's gemacht: Zeichnen Sie sich Ihr Wunschmotiv am besten auf Papier vor, schneiden Sie dieses dann aus und legen es auf die Rückseite des Stoffes.

 

Vom Papier auf den Stoff

Schneiden Sie dann Ihr Motiv aus dem Stoff zu: Möchten Sie genau die gleiche Größe wie auf der Papiervorlage, rechnen Sie einen Zentimeter Nahtzugabe dazu. Diese verschwindet dann unter der Ziernaht und verhindert gleichzeitig auch das Ausfransen der Stoffränder. Sie ersparen sich damit das Endeln oder Umnähen der Enden.

Mit Zierstich auf die Kleidung

Die ausgeschnittene Figur, im Fall der dm Online Shop Redaktion ein Stern, stecken Sie mit Stecknadeln auf die gewünschte Stelle am Strampler, T-Shirt, Body - oder was immer Sie verschönern möchten.

Wählen Sie für die Applikation einen engen, breiten Stich, der sowohl den Body als auch den Stoff trifft. Hier bietet sich ein Zick-Zack-Stich an. Ohne Nähmaschine gehts natürlich auch - wenn auch mit der Hand etwas mühsamer.

Aus alt wurde neu

Fertig sind die individuellen Kleidungsstücke. Damit ist Ihr Liebling garantiert auch kleidungstechnisch einzigartig. Färben, Batiken und Applizieren sind die perfekten Techniken für alle jene Mamis, die gerne mal zu Farbe, Stoff und Nähmaschine greifen.

 

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