Upcycling: Babys Lieblingstier als Spieluhr

Eine neue Hülle für das Uhrwerk nähen: So gestalten Sie selbst eine Spieluhr für Ihr Baby.

Upcycling: Spieluhr selbst gemacht

Spieluhren und Babybettchen - die gehören irgendwie zusammen. Wer's besonders will oder einer alten Spieluhr neuen Glanz verleiten möchte: eine Nähanleitung für kreative Köpfe.

Geduld und Kreativität

Es braucht nicht viel - vor allem ein bisschen Geduld und Kreativität. Und bunte Stoffe, eine Schere, Nadel und Faden (eventuell eine Nähmaschine), Füllwatte oder normale Watte sowie ein altes (funktionierendes) oder ein neues Uhrwerk mit dem Lieblingslied.

 

Idee und Umsetzung

Bringen Sie Babys Lieblingstier als Schablone zu Papier. Halten Sie die Formen dabei einfach - am besten schemenhaft - und denken Sie daran, dass sie leicht zu nähen bleiben müssen. Vermeiden Sie allzu filigrane Formen.  

Schneiden Sie Ihr Kunstwerk aus und stecken Sie die Vorlage auf der verkehrten Seite des Stoffes fest. Einen Zentimeter Nahtzugabe dazu und dann Vorder- und Rückseite des Tieres sowie Öhrchen, Schwänzchen und weitere Körperteile ausschneiden. Planen Sie auch ein Band zum Aufhängen ein, entweder aus einer dicken Kordel oder Sie nähen aus dem Stoff selbst eines. Mit Applikationen wie Herzen oder Initialen wird das Spieluhr-Tier noch süßer. Nähen Sie diese entweder mit der Nähmaschine im engen Zick-Zack-Stich oder mit der Hand mittels Steppstich auf den Stoff, den Sie nachher zum Körper zusammennähen.

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Entwurf und erste Ergebnisse

Dann nimmt das Tierchen auch schon richtig Form an: Nähen Sie dazu die beiden Körperteile unter Berücksichtigung der Nahtzugabe mit den verkehrten Seiten aufeinander. Teile, wie das Schwänzchen oder das Band zum Aufhängen, die zwischen die beiden Körperhälften gehören, stecken Sie dazwischen nach innen fest. Diese werden dann einfach mitgenäht.

Schließen Sie die Nähte beim Zusammennähen nicht ganz, sondern lassen Sie ein kleines Loch. Durch dieses drehen Sie das Tierchen jetzt auf seine richtige Seite.

Liebe zum Detail und Individualität

Stopfen Sie den Körper durch das Loch mit Füllwatte aus. Zum Schluss kommt noch das Uhrwerk hinein, die Schnur zum Aufziehen lassen Sie nach draußen schauen. Danach nähen Sie den Körper mit kleinen Stichen mit einer farblich passenden Nähseide händisch zu. 

Zum Schluss nähen Sie all jene Körperteile an, die nicht zwischen den Stoffen befestigt werden mussten. Das sind etwa Ohren (im selben Prinzip wie der Körper genäht) oder Augen.

Und fertig ist die Lieblingsspieluhr - ganz individuell und persönlich gefertigt. Und hundertprozent einzigartig.

Fotos: shutterstock/OnlyZoia

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