Countdown zur Geburt: Baby, bald bist du da!

Wann geht die Geburt los? Wie erkenne ich Wehen? Wann muss ich ins Spital? Eine Hebamme erzählt.

Die Geburt ist ein fantastisches, emotionales und gewaltiges Erlebnis. Mama, Papa und (unbewusst) das Baby werden sich ein Leben lang daran erinnern. Was Sie schon immer darüber wissen wollten? Hebamme Eva Kranvogel-Kowarik, die auch für den Milupa Eltern + Baby Service Fragen (werdender) Eltern beantwortet, im Interview.

Gibt es Vorboten des Geburtsbeginns?

"Viele Frauen merken schon in den Tagen zuvor eine Art innere Unruhe. Das können eine sogenannte Nestbautätigkeit wie der Drang nach Putzen und Aufräumen, ein allgemeines Unwohlsein, ein Satthaben der Schwangerschaft oder manchmal auch körperliche Symptome wie Durchfall, Übelkeit, Kreislaufprobleme oder Schlafprobleme sein.

Zudem kündigen unregelmäßige Wehen, sogenannte Senk- oder Vorwehen, schon einige Tage vorher den Geburtstermin an. Ein untrüglicher Vorbote für einen baldigen Geburtsbeginn ist, wenn der Schleimpfropf abgeht. Dieser verschließt den Muttermund neun Monate ganz dicht, um das Baby vor Infektionen zu schützen. Dies wirkt oft wie eine beginnende Regelblutung. Danach kann es sich nur mehr um wenige Stunden oder Tage handeln, bis die Geburt tatsächlich beginnt."

 

Die sicheren Anzeichen, an denen ich merke, dass ich ins Krankenhaus muss?

"Frauen spüren den richtigen Zeitpunkt, um ins Krankenhaus zu fahren. Als Anhaltspunkt gilt: Bei regelmäßigen Wehen, nach einem warmen Entspannungsbad zuhause, wenn die Wehen in ca. Fünf-Minuten-Abständen kommen, die Wehenintensität sich steigert und eine Wehe in etwa eine Minute dauert.

Wenn aber Fruchtwasser abgeht, sollte die Bald-Mama so schnell wie möglich ins Krankenhaus fahren. Sicherheitshalber liegend mit der Rettung, um beim Fruchtblasensprung ein Herausspülen der Nabelschnur zu verhindern. Später, wenn das Köpfchen sicher im Beckeneingang steht und 'abdichtet', kann die werdende Mutter nach dem ok von Arzt oder Hebamme wieder aufstehen und herumgehen."

 

Die wichtigsten To-Do's vor der Fahrt ins Krankenhaus?

"Nehmen Sie die gepackte Kliniktasche mit allen persönlichen Sachen, Mutter-Kind-Pass und Jause für den Partner mit. Kümmern Sie sich schon vorher um eine Versorgung etwaiger Geschwisterkinder oder Haustiere."

 

Was geben Sie werdenden Müttern für die Geburt mit?

"Eine Geburt ist ein gewaltiges, fantastisches und einprägendes Erlebnis, an welches sich Mütter und Babys unbewusst ihr Leben lang erinnern. Es ist ein wunderschönes partnerschaftliches Erlebnis Eltern zu werden. Eine Geburt wird getragen von Vertrauen und Verantwortung. Gebären ist Teamarbeit zwischen der Mama und dem Baby.

Seien Sie guter Hoffnung: gebären ist den Frauen in die Wiege gelegt. Man muss nichts Besonderes lernen oder üben. Trotzdem kann ein Geburtsvorbereitungskurs Sicherheit und Antworten auf viele Fragen geben.

Bleiben Sie bei der Geburt flexibel: Geburtsfantasien sind gut, aber versteifen Sie sich nicht darauf. Das Wichtigste ist, dass es Mama und Baby während und nach der Geburt gut geht."

 

 

Foto: shutterstock/Matthew Benoit

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