Eltern verraten: So war die erste Zeit mit Baby

Die Vorfreude ist groß - und dann ist alles anders. Viel großartiger, emotionaler und anstrengender.

Kinder bedeuten eine Veränderung.

Die dm Redaktion fragt, Eltern antworten. Verschiedene Menschen, verschiedene Situationen, aber ein gemeinsames Ergebnis: Eltern sein ist wundervoll.

Ich bin gelassener geworden!

Plötzlich ist er da! Mit welcher Veränderung hatte ich am meisten zu kämpfen?
„Schlaflose Nächte, dunkle Augenringe, Erschöpfung, ...“, das waren die Worte einer Bekannten, die bereits Mama ist. Ich dachte mir nur „Oh mein Gott, das hört sich ja gar nicht gut an, was habe ich mir nur angetan.“. Aber dies trat bei uns nicht ein. Klar gab es Nächte, an denen ich als Schlafliebhaberin gerne etwas länger geschlafen hätte. Kämpfen würde ich trotzdem nicht sagen, eher eine Umstellung oder Anpassung an einen neuen Schlafrhythmus.

So habe ich mir Muttersein vorgestellt, so ist es wirklich …
Eine fröhlich hüpfende Mama auf einer Blumenwiese im Sonnenschein mit dem Kind im Arm – so ungefähr war meine Vorstellung. Zu 80 Prozent stimmt das für mich auch. Aber es gibt auch Tage, an denen man verzweifelt ist, weil man dem Kleinen überhaupt nichts recht machen kann. Ja, an diesen Tagen hätte ich gerne eine „Stopp-Taste“, die alles rund um mich herum anhält, damit ich eine Stunde nur für mich alleine habe.

Das würde ich genauso wieder machen …
Locker bleiben und sich von anderen Meinungen nicht so sehr beeinflussen lassen. Jedes Kind und auch jede Mama bzw. Papa sind unterschiedlich. Man kann sich vieles anhören und lesen, aber man sollte auf sein Herz hören und seinem Bauchgefühl vertrauen.

Das würde ich sicher nicht mehr so machen …
Zu lange die Wehen aushalten bis ich ins Krankenhaus gehe.

Das möchte ich nicht mehr missen …
Die Kuschelmomente, das Anlächeln, die Freude in den Augen, die Entdeckungslust, etc. Wir haben uns erst nach neun Jahren Ehe zu einem Kind entschieden – für manche eine etwas späte Entscheidung, aber für uns im Nachhinein betrachtet die wichtigste zum richtigen Zeitpunkt.

So habe ich mich als Mama verändert …
Ich bin gelassener geworden. Als Perfektionistin mit einem kleinen Putzfimmel :-) ist es eine ganz große Herausforderung, etwas mal für längere Zeit liegen zu lassen. Neben dem kleinen Sonnenschein bekommen diese Dinge eine niedrigere Wichtigkeit. 

Ich hab's mir schön vorgestellt, aber es ist noch viel besser!

Plötzlich ist er da! Mit welcher Veränderung hatte ich anfänglich am meisten zu kämpfen?
Dass es kein „Ich“ mehr gibt. Ein Nachmittag mit einem Buch oder einfach einmal vor dem Fernseher - das funktioniert nicht mehr. Es ist immer was los bei uns. Mit dem kämpfe ich schon - aber es ist ein schönes "Opfer". 

So habe ich mir Vatersein vorgestellt, so ist es wirklich …
Ich hab es mir wunderbar vorgestellt. In Wahrheit ist es noch viel besser. 

Das würde ich genauso wieder machen …
Die Herangehensweise in der Erziehung - der junge Mann ist wirklich sehr gut gelungen: freundlich, lebenslustig und meistens ausgesprochen brav.

Das würde ich sicher nicht mehr so machen …
Ich würde noch intensiver versuchen, in Vaterkarenz zu gehen. Ich würde einen Weg finden, wie sich das auch mit meinem Job vereinbaren lässt.

Das möchte ich nicht mehr missen …
Das Strahlen unseres Kleinen, wenn man ihn morgens aus seinem Bettchen holt, die Papaabende und nicht zuletzt unsere Unternehmungen zu dritt.

So habe ich mich als Papa verändert …
Das muss man vermutlich meine Frau fragen – was mir auffällt, dass ich noch mehr nach Hause dränge, als ich es ohnehin schon immer getan habe – und dass ich auch beim Anblick fremder Babys in Verzückung gerate.

Man begreift erst, wie viel Liebe man empfinden kann!

Plötzlich ist sie da! Mit welcher Veränderung hatte ich am meisten zu kämpfen?
Ich hatte anfänglich mit dem Schlafentzug zu kämpfen. Es war eine große Umstellung für mich, plötzlich in der Nacht alle ein bis zwei Stunden wach zu sein.

So habe ich mir Muttersein vorgestellt, so ist es wirklich …
Es ist viel schöner, als ich es mir vorgestellt habe. Man begreift erst wie viel Liebe man für so ein kleines Zauberwesen eigentlich empfinden kann, wenn man es in den Händen hält.

Das würde ich genauso wieder machen …
Ich würde mein Baby wieder viel im Tuch tragen, über die ersten sechs Lebensmonate hinaus stillen und wir würden gemeinsam im Familienbett schlafen. Am Wichtigsten ist für mich, dass ich aus ganzem Herzen für mein Kind da bin, es mit Liebe groß ziehe und 100 Prozent hinter meinem Tun stehe. Und das würde ich immer wieder genauso machen.

Das würde ich sicher nicht mehr so machen …
Ich würde nicht mehr kurz vor Geburtstermin auf eine Alm fahren, um den 30. Geburtstag meines Mannes zu feiern. Die Geburt war dann tatsächlich am Tag danach.

Das möchte ich nicht mehr missen …
Wenn meine Tochter in der Früh aufwacht und mich anlächelt und dann ganz fest umarmt.

So habe ich mich als Mama verändert …
Ich bin erwachsener geworden – vor allem selbstständiger und häuslicher. Ich habe neue Interessen und Leidenschaften an mir entdeckt, z. B. habe ich immer schon gerne gebacken, aber jetzt liebe ich es auch gesund zu kochen. 

Es gibt tausend schöne Dinge mit dem kleinen Mann!

Und plötzlich ist er da: Mit welcher Veränderung hatte ich am meisten zu kämpfen?
Mit der Unsicherheit und immer der Gedanke, ich könnte etwas falsch machen, da man ja nur das Beste für sein Kind will.

So habe ich mir Muttersein vorgestellt, so ist es wirklich…
Ich dachte immer: „Hey, mit so einem tollen Partner an meiner Seite bleibt bestimmt auch genügend Zeit für mich und meine Hobbys!“ – doch falsch gedacht, gerade anfangs brauchte unser Zwerg 24 Stunden Mama’s Nähe, da mussten Freunde, Familie und auch der Papa sich erstmal hinten anstellen.

Das würde ich genauso wieder machen…
Stillen – das haben wir beide sehr genossen, auch wenn es anfangs anstrengend war, war das jedesmal eine schöne Zeit nur für uns zwei.

Das würde ich sicher nicht mehr so machen…
Den Stress von zu viel Besuch von Freunden und Verwandten in den ersten Monaten. Verständlich, dass alle den kleinen Spatz sofort kennenlernen wollen, aber gerade die erste Zeit hätten wir viel mehr Ruhe gebraucht. 

Das möchte ich nicht mehr missen …
Das Kuscheln! Aber es gibt tausend schöne Dinge, die ich mir ohne meinen kleinen Mann nicht mehr vorstellen kann!

So habe ich mich als Mama verändert …
Ich glaube nicht, dass ich mich sehr verändert habe. Natürlich dreht sich ALLES um unseren kleinen Schatz. Doch nun ist der kleine Zwerg schon größer und es gibt immer wieder Tage, wo ich auch mal nur Zeit für mich, für meine Freunde oder für die Partnerschaft habe.

Fotos: privat, shutterstock/StockLite

Produkte zu diesem Beitrag

5 Produkte
Empfehlung
reer Mummy LED-Still-Licht
601424_badge

reer Mummy LED-Still-Licht

1 Stk. 9,45 €
inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb
Empfehlung
Elanee Muttermilchbeutel
601424_badge

Elanee Muttermilchbeutel

20 Btl.
0,30 pro 1 Btl.
5,90 €
inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb
Empfehlung
alverde Mamaglück Körperöl Wilde Malve
602376_badge
603616_badge

alverde Mamaglück Körperöl Wilde Malve

150 ml
1,97 pro 100 ml
2,95 €
inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb
Empfehlung
babylove Mama Stillsaft
601421_badge

babylove Mama Stillsaft

700 ml
1,36 pro 1 l
0,95 €
inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb
Empfehlung
Elanee Beckenboden-Trainingshilfe Phase II
601424_badge

Elanee Beckenboden-Trainingshilfe Phase II

1 Stk. 27,90 €
inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb

KOMMENTARE