Sooo groß: Weltentdecker, Freigeist und Trotzkopf

Kleine Persönlichkeiten mit eigenem Kopf: mit Eineinhalb wissen Kinder, wo es lang geht.

Entwicklung mit 18 bis 24 Monaten: Die Welt der Eineinhalb- bis Zweijährigen stellt sich auf den Kopf.

Vom Säugling zum Kleinkind: die Zwerge werden eigene kleine Persönlichkeiten mit genauen Vorstellung und starkem Willen. Unermüdlich entdecken sie die Welt. Sie stapeln geschickt Bausteine übereinander. Sie erkennen runde und eckige Formen. Sie entdecken das eigene Ich. Sie akzeptieren kaum Bewegungspausen und bringen uns mit ihren Worten zum Schmunzeln.

Plaudertasche

Jetzt wird alles noch bunter. Mit eineinhalb bis zwei Jahren stellt sich die Welt der Eltern und ihrer Lieblinge erneut auf den Kopf. "Mama trinken", "Papa da", "Wauwau weg": Bald beherrschen die Zwerge einfache Zweiwort-Phrasen. Der Wortschatz besteht aus rund 20 mehr oder weniger verständlichen Worten, die unermüdlich aus den Kindern heraussprudeln. Bis zum Alter von zwei Jahren wird das Repertoire an Worten förmlich explodieren. Die Kleinen plaudern komplexere Sätze, benennen Körperteile, Tiere und einzelne Situationen. Noch schneller entwickelt sich das Verstehen. Kinder können in diesem Alter Konversationen schon gut folgen.

Weltentdecker

Eineinhalb- bis Zweijährige erkennen sich nun auch selbst und entwickeln ein objektives Selbstbild: Hat sich Ihr Spatz beim Blick in den Spiegel bisher über das andere Kind gefreut, erkennt er nun sich selbst im Spiegelbild. Probieren Sie es aus: Tupfen Sie Ihrem Kind ein bisschen Creme auf die Nase, wahrscheinlich wird es nicht mehr auf den Spiegel, sondern auf die eigenen Nase greifen, um den Tupfen zu berühren.

Mit dem Entdecken des eigenen Ichs, finden die Kleinen auch Schritt für Schritt in mehr Eigenständigkeit. Immer häufiger werden sie darauf bestehen, etwas selbst zu machen. Selbst mit dem Löffeln zu essen, selbst die Schuhe oder den Pullover anzuziehen. Geben Sie ihnen die Chance, auch wenn es anfänglich noch schief gehen wird. Nur Übung macht den Meister.

Geschichtenerfinder

Ihr Kind spricht mit der imaginären Katze Gustav? Füttert einen den existenten Freund Paul? Und trinkt Tee aus einer leeren Tasse? Kein Grund zur Sorge, sondern eine ganz normale Entwicklung und typisch für das Spiel von Eineinhalb- bis Zweijährigen.  Das Vorstellungsvermögen ist so weit ausgereift, dass Ihr Kind sich einen Handlungsablauf in der Theorie vorstellen kann und diesen mit viel Phantasie umsetzen kann, um das Ergebnis mit der Vorstellung zu vergleichen. Spielen Sie einfach mit, es macht Spaß.

 

 

Foto: shutterstock/Osokina Liudmila

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