Patchwork-Familien: "Aller Anfang ist schwer"

So vielfältig! So herausfordernd! So bereichernd! Patchwork-Mamas und Papas erzählen.

Herausfordernd und bereichernd: So geht es Patchwork Familien.

Wer sagt denn, dass immer alles leicht sein muss? Ist es nicht. Aber dann - wenn jeder seinen Platz gefunden hat - wunderschön.

"Ein hartes Stück Arbeit, aber ein Segen und ein Mehrwert"

Die größte Herausforderung vor unseren eigenen gemeinsamen Kindern war die Tatsache, zu akzeptieren, dass es den Mann, den ich liebe, eben nur als Gesamtpaket gibt. Und da gehören seine Kinder, seine Exfrau, sein Reihenhaus und damals auch sein Hund dazu. Das weiß man zwar im Vorhinein, aber man kann sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen, was das im partnerschaftlichen Alltag heißt.

Vertretbare Kompromisse einzugehen, ohne sich zu verbiegen. Sich niemals zwischen Kind(er) und Vater zu stellen. Ihn die Entscheidungen treffen zu lassen. Den Spagat zu schaffen zwischen Dasein, aber sich nicht zu sehr einzumischen. Die leibliche Mutter die leibliche Mutter sein lassen. Ich selbst habe mich immer eher als Freundin der Kinder gesehen, als zusätzliche Vertrauensperson und nicht als Ersatz. Das hat geholfen. Am meisten Angst hatte ich immer davor, dass sie zu mir einmal sagen würden: "Du bist ja nicht meine Mutter! Du hast mir nichts zu sagen!". Das war Gott sei Dank nie der Fall. 

Nach einer sehr schwierigen Zeit für uns alle, kann ich heute sagen, eine Patchworkfamilie ist ein großes Glück für jeden, der sich darauf wirklich einlässt. Oft ein hartes Stück Arbeit, aber ein Segen und ein absoluter Mehrwert!

Bettina Rieser, zwei eigene und zwei Patchwork-Kinder

"Das Kind soll wissen, wer ist der Papa und wer bin ich"

Das Wichtigste war mir immer, dass ich für das Kind meiner Frau nicht die Rolle des leiblichen Vaters übernehme. Das Kind sollte wissen, wer ist der Papa und wer bin ich. Natürlich war und bin ich eine väterliche Bezugsperson und somit ein maßgeblicher Bestandteil in der Erziehung. Aber es war immer klar, ich bin nicht der Papa. 

Als  dann unsere gemeinsame Tochter geboren wurde, habe ich immer versucht, keinen Unterschied zwischen den beiden zu machen.

Wolfgang R., ein eigenes und ein Patchwork-Kind

"Alle Kinder müssen genügend Papa-Zeit bekommen"

Die größte Herausforderung ist, dass alle genügend Papa-Zeit bekommen. Gerade an den Papa-Wochenenden sollen die Großen (13 und 14 Jahre) genauso wie die beiden Kleinen (5 Jahre und 9 Monate) was von ihrem Papa haben. Schwierig bei dem Altersunterschied  ist es, Aktivitäten zu finden, die allen Spaß machen und nicht allzu sehr die Familienkasse plündern.

Herausfordernd für die Patchwork-Kinder ist auch, zu lernen, dass es im Mama-Haushalt andere Regeln und To Do's gibt als bei uns.

Sarah N., zwei eigene und zwei Patchwork-Kinder

Foto: shutterstock/unguryanu

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