Hallo Sandmann! Rituale fürs Träumeland

Viele Zwerge machen die Nacht zum Tag. Schlafritual heißt das Wundermittel - meistens.

Mit Einschlafritualen finden Babys gut in den Schlaf. Einschlafen will gelernt sein. Hintergründe und Tipps, wie es gelingen kann.

Ab zirka vier Monaten können Sie versuchen, fixe Schlafenszeiten und ein Einschlafritual einzuführen. Aber: Jedes Baby hat individuelle Bedürfnisse, und es gibt keine Universallösung zum Thema Einschlafen. Doch fast immer gilt: Mit einem regelmäßigen Tagesablauf lernt Ihr Baby, wann Schlafenszeit ist. Wollen Sie die Bettgeh-Zeit umstellen, so nähern Sie sich dieser langsam in Viertelstunden-Schritten an. Wenn Ihr Zwerg bisher immer um 22 Uhr schlafen gelegt wurde, hat es wenig Sinn ihn von einem auf den anderen Tag um 19 Uhr ins Bett zu bringen.

In den ersten Lebenswochen kennt das Neugeborene keinen Tag- und Nachtrhythmus. Woher denn auch. Im Bauch hat es geschlafen, wann es wollte und Nahrung nach Bedarf zu sich genommen. An die Welt außerhalb des Schlaraffenlandes muss sich das Baby erst gewöhnen. Wahrscheinlich wird Ihr kleiner Liebling in der Nacht noch öfters munter, will trinken oder getröstet und gekuschelt werden.

Schon jetzt können Jungmamas und -papas dem Kleinen aber ein Gefühl für Tag- und Nachtzeiten näher bringen. Möchte das Baby in der Nacht trinken, sprechen Sie nur leise mit ihm, bespaßen sie es nicht und lassen Sie das Zimmer abgedunkelt. So wird es bald die Unterschiede erkennen.

Nächtens ist Schlafenszeit

Der Nachtschlaf dauert zwischen neun und zwölf Stunden, dazu kommen etwa 2- bis 3-stündige Schlafphasen tagsüber. Nachts schlafen viele Kinder länger am Stück. Unterstützen Sie das Baby in der Nacht länger schlafen zu können, indem Sie die Phasen des Tagschlafs nach und nach etwas reduzieren. Achten Sie außerdem darauf, feste Zeiten für Tag- und Nachtschlaf einzuhalten.

Einschlafen will geübt sein

Nicht nur fixe Zeiten auch ein Schlafritual ist zum Einschlafen sinnvoll. Damit weiß das Baby sofort: Jetzt ist Bettgeh-Zeit. Solche Rituale können eine Babymassage, ein beruhigendes Bad, sanftes Eincremen, das Anziehen des Schlafsackes, ein Gute-Nacht-Lied und eine Gute-Nacht-Geschichte - oder eben eine Abfolge dieser sein. Die letzte Stunde vor dem Einschlafen sollte der Zwerg auch nicht mehr herumtollen oder zu viel Trubel ausgesetzt sein.

Damit das Baby dann auch ruhig schlafen kann, eliminieren Sie die sogenannten Schlafräuber: nasse Windeln, zu hohe Raumtemperatur (am besten schläft sich's zwischen 16 und 20 Grad), Lärm und Hunger. Außerdem sollten Sie Ihr Baby wach ins Bett legen. Damit es nicht erschrickt, wenn es nachts wach wird und dann nicht weiß, wo es ist - immerhin ist es ja in Mamas Arm eingeschlafen.

Ab zirka sechs Monaten dauert der Nachtschlaf dann zwischen zehn und zwölf Stunden, am Tag wird dafür weniger oft und kürzer geschlafen. Damit das abendliche Einschlafen weiterhin gut klappt, sollten die Kleinen zwischen dem Nachmittagsschlaf und dem Schlafengehen am Abend einige Stunden wach sein.  

Foto: shutterstock/Anelina

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