Charaktersache? So viel Einfluss haben Eltern

Natur oder Umwelteinfluss? Als Trotzkopf geboren oder ist der Charakter anerzogen?

Sturkopf oder nicht: Charakterzüge sind genetisch bedingt und werden von der Gesellschaft geformt.

"Den Sturkopf hat sie von dir! Gleich stürmisch wie der Papa! Ganz die Mama!" - Doch: Was stimmt wirklich? Sind Charaktereigenschaften tatsächlich von Genen vorherbestimmt. Wird ein Kind als Draufgänger, Trotzkopf, frech oder zurückhaltend geboren? Egal, wie die Erziehung läuft?

Sieht man sich Studien an, gibt es einen eindeutigen Tenor: Sowohl die Gene als auch Umwelteinflüsse bestimmen den Charakter eines Menschen. Bei der Geburt bekommt jedes Kind genetisch eine gewisse Grundausstattung zur Verfügung gestellt. Was daraus gemacht wird, entscheiden Eltern, Erziehung, Erfahrungen und Umwelteinflüsse. So würde sich ein und dasselbe Kind anders entwickeln, wenn es bei einer betuchten Arztfamilie aufwächst oder im Sozialbau mitten im Brennpunkt. 

Draufgänger oder Couchpotato?

Wie aktiv ein Baby ist und wieviel Entdeckergeist in ihm steckt, das soll eine angeborene Eigenschaft sein. Es gibt eben Babys, denen Ruhe und Gelassenheit in die Wiege gelegt wurden und Babys, die so viel wie möglich erleben möchten. Die aktiven Zwerge entwickeln sich in Folge auch zu aktiveren Jugendlichen und später Erwachsenen. Während die ruhigeren Babys später auch zu gemütlicheren Erwachsenen werden, so die Studie. Falsch ist also zu glauben, dass Rastlosigkeit, Draufgängertum und großer Tatendrang von einer lockeren Erziehung herrührt. 

An den Eltern liegt es nun, die Eigenschaften in die richtigen Bahnen zu lenken und die Kleinen nicht ungebremst und ohne Rahmen gewähren zu lassen.

Frühaufsteher oder Nachtgespenst?

Mancher braucht nur sieben Stunden Schlaf, ein anderer zehn. Und das ist tatsächlich so. Mit faul hat das nichts zu tun. Wie viel Schlaf ein Baby, ein Kind und ein Erwachsener brauchen, das ist nämlich angeboren. Der benötigte Schlaf ist individuell und nicht veränderbar. Was sich allerdings lenken lässt, sind die Schlafgewohnheiten: wie und wann ein Kind einschläft, wie es reagiert, wenn es nächtens munter wird und ob es alleine oder ganz im Dunklen schlafen kann.

Genie oder Förderung?

Tja, und da wäre noch die Sache mit der Begabung. Hier sind sich die Forscher nicht ganz einig, ob Intelligenz und Begabung angeboren oder anerzogen sind. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte. Ohne angeborene Begabung und Interesse kann aus einem Kind etwa kein Mathematikgenie werden. Ohne entsprechende Förderung, also Einflüsse von außen aber wohl auch nicht. 

Foto: shutterstock/taramara78

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