Bewegende Zeit nach der Geburt

Wer macht nicht gerne eine gute Figur? Auch bei Mamis kreisen Gedanken um die schlanke Linie.

Es gibt wenige Frauen, aber wohl noch weniger Neo-Mamas, die keine Gedanken an Gewichtsverlust und Diäten verschwenden. Tipps, wie Sie nach der Schwangerschaft eine gute Figur machen.

Kangatraining-Gründerin Nicole Pascher hat Sport und Baby miteinander kombiniert: " So können Mamas nach der Geburt wieder richtig trainieren."

An eine Marathon-Teilnahme ist in Zeiten nach der Geburt nicht zu denken, aber mit einigen Übungen können Mamas schnell nach der Entbindung starten. Trotz aller guten Vorsätze für einen Gewichtsverlust: Neo-Mütter sollten sich nicht zu sehr unter Druck setzen, immerhin hat der Körper neun Monate lang viele Veränderungen durchgemacht.

 Ganz nach dem Motto, es lebe der Sport, ist dieser natürlich der beste und gesündeste Weg, um überschüssiges Gewicht zu verlieren. Damit sollte aber – und auch nur mit Absprache des Arztes – erst sechs Wochen nach der Entbindung begonnen werden.

 

Leicht beginnen, langsam steigern

Generell ist mit dem Sport langsam zu beginnen. Walking bietet sich an, zuerst kurze Einheiten, die dann immer länger werden. Auch langsames Joggen, kurze Wanderungen oder ausgiebige Spaziergänge sind mit dem Kinderwagen gut machbar.

 Gibt der Arzt grünes Licht, können Mamas auch mit diversen Sportkursen beginnen. Immer mehr Einrichtungen bieten Rückbildungsgymnastik und spezielle Workouts für den Kampf gegen die Schwangerschafts-Kilos an.

 

Das Baby ist mit dabei

Der neue Trend in Sachen Workout: Kangatraining. Das Baby kommt mit zum Sport und wird aktiv mit einbezogen -  nicht selten finden unruhige Zwerge bei den Bewegungen ihren Schlaf.

Beim Kangatraining ist das Baby wie bei Kängurus in  der Tragetasche am Bauch immer mit dabei. „Es wird besonders darauf geachtet, den Beckenboden zu schonen und zu stärken. Ein weiterer Fokus liegt auf der korrekten Körperhaltung im Alltag der Mama mit ihrem Baby und auf der Festigung ihrer tiefliegenden Bauchmuskulatur“, erklärt Kanga-Gründerin Nicole Pascher.

Die Wienerin ist selbst dreifache Mutter: Die Idee zum Kangatraining hat sie ihrer jüngsten Tochter Pamina zu verdanken, die partout keine Lust hatte, der Mama beim Sport zuzuschauen. „Ich packte sie in ein Tragetuch und sie schlief innerhalb weniger Minuten ein“, erinnert sich die Fitnesstrainerin: „So konnte ich das erste Mal nach der Geburt wieder so richtig trainieren.“

Um den Körper langsam wieder aufzubauen, sollen die Übungen am besten auch zuhause wiederholt werden. Einmal in der Woche hilft ein bisschen, mehrmals wöchentlich natürlich mehr.

Fotos: dm, Philipp Grausam/Nicole Pascher - Kangatraining

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