Kinder und Tiere: Eine gute Kombination?

Viele Kinder wünschen sich ein Haustier. Was sie von den Vierbeinern alles lernen können.

Tiere können viel zur Entwicklung von Kindern beitragen. Tiere können viel zur Entwicklung von Kindern beitragen.

Haustiere stehen auf der Wunschliste vieler Kinder ganz oben. Warum Katzen, Hunde und Co. für die Entwicklung der Kleinen wichtig sind:

Kinder und Tiere erziehen sich gegenseitig. (Renate Simon)

Gemeinsam für ein Haustier entscheiden
„Mama, ich möchte so gerne einen Hund!“ Viele Eltern sind von dieser Idee oft gar nicht begeistert. Zu groß ist die Sorge, dass sie es sind, die sich um die Vierbeiner kümmern müssen. „Die Entscheidung für ein Haustier soll unbedingt von der ganzen Familie getragen werden. Den Eltern muss bewusst sein, dass das Kind nur Hilfsdienste leisten kann“, betont Renate Simon vom Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung.

Haustiere fördern die Entwicklung der Kinder
Entscheidet sich die Familie für ein Haustier, hat das für die Entwicklung der Kinder viele Vorteile: Sie lernen nach und nach Verantwortung zu übernehmen und das steigert ihr Selbstbewusstsein. „Im Umgang mit Tieren werden auf spielerische Art Fähigkeiten wie Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft sowie soziale Kompetenz entwickelt und gefördert“, erklärt Simon.

Kinder lernen von Tieren
Kinder erkennen in der Reaktion der Tiere ganz genau, wie ihr eigenes Verhalten wirkt. Sie merken schnell, dass sie ihr Haustier nicht ruppig behandeln oder vernachlässigen dürfen. „Kinder und Tiere erziehen sich eben gegenseitig“, so Simon.

Studien belegen, dass Kinder von ihren vierbeinigen Freunden viel lernen können: „Kinder mit Tieren haben in Kindergarten und Schule weniger Anpassungsschwierigkeiten, sind umgänglicher, lernen Körpersprache besser zu deuten und eigene Wünsche zugunsten eines anderen Lebewesens zurückzustellen“, sagt Simon. Erhöhte Kontaktfreudigkeit und bessere Bewältigung von Schulproblemen gehören ebenfalls zu den positiven Auswirkungen.

Auch ohne eigenes Haustier Kontakt zu Vierbeinern
Ist ein eigenes Haustier nicht möglich, dann gibt es Alternativen, die den Kindern trotzdem den Kontakt zu Tieren ermöglichen. Zum Beispiel organisiert der Verein Schulhund.at Kurse in Kindergärten und Schulen. Kinder lernen dabei spielerisch die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit Hunden und können diese gemeinsam mit dem Schulhunde-Team auch gleich ausprobieren.

Eltern können im nächsten Tierheim nachfragen, ob man sich Hunde zum Gassigehen ausborgen kann. Regelmäßige Besuche in Tiergärten oder Urlaub am Bauernhof sind weitere Möglichkeiten. Viele Kinder haben auch Freunde, die ein Haustier haben und kommen so zu einem regelmäßigen Kontakt mit Tieren.

Fotos: shutterstock/Vietrov Dmytro

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