Ab ins Träumeland: Schlaf, Kindlein schlaf!

Von wegen Nachtruhe? Tipps, wie Ihr Baby am besten in den Schlaf findet.

Rituale sind tolle Einschlafhilfen für das Baby.

Einschlafen und durchschlafen, Tag- und Nachtrhythmus – das sind Themen, die Mütter in den ersten Monaten der Babys stark beschäftigen. Mit Einschlafritualen kann es schnell klappen.

In den ersten Wochen gibt es für das Baby noch keine Tages- und keine Nachtzeit. Es führt seinen Schlafrhythmus von vor der Geburt fort. Dann beginnen sich die Kleinen langsam auf den Tag-Nacht-Rhythmus umzustellen.

Ab wann schlafen Babys durch?

Manche Babys schlafen dann bereits nach wenigen Wochen durch, manchen will es auch nach Monaten und sogar Jahren noch nicht gelingen. Wann die Kleinen dann tatsächlich durchschlafen, also sechs bis acht Stunden am Stück im Träumeland verbringen, hängt von der Entwicklung des Babys ab. Diese verläuft – wie auch beim Laufen oder Sprechen – bei allen Kindern anders.

Aber: Eltern können ihr Baby bei einem regelmäßigen Schlafrhythmus unterstützen. Babys reagieren gut auf einen festen Tagesablauf, gewöhnen sich schnell daran und lernen, was sie wann erwartet. Sehen Sie Ihren Zeitplan aber nur als Orientierung und versuchen Sie nicht diesen zwanghaft umzusetzen.

Tipps zum Ein- und Durchschlafen

♥ Schaffen Sie sich mit Ihrem Baby fixe Einschlafrituale: Lesen Sie ihm eine Geschichte vor, singen Sie ein Lied für das Kleine oder Kuscheln Sie vor dem Schlafengehen noch einmal ausgiebig mit ihm. Bald wird das zur Routine werden und der Nachwuchs weiß, was ihn erwartet.

♥ Probieren Sie aus, ob Ihr Baby mit seiner Lieblingsdecke oder mit dem Lieblingskuscheltier besonders gerne einschläft. Auch ein Kleidungsstück, das nach Ihnen riecht, kann beruhigend auf das Kleine wirken.

♥ Auch wenn Ihr Baby noch nicht müde wirkt, bringen Sie es am Abend immer zur gleichen Zeit ins Bett. Wecken Sie es auch jeden Tag in der Früh um zirka dieselbe Uhrzeit  auf, auch so lernt es Routine.

♥ Wenn Ihr Kind nachts aufwacht, sprechen Sie leise mit ihm, drehen Sie das Licht nicht zu hell auf und spielen Sie nicht ausführlich und laut mit ihm. So kann es den Unterschied zwischen Tag und Nacht kennenlernen.

Foto: Oksana Kuzmina/shutterstock

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