Kindersichere Wohnung: Lieber auf Nummer sicher

Steckdosenschutz, Treppenschutzgitter und Co.: Was macht das Zuhause kindersicher?

Wichtig für Jungeltern: eine kindersichere Wohnung Steckdosen, Stiegen und Küchenladen können zur gefährlichen Falle für die Kleinen werden.

Beinahe die Hälfte aller Haushaltsunfälle passiert Kindern unter sechs Jahren. Nicht alle sind vermeidbar, aber doch einige. Betrachten Sie Ihre vier Wände einfach einmal mit Kinderaugen – so lassen sich potenzielle Gefahrenquellen schnell ausfindig machen. Was ist für die Zwerge interessant? Was kann gefährlich werden? Wo gibt es scharfe Ecken und Kanten?

So wird Ihre Wohnung kindersicher

Spätestens mit dem Krabbelalter wird es so richtig turbulent in Ihren vier Wänden. Ein mobiles Baby stellt das Zuhause noch einmal so richtig auf den Kopf.

Kletterparks in der Wohnung

Stiegen, Kästen und Regale sind die perfekten Klettergerüste, mag sich Ihr kleiner Mitbewohner wohl denken. Allen Verboten zum Trotz, wird der eine oder andere Kletterversuch auf dem neu entdeckten Abenteuerspielplatz nicht ausbleiben. Denken Sie deshalb daran Möbel kippsicher zu montieren, schwere Gegenstände in Kästen und Regalen immer unten zu lagern und die Stiegen mit Treppenschutzgittern abzusichern.

Entdeckungsreise in die Steckdose

Was sich wohl Spannendes hinter diesem kleinen Kästchen verbergen mag? Mami und Papi finden‘s zumindest aufregend, immerhin bekommt die Steckdose von ihnen jede Menge Aufmerksamkeit. Und: Was die Großen können, kann Zwerg doch schon wohl lange? Allerdings kann die Entdeckungsreise der Kleinen schnell zur schmerzhaften, sogar sehr gefährlichen Falle werden. Mit einer geeigneten Steckdosensicherung kann da schon nichts mehr passieren.

Rutschpartie durchs Wohnzimmer

So ein fliegender Teppich kann etwas Lustiges sein – solange es nicht zu heftig wird. Um die Idee einer Rutschpartie durchs Wohnzimmer gar nicht erst aufkommen zu lassen, verlegen Sie Ihre Teppiche mit Hilfe einer Unterlage am besten rutschfest.

Was passiert denn da draußen?

Nicht immer können Sie mit den Zwergen die Natur und Spielplätze unsicher machen. Trotzdem ist es draußen natürlich besonders spannend für die kleinen Entdecker. Deshalb beobachten wir das Geschehen durchs Fenster. Aber Vorsicht, nicht zu weit hinauslehnen! Um das zu verhindern, denken Sie am besten an verschließbare Fenster und abgesicherte Balkone. Vermeiden Sie jedenfalls Kletterhilfen, wie große Blumentöpfe oder Bänke an den Geländern.

Mit Mama aufräumen und kochen

Wohl der Kleinen liebste Beschäftigung: ein bisschen Unterstützung für Mama – nämlich beim Aufräumen. Töpfe raus, Töpfe rein. Besteck hierhin, Schneidbretter dahin. Damit sich in die Eifrigkeit der Kleinen nicht die Bestecklade mit Messern und Gabeln mischt, sollten diese mit Schubladensicherungen versehen werden.

Sperren Sie auch Putzmittel weg, bringen Sie am Backofen einen Hitze- und am Herd einen Spritzschutz an. Drehen Sie beim Kochen die Stiele der Pfannen immer nach innen, damit ihr kleiner Beikoch diese nicht herunterziehen kann. Und: Achten Sie auch darauf, dass nicht nur elektrische Geräte wie Kaffeemaschinen und Wasserkocher außer Reichweite sind, sondern auch deren Kabeln.

shutterstock/Alexey Losevich

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