Zwischen Kochtopf und Konferenz

Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen ist nicht leicht. Vier Frauen erzählen.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - ein wichtiges Thema für Frauen. Kinder zu haben und dennoch zur Arbeit zu gehen - Frauen müssen viele Rollen ausfüllen.

Entdecken Sie morgens am Weg zur Arbeit plötzlich farbenfrohe Knete-Pünktchen an Ihrer Jeans? … Oder gehen Sie gedanklich die To-Do-Liste für den nächsten Bürotag durch, während Sie gefühlte 1000 Legosteine vom Wohnzimmerboden wegräumen? Dann gehören Sie zu jenen Frauen, die die große Herausforderung angenommen haben, zwei Hauptrollen im Berufs- und Familienleben zu erfüllen.

Wie geht es diesen Frauen mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Leiden sie unter der sprichwörtlichen Doppelbelastung oder genießen sie die Zeit ohne Kinder? Wo holen sie sich Unterstützung und wie schaffen sie sich Freiräume für sich selbst?

Wir haben uns umgehört:

Christina Zimmermann, HR-Managerin, zwei Kinder: Jakob (9) und Rosa (5)

Familie und Beruf – Doppelbelastung oder willkommene Abwechslung?
Ich habe wieder zu arbeiten begonnen, als meine Kinder jeweils neun Monate alt waren. Ich mag die andere Denke im Beruf und habe auch gern mein eigenes Geld. Wenn ich mich mit anderen Themen als zuhause beschäftige, kann ich dann wieder zu 100 Prozent für die Kinder da sein.

Wer unterstützt Sie?
In einer Wochenabstimmung mit meinem Partner klären wir im Voraus, wer die Kids in die Betreuung bringt, wer sie holt und wer im Krankheitsfall auf sie aufpasst. Bei manchen Terminen, in denen ich dabei sein muss, ist es einfach wichtig, das fix eingeteilt zu haben. Und aktuell bin ich auf der Suche nach einer Reinigungsfee, die uns unterstützen kann!

Welche Tipps haben Sie für andere Mütter?
Netzwerke aufbauen – auch mal unverschämt sein und fragen, ob eine Freundin oder Nachbarin auf die Kinder aufpassen kann. Wenn ich Zeit habe, sind natürlich auch andere Kinder bei uns herzlich willkommen.

Welche Hobbys haben Sie und finden Sie Zeit dafür?
Ja, wenn mir etwas wichtig ist und mir gut tut, dann finde ich Zeit dafür. Ich bin zum Beispiel gerne draußen in der Natur – beim Laufen, beim In-der-Wiese-Liegen – oder ich gehe mit einer Freundin frühstücken oder ins Kino.

 

Martina Mitis, Lohnverrechnerin, zwei Kinder: Hannah (6) und Kilian (4)

Ich war 6 Jahre lang zuhause. Die Arbeit ist für mich jetzt wirklich ein toller Ausgleich – hier habe ich wieder richtiges Hirntraining und bin gefordert.

Was sind die Herausforderungen?
Mein Mann arbeitet während der Woche immer auswärts. Wenn ein Kind krank wird, ist es schwierig, spontan jemanden für ihre Betreuung zu finden.

Wer unterstützt Sie?
Während der Woche bin ich für alles alleine zuständig. Im Notfall springen die Schwiegereltern ein. In den Ferien unterstützen uns meine Eltern und meine Schwester.

Ihr Tipp für turbulente Zeiten? 

Neben der Arbeit sind die Kinder das Wichtigste für mich. Ich verbringe lieber die Zeit mit ihnen - der Haushalt kann warten!

Welche Hobbys haben Sie und finden Sie Zeit dafür?
Ja, ich gehe gerne Schifahren und Wandern – das mache ich mit den Kindern. Schitouren unternehme ich am Wochenende mit meinem Mann. Während der Woche komme ich sowieso nicht dazu – neben Haushalt, Arztterminen und sonstigen Erledigungen für die Familie.

 

Elke Erler, Stylistin, vollzeitbeschäftigt, zwei Kinder: Emily (8) und Wolf (14)

In meinem Beruf ist es wichtig, immer zu 100 Prozent für den Kunden da zu sein, und das ist nur möglich, wenn ich frei sein kann im Kopf. Das heißt, die Betreuung der Kinder muss so gewährleistet sein, dass ich ein gutes Gefühl habe.

Was sind die Schwierigkeiten als Mutter im Berufsleben?
Bei Vollzeit ist es eine echte Herausforderung, Zeit für Arzttermine oder sonstige Erledigungen mit den Kindern zu finden.

Wer unterstützt Sie?
Der Vater meiner Kinder übernimmt an den Nachmittagen die Betreuung meiner Tochter nach der Schule.

Welche Hobbys haben Sie und finden Sie Zeit dafür?
Ich gehe gerne inlineskaten, gemeinsam mit meiner Tochter. Und mein Sohn fährt mit dem Rad mit!

 

Konstantia Ullmann, Speditionskauffrau, zwei Mädchen: Viktoria (4) und Raphaela (2):

Ich arbeite wieder, seit meine jüngere Tochter eineinhalb Jahre alt ist. Ich finde es positiv, weil man rauskommt und Geld verdienen kann. Das ist einfach eine Abwechslung zum Nur-Mama-Sein.

Wer unterstützt Sie?
Ich bekomme Unterstützung von meinem Mann und von der Familie – also Oma und Uroma der Kinder.

Was sind die Herausforderungen?
Eindeutig die Ferien. Fünf Wochen Urlaub – gegen rund 15 Wochen Ferien, das kann sich nicht ausgehen. Bei zwei Kleinkindern ist auch der Pflegeurlaub recht knapp bemessen. Da ist ein Betrieb wichtig, der Verständnis für jene Mitarbeiterinnen hat, die auch Mama sind. 

Was haben Sie für Hobbys und finden Sie Zeit dafür?
Also für Hobbys habe ich keine Zeit. Derzeit habe ich aber verschiedene Fitnesskurse gebucht, dafür muss ich mir jetzt die Zeit nehmen. Da hilft mir wieder meine Mama mit den Kindern.

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