Alles paletti: Wie perfekt muss eine Mama sein?

Mütter sind ausgeglichen und geduldig - aber eben nicht immer. Denn: Auch unperfekt ist perfekt.

Mamas müssen nicht immer perfekt sein.

Hand aufs Herz: Welche Mutter fragt sich nicht, ob sie eine gute Mama ist? Ob sie in einer bestimmten Situation richtig gehandelt hat? Ob sie ihrer Verantwortung gerecht wird? Und dann fallen sie uns wieder ein - diese perfekten Mütter. Bei denen alles zu stimmen scheint.

Jeder kennt sie. Jeder bewundert sie. Und doch sind sie uns suspekt. Die perfekten Mütter. Grandiose Kochkünste, glänzender Haushalt, immer top gestylt, immer ein offenes Ohr für ihre Sprößlinge, sie werden nie laut und ihre Kleinen benehmen sich nie daneben.

Was ist eine perfekte Mutter?

Sind sie tatsächlich perfekt? Fragt man bei den vermeintlich Perfekten nach, heißt es oft: "Blödsinn, auch bei uns geht's drunter und drüber." Auch wenn es nach außen hin nicht so wirkt. Doch was ist eigentlich perfekt? Die eine Definition gibt es nicht. Jeder versteht darunter etwas anderes, auch wenn jede danach strebt. Dabei sollte das Streben ein anderes sein, findet Diplom-Lebensberaterin Irene Mitterbacher: "Mütter dürfen nicht nur unperfekt sein, sie sollen es sogar." 

Der Anspruch eine perfekte Mutter zu sein ist zwar gut gemeint, tut aber weder der Mutter noch den Kindern gut. Denn oft kann aus „gut gemeint“ ein „Überbehütet“, das die Kinder in ihrer Entwicklung bremst, ein "Hasten nach perfektem Haushalt", in dem Kinder zu kurz kommen oder ein "den Schein wahren", der der ganzen Familie schadet, werden.

Eine Mama ist keine Maschine

Eine Mutter kann nicht alles können. Jede Mutter hat ihre Eigenheit, ihre besonderen Stärken und auch Schwächen. Immerhin sind sie alle keine Maschinen. Eine gute Mama darf auch einmal Fehler machen, Kinder mit Süßigkeiten bestechen, etwas vergessen, mal laut werden, Türen knallen, Kinder mit fleckiger Kleidung aus dem Haus schicken und ungeduldig sein. Und zwar ohne daraufhin eine schlechte Mutter zu sein.

Auch die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen

Und: Mütter dürfen auch ihre eigenen Bedürfnisse haben. Eine gute Mutter ist nicht jene, die sich bedingungslos für ihre Kinder aufopfert und dabei sich selbst vergisst. "Ein Kind zu lieben bedeutet auch, es als eigene Person wahr zu nehmen und sich selbst neben der Mutterschaft nicht zu vergessen. Denn werden die Bedürfnisse der Mutter unterdrückt, kann dies auf Dauer nicht im Interesse des Kindes sein", rät die Expertin.

Mamas sollten – besser gesagt müssen – herausfinden, was ihnen gut tut. Ob es nun der Kaffee mit der Freundin oder die eine Stunde im Fitnesscenter ist. Oder manchmal einfach nur Zeit für sich zu haben – ohne die Herausforderung, dass alle wohl gut versorgt sind. Alles darf sein und ist auch richtig!

Denn nur wer mit sich selbst im Einklang und zufrieden ist, kann auch eine gute Mutter sein.

Foto: shutterstock/Evgeny Atamanenko

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