Slow Food: Es geht auch langsam

Genießen Sie Ihr Essen in vollen Zügen! Alles über den Trend zur regionalen, bewussten Küche.

Slowfood heißt, den Bezug zum Essen wieder herzustellen. Slow Food - den Bezug zum Essen wiederherstellen.

Sind Sie experimentierfreudig? Ja? Toll! Dann nehmen Sie sich etwas Zeit und gönnen Sie Körper und Seele ein paar kulinarische Streicheleinheiten. Werden Sie zum Slow-Food-Experten, zum Genießer, zum bewussten Esser!

Zuerst: Was ist Slow Food eigentlich?

Der englische Begriff „Slow Food“ oder „Slowfood“ heißt wortwörtlich übersetzt „langsames Essen.“ Grundgedanke hinter der Bewegung ist, Nahrungsmittel wertzuschätzen und Essen bewusst zu genießen. Darauf habe jeder Mensch ein Recht. Mittlerweile ist Slow Food eine weltweite Non-Profit-Vereinigung mit mehr als 100.000 Mitgliedern, die eine verantwortungsvolle Lebensmittelproduktion fördert. Ziel ist es auch, die regionale Geschmacksvielfalt beizubehalten und eine Verbindung zwischen Produzenten und Verbrauchern herzustellen. 

Und jetzt: So werden Sie zum Slow-Food-Experten

Qualität und Geschmack wertschätzen

Essen ist heute immer und überall verfügbar. Oft ist die Zeit knapp, man holt sich einen fertigen Imbiss oder kauft abends schnell noch eine Tiefkühl-Pizza ein. Der Bezug zu Lebensmitteln geht verloren – und damit auch die Wertschätzung. Studien haben gezeigt, dass viele Menschen beim Essen hauptsächlich auf den Preis und die Menge achten. Weniger auf Qualität und Geschmack. Sollte es nicht umgekehrt sein?

Mit allen Sinnen experimentieren

Wie riecht ein gelber Paprika im Unterschied zu einem roten? Wie schmecken Himbeeren besser: als ganze Stücke oder püriert im Joghurt? Experimentieren Sie mit Lebensmitteln, besorgen Sie sich einen Saison-Kalender, finden Sie im Buchladen Ihr ganz persönliches Genießer-Kochbuch. Oder basteln Sie selber eines. Pflanzen Sie Kräuter am Balkon und pflücken Sie einen Apfel von Nachbars Gartenbaum. Vergleichen Sie Lebensmittel: Beißen Sie herzhaft in ein Stück Weißbrot, dann in ein Stück Vollkorn- oder Krustenbrot. Was fällt Ihnen auf? Fangen Sie damit an und Ihre Ansprüche auf qualitätsvolle Nahrung werden steigen.

Lernen, das Essen zu genießen

Fest steht: Wer bewusst genießt, hat mehr vom Essen: Das fängt beim Einkauf hochwertiger Produkte an. Ein nettes Gespräch im Bauernladen, der Marktstand als Treffpunkt für einen kleinen Plausch. Weiter geht‘s: Kochen Sie gemeinsam, nehmen Sie sich Zeit, wählen Sie ein ausgewogenes Rezept aus, auf das Sie sich richtig freuen. Und dann genießen sie es – bei schön gedecktem Tisch, Kerzenlicht, einem guten Gespräch. Kurz gesagt: Zelebrieren Sie ihre Hauptmahlzeit als sinnlichen Höhepunkt des Tages.

Genießen schmeichelt der Figur

Wer genießt, isst automatisch langsamer. Und kleinere Portionen. Genießen hilft also dabei, das Gewicht zu halten. Laufen Sie manchmal Gefahr, aus Frust zu essen? Auch dagegen gibt’s ein probates Mittel: Führen Sie eine Zeitlang ein Ess-Tagebuch. So gehen Sie stimmungsabhängigen Essattacken auf den Grund – und können das Problem bei der Wurzel packen. Auch hier lautet das Zauberwort: Genuss.

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