Warum Radikaldiäten nichts bringen

Fünf Fakten über's radikale Abnehmen. Vergessen Sie’s! Es geht auch ohne.

Wer sich ausgewogen ernährt und Bewegung macht, braucht keine Diät. Diätplan, abnehmen, Jo-Jo-Effekt ... eine ausgewogene Ernährung tut's auch.

Hand auf’s Herz: Wie viele Diäten haben Sie schon probiert? Zählen Sie zu jenen, die ständig latent beim Abnehmen, Diätplan schreiben oder Diätrezepte suchen sind? Aber wissen Sie was? Es geht auch ohne! Hier erfahren Sie, warum Diäten scheitern und wie einfach gute Ernährung sein kann.

Fünf Fakten über Diäten

Schlank heißt nicht automatisch gesund.
Denn: Es kommt vielmehr auf die Körperzusammensetzung an, also auf den Anteil von Muskeln, Fett und Wasser. Außerdem auf Blutbild, Alter, psychische Verfassung und Beweglichkeit.

Diäten sind zu allgemein
Radikaldiäten bringen langfristig sehr wenig. Sie sind auf eine kurze Dauer ausgelegt und oft mit starken Einschränkungen verbunden. Außerdem sind die Vorgaben meist nicht individuell auf die Person, sondern sehr allgemein formuliert.

Der Hype der Diätbücher
Jahr für Jahr erscheinen neue Diätbücher, die mit Diätplänen, Diättipps und Diätrezepten schnelle Erfolge versprechen. „Wenn eine abnehmwillige Person ihre ersten, kurzfristigen Erfolge mit einer Diät macht, ist sie oft so motiviert dass sie ihren Erfolg sofort in eine lukratives Buch umwandelt“, merkt das Team Gesundheitsförderung Österreich an. Es gehe aber vielmehr um Langfristigkeit. Die Frage laute daher: Wie sieht es in einem Jahr, zwei oder fünf Jahren aus?

Warum scheitern viele Menschen beim Versuch abzunehmen?
Eine Umstellung von Gewohnheiten ist aufwändig und geht nicht von heute auf morgen. Wir sind ungeduldige Wesen. Am liebsten möchten wir schon am nächsten Morgen unser Idealgewicht erreichen. „Unser Geist möchte das, aber für den Körper ist diese rapide Umstellung nicht schaffbar“, erklärt man beim Team Gesundheitsförderung. Und: „Geist und Körper müssen täglich an diesem Ziel arbeiten.“ Dann sind da noch die zahlreichen Versuchungen im Alltag: Die Industrie bietet Essen im Überfluss an, das Auto hält von mehr Bewegung ab. Oft nimmt man sich zu wenig Zeit für eine Mahlzeit oder kompensiert Stress oder Langeweile mit Essen. 

Gewohnheiten ändern vermeidet Jo-Jo-Effekt
Viele Menschen fühlen sich während einer Diät stark eingeschränkt. Ist sie überstanden, wollen sie die unterdrückten Bedürfnisse wieder stillen. Der Jo-Jo-Effekt tritt ein und das Gewicht ist auf einmal höher als vor der Diät. Tipp: „Wenn man es schafft Gewohnheiten über einen Zeitraum von sechs Monaten umzusetzen, ist die Wahrscheinlichkeit in alte Muster zu fallen eher gering“, so die Experten.

Langfristig ausgewogen ernähren – wie geht das?

Zuerst sollte man sich die Frage stellen: Muss ich überhaupt abnehmen? Mittels BMI (Body Mass Index) lässt sich das einschätzen. Die Berechnung geht ganz einfach: die Körpergröße zum Quadrat und das Gewicht damit dividieren. Zum Beispiel: BMI  = 70 / 1,75 x 1,75 Allerdings gilt: Ein halbes bis maximal ein Kilogramm Gewicht pro Woche verlieren.

Nicht hungrig einkaufen gehen und sich an die Einkaufslisten halten. Das vermeidet, einen Vorrat an Süßigkeiten anzuhäufen.

Bereiten Sie kleine Portionen zu, die Sie ansprechend anrichten. Kauen Sie langsam und bewusst und nehmen Sie sich Zeit zum Essen.

Gar nicht zu essen, ist keine gute Idee. Frühstücken Sie, essen Sie regelmäßig und planen Sie zwischendurch Ost oder fettarme Milchprodukte ein. So vermeiden Sie Heißhungerattacken.

Kalorienarme Sattmacher sind: Reis, Nudeln, Kartoffeln, Brot kombiniert mit Fisch, Hülsenfrüchte, Fleisch, Milch- und Milchprodukte, Eier und Gemüse, Salat, Obst & Wasser. Tipp: Dünsten und Dämpfen sorgen für eine fettarme Zubereitung. Lieber Kräuter und Gewürze statt zu viel Salz oder Fett verwenden.

Wie viel man wovon ist, muss an die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. Das hängt von Größe, Gewicht, sportlicher Aktivität und Bewegung im Alltag ab. Außerdem verträgt nicht jeder jedes Lebensmittel gleich gut.

Finger weg von zu viel Alkohol! Nach Fett enthält er am meisten Kalorien. Achten Sie darauf, genug zu trinken, vor allem Wasser und ungesüßte Tees.

Bewegung – hier ist alles erlaubt, was dem Körper gut tut. Es hilft, vieles auszuprobieren und seine Lieblingssportart zu finden. „Bei starkem Übergewicht ergeben sich aus der Situation heraus gelenkschonende Sportarten“, raten die Experten.

Foto: shutterstock/Aaron Amat/luckyraccooon

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