Meditieren lernen in 6 Schritten

Eine Meditations-Anleitung für Einsteiger.

Mit dieser Anleitung ist Meditieren ganz einfach. Mit dieser Anleitung ist Meditieren ganz einfach.

Meditieren heißt, sich selbst bewusst zu werden. Und das kann man eigentlich in jeder Situation. Wenn man spazieren geht, unter der Dusche steht oder sogar während einem Gespräch mit anderen Personen. Einfacher ist es aber, wenn man nichts anderes macht als zu meditieren. So kann man sich voll und ganz darauf konzentrieren.

In wenigen Schritten zu sich selbst:

Der Meditationsplatz

Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, an dem Sie sich wohl fühlen. Zum Beispiel das Wohnzimmer, die Terrasse oder der Garten. Für eine meditative Atmosphäre entfernen Sie alle überflüssigen Dinge von diesem Ort und ersetzen diese bei Bedarf durch Duftkerzen oder eine kleine Buddha-Figur.

Die Vorbereitung

Nehmen Sie eine Yogamatte oder ein Sitzkissen, je nachdem was für Sie bequemer ist. Schalten Sie Ihr Handy ab und sorgen Sie dafür, dass Sie von niemandem gestört werden. Stellen Sie einen Wecker auf circa zehn Minuten. Das reicht für den Anfang.

Tipp: Angenehme, weit geschnittene Kleidung anziehen. Nichts tragen, was einschnürt, eng sitzt oder unbequem ist.

Sitzposition und Körperhaltung

Begeben Sie sich in den Schneidersitz und richten Sie die Wirbelsäule auf. Stellen Sie sich dabei vor, dass Ihr Kopf oben an einer Schnur befestigt ist, die ihn langsam nach oben zieht. Nur wenn Sie aufrecht sitzen, können Sie befreit atmen. Die Hände können Sie einfach in den Schoß fallen lassen oder auf die Knie legen.

Augen zu und atmen

Schließen Sie die Augen und atmen Sie fünfmal tief ein und wieder aus. Mit jedem Atemzug entspannen Sie sich noch tiefer. Achten Sie noch einmal bewusst auf Ihre Körperhaltung: Rücken gerade, Schultern locker, Brust geöffnet.

Die Meditation

Atmen Sie weiter ruhig und tief. Beobachten Sie Ihren Atem und bleiben Sie gedanklich bei ihm: Spüren Sie ihn, wie er langsam in den Körper strömt und wieder hinausfließt. Achten Sie auf jedes Detail. Auf den Bauch, der sich hebt und senkt. Und auf die Lippen, an denen der Atemzug sanft vorbeiströmt.

Ihre Gedanken driften ab? Kein Problem, das passiert. Versuchen Sie einfach immer wieder zu Ihrem Atem zurückzukehren. Die Augen bleiben die ganze Zeit über geschlossen.

Das Aufwachen

Ziel der Meditation ist, sich zu entspannen und zu fokussieren. Wenn die zehn Minuten vorüber sind, sollten Sie nicht sofort wieder aufspringen und zur nächsten Aufgabe hetzen. Bleiben sie besser noch ein paar Sekunden sitzen und nehmen Sie die Energie und den Fokus mit in den Alltag. Bleiben Sie fokussiert, aufrecht und bewusst.

Foto: Shutterstock/ Maria Novodenskaya

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