Fit um die Welt

Ob Hula oder Stand-Up Paddling: Begeben Sie sich mit exotischen Sportarten auf Weltreise.

Sportliche Weltreise Über Tango, Kung-Fu, Salsa und Parkour lesen Sie auf Seite 2.

Man muss nicht immer verreisen, um fremde Kulturen kennenzulernen. Man kann ihnen auch am Sportplatz, im Tanzstudio, am See oder in der Stadt begegnen. Wie das geht? Mit Offenheit und Freude an neuen Fitness- und Sportarten.

Hula

Hawaiianischer Hüftschwung: HULA

Die Bedeutung: Lächelnde Südseeschönheiten mit schwingenden Röcken und Blumenkränzen um den Hals – dieses Bild von Hula kennt man. Das hawaiianische Kulturerbe ist jedoch weit mehr als touristische Attraktion: Die Tanzenden stellen Geschichten dar – von Göttern, bedeutenden Persönlichkeiten, Naturgewalten, Liebe und der Schönheit Hawaiis.

So geht‘s: Durch die anmutigen Becken- und Handbewegungen soll man zu innerem Gleichgewicht finden. Kraft und Weiblichkeit vereinen sich auf einzigartige Weise. In Hula-Kursen wird die Bedeutung des Tanzes erklärt, man lernt die Schrittfolgen und Bewegungen sowie die dazugehörigen Sprechgesänge. Leidenschaft und Freude stehen im Mittelpunkt, Vorkenntnisse sind keine nötig. Mitzubringen ist ein bequemer Rock oder Pareo.

►►► Fitness-Souvenirs: Aus Hula-Kursen nimmt man eine gute Körperhaltung sowie ein verbessertes Koordinationsvermögen mit nach Hause. Gleichzeitig soll der Tanz die Herzen öffnen und heilend wirken. 

Capoeira

Brasilianisches Kampfspiel: CAPOEIRA

Die Bedeutung: Capoeira, die Verbindung aus Musik, Tanz, Spiel und Kampf, entstand im 18. Jahrhundert in Brasilien aus dem Wunsch der Sklaven nach Freiheit. Heute gilt es als nationales Kulturgut und Ausdruck eines Lebensstils.

So geht’s: Jeweils zwei Spieler treten innerhalb eines Kreises, der von allen Mitspielern gebildet wird – der so genannten Roda –, gegeneinander an. Es gibt Drehtritte und akrobatische Elemente, von denen viele leichter zu erlernen sind, als man meinen möchte. Traditionell wird zu den Kämpfen Musik gespielt und es werden Lieder gesungen. Im Vordergrund stehen aber Aufwärm- und Dehnübungen, Technik, Akrobatik  und ein abschließender Cooldown. Geeignet ist Capoeira ab dem Kindergartenalter.

►►► Fitness-Souvenirs: Erhöhte Aufmerksamkeit, Flexibilität und Reaktionsfähigkeit sowie gestärktes Körperbewusstsein zählen zu den beliebten Mitbringseln aus einem Capoeira-Training.

Stand Up Paddling

Polynesisches Paddeln: STAND UP PADDLING

Die Entstehung: Menschen, die auf einem Surfbrett stehen und sich mithilfe eines Stechpaddels über Seen, Teiche oder Flüsse bewegen, sieht man immer öfter. Seinen Ursprung hat der aktuelle Trendsport bei den polynesischen Fischern, die sich vor Tahiti in ihren Kanus stehend auf dem Meer fortbewegten. Im 20. Jahrhundert entdeckten hawaiianische Surflehrer das Stehpaddeln, um schneller vom Ufer zu den wellenbrechenden Riffen zu gelangen. In den vergangenen Jahren wurde aus dem Stand Up Paddling auch in Europa ein beliebtes Freizeitvergnügen.

So geht’s: Erlernen kann man diese Form des Paddelns relativ schnell. Auf den kippstabilen Boards kann man auch größere Wegstrecken zurücklegen. Ob man alleine, zu zweit, mit der Familie oder in einer größeren Gruppe unterwegs sein will, bleibt jedem selbst überlassen.

►►► Fitness-Souvenirs: Stehpaddeln trainiert besonders die Balance und macht schöne Oberarme. Wichtig: nicht auf guten Sonnenschutz vergessen. Verbrannte Haut ist ein Souvenir, das keiner braucht.

Yoga

Indische Entspannung: YOGA

Die Entstehung: Alles begann mit der Suche nach Erleuchtung – und im Lotussitz. Ursprünglich wurde im indischen Yoga nur ein Asana (Körperübung) gelehrt: der aufrechte Sitz mit gekreuzten Beinen. Erst im Laufe der Zeit entstanden die vielen Asanas, die den Zweck haben, den Körper zu kräftigen, damit er lange in der Meditation verweilen kann.

So geht’s: Heute sind Asanas ein zentrales Element der meisten Yogastile, von denen es zahlreiche gibt: von Klassikern wie dem Hatha Yoga über das kraftvolle Ashtanga-Vinyasa Yoga bis hin zu modernen Mix-Varianten wie Yogilates. Kurse oder offene Stunden gibt’s in Yogastudios, Fitnessclubs und Wellnessanlagen.

►►► Fitness-Souvenirs: Mehr Gelassenheit, entkrampfte und gut gedehnte Muskeln, eine Stärkung des gesamten Bewegungsapparates und des Herz-Kreislauf-Systems sind die Folgen von regelmäßigem Yoga. Studien zufolge erhöhen Yoga-Übungen auch die Denk- und Lernfähigkeit, wirken stresslindernd und helfen dabei, Ängste abzuschütteln.

Über Tango, Kung-Fu, Salsa und Parkour lesen Sie auf Seite 2.

Stehpaddeln macht den Großen und Kleinen Spaß. Über Hula, Capoeira, Stand Up Paddling und Yoga lesen Sie auf Seite 1.

Tango

Argentinische Improvisation: TANGO

Die Entstehung: Was als Kneipenvergnügen der Einwanderer im Buenos Aires des 19. Jahrhunderts begann, hat es bis zum Weltkulturerbe geschafft. Heute tanzt man den Tango rund um den Erdball.

So geht’s: Mit jener Variante, die in Standard- und Latein-Kursen gelehrt wird, hat die argentinische Form aber so gut wie nichts gemein: Es gibt weder Grundschritte noch Figuren, die auswendig gelernt werden. Stattdessen improvisiert und reagiert man. Laufende Partnerwechsel in Kursen und bei Tanzabenden – den Milongas – sorgen für zusätzliche Abwechslung. Erlernen kann man argentinischen Tango in Kursen, Workshops und offenen Stunden. Was man mitbringen sollte: die Bereitschaft, andere Menschen herzlich zu umarmen.

►►► Fitness-Souvenirs: Balance und Bewegungsfluss werden verbessert, Reaktions- und Einfühlungsvermögen geschult. Man lernt, Nähe zuzulassen und dabei dennoch die eigenen Grenzen und die anderer zu akzeptieren.

Parkour

Französischer Fitness-Trend: PARKOUR

Die Entstehung: Parkour wurde in den späten 1980ern in Frankreich entwickelt. Bekannt wurde die kreative Sportart durch Filme rund ums Millennium – seitdem gilt Parkour weltweit als Trendsport.

So geht’s: Es geht dabei darum, auf möglichst effiziente Weise von A nach B zu gelangen, indem man am Weg liegende Hindernisse durch die Kombination verschiedener Bewegungen überwindet. Der so genannte Traceur kann dabei über Mauern, Parkbänke und sogar über Gebäude klettern. Es geht aber keineswegs darum, sich gefährlichen Situationen auszusetzen – im Gegenteil: Parkour will lediglich dabei helfen, durch Körper und Umwelt gesetzte Grenzen zu erkennen und zielsicher abzuschätzen, ob man eine Aufgabe gefahrlos meistern kann.

►►► Fitness-Souvenirs: Parkour fördert die Effektivität, Kreativität, Koordination, Selbsteinschätzung und den natürlichen Bewegungsablauf. Außerdem lernt man in den Kursen viele französische Wörter, die Bewegungen bezeichnen.

Kung-Fu

Chinesische Kampfkunst: KUNG-FU

Die Entstehung: Die Ursprünge des Kung-Fu sind ungewiss. Über das bekannte Shaolin Kung-Fu erzählt man sich, dass es auf den buddhistischen Patriarchen Bodhidharma zurückgeht: Vor über 1500 Jahren kam er  in den chinesischen Shaolin-Tempel und fand die Mönche geschwächt und energielos vor. Um sie für ihre Meditation zu stärken, entwickelte er mit ihnen ein Kampfkunst- System, bei dem die Bewegungen von Tieren nachgeahmt werden – etwa von Affen, Kranichen, Schlangen oder Drachen.

So geht’s: Im Kung-Fu geht es nicht nur darum, effektive Selbstverteidigungstechniken zu lernen. Das Ziel ist auch, starke, achtsame und hilfsbereite Persönlichkeiten zu formen. Gelehrt werden unter anderem Meditation und der bessere Umgang mit der eigenen Lebensenergie. Für Frauen werden eigene Kurse angeboten.

►►► Fitness-Souvenirs: Eine robuste Gesundheit, ein wacher Geist, eine hervorragende Haltung und Ausdauer für den Alltag sind nur einige der positiven Wirkungen des Kung-Fu.

Salsa

Kubanische Rhythmen: SALSA

Die Bedeutung: Salsa hat viele Bedeutungen. Einerseits ist es spanisch für Sauce, andererseits bezeichnet es einen bekannten lateinamerikanischen Musikstil, den Kubaner nach New York gebracht haben. Und der von dort aus in den 1970ern die Welt eroberte. Der dazugehörige Tanz nennt sich ebenso. Salsaclubs, -kurse und -veranstaltungen gibt es in Europa heute in fast jeder größeren Stadt. Auch viele Latin Workouts in Tanz- oder Fitnessstudios basieren auf den heißen Klängen und den klassischen Bewegungen des Salsa.

So geht’s: Der Grundschritt ist einfach zu erlernen – dadurch können sich auch Anfänger schon früh auf die Tanzfläche wagen. Für Fortgeschrittene gibt es eine Vielzahl an Figuren. Für Einsteigerinnen genügen als Ausrüstung ein bequemes Outfit und Sneakers, auf Könnerinnen warten spezielle Salsaschuhe mit höheren Absätzen und tollen Designs.

►►► Fitness-Souvenirs: Lebensfreude ist eines davon. Aber Salsa macht nicht nur Spaß, durch den schnellen Takt purzeln auch die Kilos wie bei kaum einem anderen Tanz. Und als Draufgabe gibt’s einen knackigen Po.

Illustrationen: Karin Aue/Agent Azur | Foto: shutterstock

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