Zu kalt gibt's nicht! Laufen im Winter

Wer den inneren Schweinehund trotz Kälte überwindet, wird mit Glückshormonen belohnt.

Warm angezogen, steht auch der winterlichen Laufrunde nichts im Wege.

Laufen lässt die Kilos purzeln. Nicht nur deshalb macht es glücklich. Aber auch andere gewichtige Themen sprechen für die regelmäßige Joggingrunde.

Bei winterlichen Temperaturen draußen und wohliger Wärme in den eigenen vier Wänden, wird der innere Schweinehund geradezu übermächtig. Wer die Gemütlichkeit überwindet, in die Sportschuhe schlüpft und zur Laufrunde startet, wird nach getaner Arbeit mit Glückshormonen belohnt.

Joggen macht glücklich

Laufen aktiviert die Glückshormone, formt den Körper, stärkt das Herz-Kreislauf- sowie das Immunsystem, verlangsamt den Alterungsprozess, trainiert das Gehirn und baut Stress ab. Es kann sogar die depressive Winter-Verstimmung verringern.

Zudem wirkt die frische Luft in den oft tristen Wintermonaten wahre Wunder. Und ganz ehrlich: Alleine das Gefühl, sich trotz ungünstiger Bedingungen zum Sport aufgerafft zu haben, stimmt fröhlich.

Laufen im Winter

Wer im Winter zum Joggen startet, sollte trotz zahlreicher positiver Effekte, auf Einiges achten. Ilse Dippmann, Österreichische-Frauenlauf-Geschäftsführerin und selbst Laufexpertin, weiß, worauf es ankommt:

1.    Ziehen Sie sich nicht zu warm und nicht zu kalt an. Handschuhe und Haube sind beim Winterlauf obligatorisch, eine Jacke mit Kragen ist ratsam. Absolutes No-Go: Laufen mit Daunenjacke.

2.    Die richtige Kleidung fürs Joggen im Winter hält Verkühlungen fern: Die unterste Kleidungsschicht ist entscheidend für das Körperklima. Diese sollte jedenfalls eine Funktionsbekleidung sein. Das spezielle Gewebe leitet den Schweiß vom Körper weg und hält damit trocken.

3.    Achten Sie beim Laufen in der Dunkelheit auf reflektierende Kleidung. Suchen Sie sich am besten eine beleuchtete, ruhige Strecke aus – und sporteln Sie mit Stirnlampe.

4.    Verzichten Sie beim Laufen in der Dunkelheit auf MP3-Player und Musik. So können Sie nicht plötzlich überrascht werden.

5.    Bei Schnee ist Vorsicht geboten: Die Muskeln werden mehr beansprucht, außerdem besteht die Gefahr, umzuknicken oder auszurutschen. Schuhe mit griffiger Sohle sind zu empfehlen.

6.    Lange Laufsocken und wasserfeste Goretex-Laufschuhe verhindern nasse Füße.

7.    Damit sie beim Loslaufen nicht frösteln, starten Sie am besten bereits zuhause mit einem kleinen Warm-up.

8.    Trotz kalter Temperaturen ist Trinken notwendig.

Und ganz wichtig: Planen Sie nach jeder Laufrunde noch ein fünf- bis zehnminütiges Auslaufen sowie ein paar Dehnübungen ein. Der Körper wird es danken.

Foto: lightpoet /shutterstock

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