Zeitplanung: Eine Frage des Typs

Jeder geht anders mit Zeit um - Zeittypen und ihre Eigenschaften.

Zeitplanung ist eine Frage der Persönlichkeit Wie man mit der Zeit umgeht, hängt auch davon ab, welcher Zeittyp man ist.

Das Jahr ist schon wieder um. Und man wird das Gefühl nicht los, dass die Zeit immer schneller vergeht. Dann wünscht man sich, dass jemand die Zeit einfach anhält. Oder: Dass die Zeiger der Uhr ein wenig langsamer werden. Mehr Zeit haben – ein Wunsch, der so wohl nie in Erfüllung gehen wird.

Besser: Mit der Zeit zurechtkommen, die man tatsächlich zur Verfügung hat. Im Umgang mit der Zeit tickt jeder anders. Je nach dem welcher Zeittyp man ist. Meistens setzt sich unsere Psyche sogar aus mehreren Typen zusammen. Hier sind einige Zeittypen im Vergleich:

Der Planer…

  • …ist ein Perfektionist,
  • …plant langfristig,
  • …liebt Ordnung und Kontrolle,
  • …schreibt gerne Checklisten
  • …und arbeitet gewissenhaft und zügig.

Wenn es mal nicht nach Plan läuft, kommt der Stress schneller daher, als er planen kann. Ein Plan, der nicht gut geht, ist für ihn das Schlimmste. Dann ist Flexibilität gefragt. Und genau die hat er zu lange vernachlässigt. Dann heißt es: Auf die Pläne pfeifen und das Leben so nehmen, wie es kommt.

Der Chaot…

  • …ist der Albtraum des Planers,
  • …ist locker, kreativ und unpünktlich,
  • …hat es gerne unordentlich,
  • …schreibt Notizen auf Schmierzettel
  • …und ist immer für eine Überraschung gut.

Geht was daneben, ist das nicht so tragisch. Irgendwie wird es schon klappen, denkt er. Wenn er ehrlich ist, merkt er, dass ein Terminplaner und etwas Willensstärke viele Situationen entspannen könnten. Um das Chaos überschaubar zu machen, kann er eine seiner größten Stärken ausspielen: Kreativität.

Der Macher…

  • …ist ständig aktiv,
  • …arbeitet von früh bis spät,
  • …macht kaum Pausen,
  • …ist immer beschäftigt
  • …und mutet sich oft zu viel zu.

Er übersieht schnell, dass Stress ungesund ist. Und dass es noch andere Dinge auf der Welt gibt, für die man Zeit haben sollte. Auch der Macher braucht Auszeiten. Muss abschalten. Einmal auf den Geschmack gekommen, wird er mit der Zeit das Leben noch von anderen Seiten kennenlernen.

Der Helfer…

  • …hat wenig Zeit für sich selbst,
  • …ist immer für alle da,
  • …tut, was man ihm aufträgt,
  • …sagt nie „nein“
  • …und bügelt aus, was andere vermasseln.

Der Helfer muss üben, nein zu sagen. Er muss sich klarmachen, dass er nicht alles auf einmal erledigen kann. Und dass er auch auf sich schauen muss. Und dass er deshalb kein schlechterer Mensch ist. Dann hat er auch mehr Zeit für sich.

Der Spontane:

  • …tut, was er will,
  • …schreibt keine Listen,
  • …teilt sich die Zeit nach Lust und Laune ein,
  • …richtet sich nach seiner inneren Uhr
  • …und arbeitet flexibel.

Beim spontanen Typ besteht immer die Gefahr, dass er irgendetwas nicht rechtzeitig erledigt, weil er gerade keine Lust dazu hat. Ein kleiner Hinweis auf die Rücksicht genügt aber. Denn eigentlich ist der Spontane recht zuverlässig. Man muss ihm nur vertrauen.

 

Lesen Sie hier, wie Sie sich von lästigen Zeitfressern verabschieden!

Foto: shutterstock/ BrAt82

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