Pro & Contra: Handspülen oder Geschirrspüler?

Geteilte Meinungen: Warum die eine nicht mit, die andere nicht ohne Spülmaschine sein kann.

Geschirrspüler versus Handwäsche Wenn die Spüle voll ist, steht eine Entscheidung an: Spülmaschine oder Handwäsche?

Spülmaschine oder Handwäsche – darüber scheiden sich die Geister, zumindest unsere. Warum die eine dm Online-Redakteurin gerne ihre Hände ins Abwaschwasser taucht. Und die andere ihren Geschirrspüler für nichts in der Welt hergeben würde. Eine humorvolle Betrachtung.

Praktisch und umweltschonend: der gute alte Geschirrspüler.

Pro Spülmaschine

Online-Redakteurin Susanne Trettenbrein kann sich ihren Haushalt ohne Spülmaschine nicht mehr vorstellen:

Mein Geschirrspüler ist mein Heiligtum – was täte ich nur ohne ihn? Das hat sich sogar mein Kücheneinrichter zu Herzen genommen, und mir prompt nur ein Waschbecken auf die Kochinsel gezaubert. Angenommen der unwahrscheinliche Fall tritt ein und ich hätte doch Lust auf Handwäsche, ich könnte also gar nicht – zumindest nicht sehr wassersparend.

Arbeit ersparen

Wie gesagt, dieser Fall ist unwahrscheinlicher als ein Lottosechser: Bei mir wandern sogar die Kochtöpfe, Pfannen und Weingläser in die Maschine. Aufgrund dieser Tatsache schlägt sogar meine Mutter die Hände über dem Kopf zusammen. Aber: Ich genieße die Zeitersparnis.

Man kolportiert: Geschirrspüler sparen bis zu drei Wochen Arbeit im Jahr. 504 Stunden, das sind ausreichende Gründe. Und: Es sind ja genügend andere Tätigkeiten im Haushalt zu erledigen.

Energie sparen

Und von wegen Wasser- und Energiesparen: Es kursieren Studien, denen zufolge der Geschirrspüler im Vergleich zur Handwäsche um 60 Prozent weniger Energie verbraucht. Vor allem meine Wunder-Maschine: Sie wäscht und trocknet in 35 Minuten streifenfrei.

Kleines Detail am Rande: Auch meine Hände danken es mir. Rissige, trockene Haut gibt es nicht.

Geschirrspüler muss nicht sein.

Contra Geschirrspüler

Online-Redakteurin Maria Kapeller nimmt das Spülen von Hand zum Anlass, mal ein paar Minuten abzuschalten:

„Waaaaaas, du hast keinen Geschirrspüler? Ohne den könnte ich nicht mehr leben!“ Wohnungsbesucher reagieren fast immer gleich, sobald sie einen Schritt in meine Küche setzen. Fragend bis mitleidig schauen sie mich dann an. Und ich? Ich kann darüber nur lachen. Und frage mich: Steigert das Vorhandensein einer Spülmaschine tatsächlich die Lebensqualität? Weil man sich eine Viertelstunde Zeit spart oder weil die Küche schneller aufgeräumt ausschaut?

Verzicht auf zusätzliches Gerät

Für mich steht fest: Ich will kein weiteres Gerät in der Wohnung stehen haben. Ich will nicht für teure Reparaturen bezahlen und mich dabei vielleicht auch noch übers Ohr hauen lassen (soll bereits vorgekommen sein). Ich spüle gerne von Hand, das ist eine Viertelstunde am Tag, in der ich meine Gedanken einfach mal schweifen lasse. In einer digitalisierten Welt ist es eine wohltuende Abwechslung, mal etwas ohne Zutun von Geräten zu erledigen.

Energieintensive Produktion

Ob der Wasserverbrauch beim Handspülen oder beim Spülen per Geschirrspüler niedriger ist, darüber lässt sich streiten. Das kommt natürlich auf Modell und Alter des Geschirrspülers an. Fest steht, dass allein die Produktion von Elektrogeräten ressourcenintensiv ist. Und nach ein paar Jahren landet das Gerät im Recyclinghof. Ein Abwaschbecken hingegen hat sowieso jede Küche - und die Lebensdauer ist viel länger.

Wasserschonend spülen

Wer richtig abwäscht, braucht außerdem keine großen Mengen an Wasser: Das Becken nur zu einem geringen Grad füllen, Besteck einweichen, zuerst Gläser abwaschen, erst am Schluss stark verschmutztes Geschirr. Erst beim Nachspülen füllt sich das Becken langsam mit mehr Wasser. Oder man verwendet dafür gleich ein zweites Becken oder Gefäß.

Foto: shutterstock

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