Genug Boden unter den Füßen

Parkett oder Laminat? Jeder Bodenbelag bringt seine Vor- und Nachteile sowie Eigenarten in Reinigung und Pflege mit sich.

Ob in den Wohnräumen Parkett- oder Laminatböden verlegt werden, ist oft eine Sympathieentscheidung – aber auch eine Sache der Pflege.

Parkett oder Laminat? Die Frage stellen sich Häuslbauer oder –sanierer oft. Jeder Bodenbelag bringt seine Vor- und Nachteile wie auch seine Eigenarten in der Reinigung und Pflege mit sich.

Oft unterscheiden sich die beiden Bodenbeläge in der Optik nur gering. Die Qual der Wahl: Auch ein Besser oder Schlechter gibt es dabei nicht. Trotzdem sind Parkett und Laminat zwei komplett unterschiedliche Bodenbeläge – sowohl in der Beschaffenheit als auch in der Pflege. Entscheidend ist die Funktionalität, was der Boden aushalten muss und wo er verlegt werden soll.

Günstig und pflegeleicht

Laminat wird aus Holzspanplatten oder Holzfaserplatten hergestellt, auf die eine dünne Dekorschicht in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Maserungen gesetzt wird. Das macht Laminat besonders günstig.

Laminat ist gegenüber Parkett auch robuster und pflegeleichter. Deshalb ist der Bodenbelag bei Familien mit Kindern oder Haustieren besonders beliebt. Allerdings: Ist im Laminat einmal ein Kratzer, lässt sich dieser nicht mehr bereinigen, da man die dünne Dekorschicht nicht abschleifen kann.

Natürlich und robust

Parkett ist im Gegensatz zu Laminat vollständig aus Holz gefertigt und damit komplett natürlich. Sicher, es gibt auch bei Laminat Dekorschichten, die Parkett täuschend ähnlich sehen, die Natürlichkeit ist aber nur beim Parkett gegeben – und für Kenner auch sichtbar.  Dafür ist Parkett auch wesentlich teurer als sein Nachahmer.

Parkett erleidet zwar – weil nicht so robust – schneller kleine Kratzer, dafür lässt sich die Holzschicht auch abschleifen. Der Boden sieht danach aus wie neu. Darüber hinaus wirkt sich Holz positiv auf das Raumklima aus. Holz nimmt Feuchtigkeit auf. Bei trockener Luft gibt es diese auch wieder ab. Außerdem hält Parkett Wärme besser im Raum.

Eine Sache der Pflege

Egal ob Parkett oder Laminat, beide Bodenbeläge sollten nur nebelfeucht, also so, dass der Boden nach drei bis fünf Minuten trocken ist, gewischt werden. Drücken Sie dazu den Putzlappen so weit aus, dass er nicht mehr tropft. Denn: Stehendes Wasser ist für den Boden Gift. Der Boden saugt sich mit Wasser voll, kann dadurch seine Farbe verändern oder sich aufbiegen. Wie nun am besten reinigen?

  • Beim Laminat eignen sich entweder Universal-Bodenreiniger oder Spezialreiniger für Laminatböden. Eine pflegende Nachbehandlung, das Reinigen mit Wachs oder mit Parkettreinigern ist nicht empfehlenswert.

  • Beim Parkett greifen Sie lieber zu sanften Wischemulsionen bzw. speziellen Parkettboden-Reinigern und pflegen Sie den Boden nach dem Wischen mit Parkett-Pflegemittel. Die Versiegelung schützt den Boden vor Wasser und lässt ihn wieder glänzen.

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