Babys erstes Fläschchen

Stillen ist das Beste für Ihr Baby. Dennoch gibt es Umstände und Gründe, die es erfordern, auf Fläschchennahrung zu wechseln. Hier finden Sie die 10 goldenen Regeln für Fläschchennahrung.

Eine Umstellung auf Fläschchennahrung lässt sich nicht ohne weiteres rückgängig machen. Der Übergang zur Fläschchennahrung erfordert vor allem Geduld.

Stillen ist zweifellos das Beste für Ihr Baby. Ganz einfach deshalb, weil Muttermilch alle Nährstoffe liefert, die für das Wachstum und die Entwicklung Ihres Babys wichtig sind und Stillen das Immunsystem unterstützt. Wenn Sie nicht (mehr) stillen können oder wollen, stehen Ihnen und Ihrem Baby Milchnahrungen zur Verfügung. Aptamil Milchnahrungen sind nach neuesten wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen an den jeweiligen Bedarf des Kindes angepasst. Sprechen Sie eine Umstellung auf Fläschchennahrung bitte unbedingt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme ab, da es nicht ohne weiteres rückgängig zu machen ist.

Geduld – die oberste Regel für das erste Fläschchen

Eine Umstellung auf Fläschchennahrung ist auch eine Umstellung für Ihr Kind. Daher erfordert dieser Übergang vor allem Geduld. Geben Sie Ihrem Baby die Zeit, sich an die neue Milchnahrung zu gewöhnen. Zur Orientierung empfehlen Experten, dem Verdauungstrakt Ihres Babys etwas Zeit zur Umgewöhnung zu geben.

Gute Verträglichkeit ist der wichtigste Grund eine Milch-Marke zu wählen, aber auch der häufigste Grund auf eine andere Nahrung zu wechseln. Anfängliches Verweigern oder Ausspucken einer neuen Nahrung ist normal. Ihr Baby muss sich erst auf den neuen Geschmack einstellen und braucht dafür mehrere Versuche. Lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern –  nicht nur der Geschmack ist neu, auch das Saugen an der Flasche unterscheidet sich stark vom Saugen an der Brust. Ein Durchprobieren mehrerer verschiedener Nahrungen kann den Gewöhnungsprozess verzögern.

Die 10 goldenen Regeln für Fläschchen-Nahrung

1Etwas Geduld haben
Geduld ist das Zauberwort beim Wechsel auf Fläschchen-Nahrung. Wenn Babys zunächst das Fläschchen ablehnen, ist das durchaus normal. Ihr Baby muss sich erst auf den neuen Geschmack einstellen und braucht dafür mehrere Versuche.

2. Ausspucken ist normal
Ausspucken bedeutet nicht unbedingt, dass die Flaschennahrung abgelehnt wird. Das Trinken mit Sauger ist ganz einfach anders als das Trinken an der Brust, deshalb kann die Nahrung zunächst wieder aus dem Mund herausrin­nen. Lassen Sie Ihrem Baby Zeit, um sich an eine Milchmarke zu gewöhnen.

3. Frühkindliche Reflexe anregen
Der natürliche frühkindliche Saugreflex Ihres Babys sollte weiterhin ange­regt werden, sodass Ihr Baby versucht, den Sauger von alleine in den Mund zu nehmen. Ein vorsichtiges Berühren der Lippen mit dem Sauger stimuliert diesen Reflex. Die Zunge muss dabei unter dem Sauger sein, um die Saug- und Schluck­bewegungen möglich zu machen.

4. Gewohnte Umgebung und körperliche Nähe
Ihr Baby benötigt nicht nur ausreichend Zeit für die Gewöhnungsphase, sondern auch eine ruhige und vertraute Umgebung, in der es sich wohlfühlt.

5. Richtigen Sauger/richtiges Trinkgefäß wählen
Geeignete Fläschchen und Sauger mit passenden Löchern sind sehr wichtig. So wird ein reger Milchfluss – Tröpfchen für Tröpfchen – gewährleistet. Das Baby sollte beim Trinken die gleiche Anstrengung haben wie beim Stillen – es wird ausgeglichener und kann somit über einen längeren Zeitraum sein Saug­bedürfnis befriedigen. Das Saugerloch sollte nicht zu klein gewählt werden, da sonst das Baby aufgrund der zu großen Anstrengung beim Trinken einschläft.

Wenn sich Ihr Baby auch nach unzähligen Versuchen noch weigert, aus dem Fläschchen zu trinken, kann dies am Sauger liegen. Versuchen Sie in die­sem Fall, die Milchnahrung in anderen Gefäßen, wie z.B. der Trinklerntasse (verschiedene Modelle, z.B. mit und ohne Ventil, mit weichem oder hartem Saugaufsatz usw.) zu servieren. Es gibt auch Babys, die bereits mit 7 Monaten gerne aus Becher oder Tasse trinken.

6. Fütterungszeitpunkt gut wählen
Wenn Ihr Baby müde oder hungrig ist oder aufgrund der gewohnten Abläufe weiß, dass es bald gestillt wird, dann wird es an etwas Neuem wenig Interesse haben.

7. Mit Muttermilch starten
Um den Übergang von Muttermilch zur Milchnahrung zu erleichtern, kann zunächst auch Muttermilch abgepumpt und ins Fläschchen gefüllt werden. Der Umgang mit dem Sauger muss zwar dennoch gelernt werden – aber wenigstens sind Geschmack und Geruch der Milch bereits bekannt.

8. Die ideale Temperatur wählen
Viele Babys trinken ihre Nahrung am liebsten, wenn sie die gleiche Tempe­ratur wie die Muttermilch hat, also ca. 37 Grad. Wenn die Milchnahrung aus dem Fläschchen nicht akzeptiert wird, können Sie experimentieren. Manche Babys trinken lieber bei ca. 21 Grad Zimmertemperatur. Das Fläschchen fühlt sich in diesem Fall ziemlich kühl an.

9. Fläschchen richtig zubereiten und reinigen
Eine richtige Fläschchen-Zubereitung ist essentiell. Befolgen Sie bitte im­mer ganz genau die Zubereitungsanleitung. Auch die richtige Dosierung ist sehr wichtig, um eine Über- oder Unterdosierung zu vermeiden bzw. das richtige Verhältnis von Wasser und Pulver einzuhalten.

10. Auf Frische und Hygiene achten
Flaschennahrung sollte immer frisch zubereitet und sofort gefüttert werden. Denn Milch im Allgemeinen ist ein guter Nährboden für Keime, wodurch das Infektionsrisiko steigt. Bitte unterlassen Sie daher das Vor­bereiten, Aufbewahren und Wiederaufwärmen der Nahrung. Auch Nah­rungsreste sollten nicht wiederverwendet werden.

Wichtige Hinweise:

Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Baby und bietet viele Vorteile. So ist es ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien und fördert die Mutter-Kind-Beziehung. Wir von Milupa befürworten dies uneingeschränkt und möchten stillenden Mamas unterstützend zur Seite stehen. Wichtig für den Stillerfolg ist unter anderem eine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss.

Wenn Sie sich dazu entschließen, nicht zu stillen, oder Stillen und Säuglingsnahrung zu kombinieren, sollte Ihnen bewusst sein, dass dadurch die Muttermilchmenge abnehmen kann. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Die Verwendung anderer Lebensmittel außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung kann, ebenso wie unsachgemäße Verwendung, die Gesundheit Ihres Babys gefährden.

Bedenken Sie vor der Verwendung von Fläschchennahrung auch soziale und finanzielle Aspekte. Lassen Sie sich bitte auch in Ihrer Klinik, von Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme beraten, wenn es sich um eine Entscheidung zur Ernährung Ihres Babys handelt.

Bitte beachten Sie bei Verwendung von Fläschchennahrung die jeweiligen Hinweise zu Dosierung, Zubereitung und Lagerung auf den Packungen.

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