Allergieschutz von Anfang an

Allergien sind ein immer häufiger auftretendes Phänomen unserer Zeit. Mit ein paar Maßnahmen können Sie Allergien so weit wie möglich vorbeugen.

Die ersten vier Lebensmonate sollte voll gestillt werden. Die richtige Ernährung unterstützt bei der Vorbeugung von Allergien.

Jeder Mensch ist auf natürliche Weise durch sein Immunsystem gegen Bakterien, Viren und andere körperfremde Stoffe geschützt. Wenn das Immunsystem mit einer übersteigerten Abwehrreaktion auf normalerweise harmlose Fremdstoffe reagiert, die beispielsweise über Nahrung oder Atemluft in den Körper gelangen, spricht man von einer Allergie.

Erhöhtes Allergierisiko?

Die Veranlagung, allergisch zu erkranken, ist vererbbar. Je mehr Familienmitglieder – Eltern und Geschwister – bereits eine Allergie wie etwa Heuschnupfen oder allgergisches Asthma haben oder hatten, desto eher kann auch das Neugeborene eine Allergie entwickeln. Ein erhöhtes Allergierisiko bedeutet jedoch nicht, dass ein Baby später in jedem Fall eine Allergie bekommen wird. Das Allergierisiko zu verringern ist jedoch einfacher, als man denkt.

Hier können Sie einen Allergie-Risiko-Check durchführen:
https://www.aptaclub.at/tools-support/der-allergie-risiko-check/

 

 

Tipps zur Senkung des Allergie-Risikos

  • Ausschließliches Stillen über vier Monate.
  • Hypoallergene Nahrungen (HA) für nicht gestillte, allergiegefährdete Neugeborene.
  • Versuchen Sie, Ihr Baby in einer möglichst rauchfreien Umgebung aufwachsen zu lassen.
  • Etwaigen Schimmel in Innenräumen (z. B. Bad) entfernen.
  • Felltragende Tiere (insbesondere Katzen) vermeiden.
  • Möglichst oft raus auf’s Land, um Luftschadstoffen zu entkommen.

Die meisten dieser Maßnahmen sind natürlich auch für Neugeborene ohne erhöhtes Allergierisiko empfehlenswert. Nicht sinnvoll erscheint heute dagegen, die Einführung der Beikost später als nach Ende des 6. Monats oder bestimmte Nahrungsmittel aus der Beikost auszuschließen.

Allergievorsorge – die richtige Ernährung hilft 

Muttermilch ist das Beste für Babys, auch wenn es um die Vorbeugung von Allergien geht. Weil Muttermilch von Natur aus arm an allergieauslösenden Stoffen ist, sollte wenn möglich die ersten vier Monate voll gestillt werden. Kann nicht oder nicht voll gestillt werden, stehen für die Ernährung von allergiegefährdeten Säuglingen hypoallergene (HA-)Nahrungen zur Verfügung. Diese enthalten allergenarmes Eiweiß, das durch einen speziellen Prozess in kleine Bausteine gespalten wurde und auf diese Weise seine allergieauslösende Wirkung weitestgehend verloren hat. Wenn Sie sich einmal für eine HA-Ernährung entschieden haben, bleiben Sie in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten konsequent dabei. Eine Nahrung mit nicht-gespaltenem Eiweiß könnte die Vorteile einer allergenarmen Ernährung gefährden.

Aptamil ProExpert HA-Nahrungen

Aptamil bietet für nicht (voll-)gestillte Säuglinge mit erhöhtem Allergierisiko eine Ernährung, die an jedes Säuglingsalter angepasst ist. Aptamil ProExpert HA-Nahrungen enthalten ein besonders allergenarmes und hochwertiges Eiweiß. Darüber hinaus enthalten Aptamil ProExpert HA-Nahrungen patentierte Ballaststoffe und LCP’s, also besondere Fette, die wichtig für Entwicklung von Gehirn und Sehvermögen sind.

 

 

Wichtige Hinweise:
Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Baby und bietet viele Vorteile. So ist es ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien und fördert die Mutter-Kind-Beziehung. Wir von Milupa befürworten dies uneingeschränkt und möchten stillenden Mamas unterstützend zur Seite stehen. Wichtig für den Stillerfolg ist unter anderem eine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss.

Wenn Sie sich dazu entschließen, nicht zu stillen, oder Stillen und Säuglingsnahrung zu kombinieren, sollte Ihnen bewusst sein, dass dadurch die Muttermilchmenge abnehmen kann. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Die Verwendung anderer Lebensmittel außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung kann, ebenso wie unsachgemäße Verwendung, die Gesundheit Ihres Babys gefährden.

Bedenken Sie vor der Verwendung von Fläschchennahrung auch soziale und finanzielle Aspekte. Lassen Sie sich bitte auch in Ihrer Klinik, von Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme beraten, wenn es sich um eine Entscheidung zur Ernährung Ihres Babys handelt.

Bitte beachten Sie bei Verwendung von Fläschchennahrung die jeweiligen Hinweise zu Dosierung, Zubereitung und Lagerung auf den Packungen.

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