Naturkosmetik: Aber jetzt!

So gelingt der Umstieg auf Naturkosmetikprodukte.

Wie der Übergang von konventioneller Kosmetik auf Naturkosmetik problemlos gelingt. Tipp: Geben Sie Ihrer Haut genügend Zeit sich umzustellen!

Der Umstieg von konventioneller Kosmetik auf Naturkosmetik gelingt nicht von heute auf morgen. Geben Sie Ihrer Haut genügend Zeit sich umzugewöhnen. Welche Veränderungen Sie bemerken werden und wie der Übergang problemlos gelingt.

Wie steige ich auf Naturkosmetik um?

Wer sich für Naturkosmetik entscheidet, muss nicht von heute auf morgen alle Kosmetika und Pflegeprodukte austauschen. Eines ist aber wichtig: Wenn Sie zum Beispiel mit den Haaren beginnen, sollten sie alle Haarprodukte umstellen - Shampoo, Spülung, Haarmaske und Stylingprodukte. Danach können Sie sich von Körperregion zu Körperregion vorarbeiten. Selbst in Sachen dekorativer Naturkosmetik sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Vom Lippenstift bis hin zur Wimperntusche – alles was das Herz begehrt finden Sie ebenfalls im Naturkosmetik-Regal. Oder Sie werden selbst aktiv und machen sich Ihre Pflegeprodukte – zum Beispiel einen Lippenbalsam – ganz einfach zu Hause. 

Wie reagiert der Körper?

Die Haut braucht rund vier Wochen um sich vollständig zu erneuern. Während dieser Zeit können kleine Pickel oder Rötungen auftauchen. Es gibt aber keinen Grund zur Sorge. Nach rund einem Monat sollen alle Problemchen wieder verschwunden sein. Bei Duschgels oder Körpercremen hat man anfangs das Gefühl, das die Haut nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird. Das liegt daran, dass die natürlichen Inhaltsstoffe schnell in die Haut einziehen und sich weniger auf der äußeren Hautschicht ablagern. 

Eine längere Überganszeit benötigen die Haare. Da in der Naturkosmetik keine Silikone verwendet werden, können sich Ihre Haare zu Beginn sehr trocken anfühlen. Bis der Silikonfilm von den Haaren verschwunden ist vergehen oft mehrere Monate. Es kann auch vorkommen, dass die Haare nach dem Umstieg schneller nachfetten. Wenn sich die Talkdrüsen an die milden Inhaltsstoffe gewöhnt haben, pendelt sich das Nachfetten in der Regel von selbst wieder ein. Auch der Glanz kann vorübergehend verschwinden. Wird das Haar jedoch mit natürlichen Haarölen gepflegt, wird es bald wieder strahlen!

Was ist anders?

In der Naturkosmetik werden Pflanzenöle eingesetzt, die die Haut mit hochwertigen Wirkstoffen versorgen. Die Haut soll ins Gleichgewicht gebracht und bei der Ausführung natürlicher Funktionen, wie der Regeneration, unterstützt werden.

Auf Silikone, Parabene oder Paraffin wird gänzlich verzichtet. Statt synthetischer Duftstoffe werden ätherische Öle verwendet. Zudem müssen hinsichtlich der Konservierungsstoffe strengere Auflagen erfüllt werden. Daher sind Naturkosmetik-Produkte meist nicht so lange haltbar wie konventionelle Produkte. Da die Inhaltsstoffe in konzentrierter Form verwendet werden, sind die Produkte sehr ergiebig. Häufig wird Naturkosmetik mit teuren Preisen in Verbindung gesetzt. Es gibt jedoch auch preiswerte Marken wie zum Beispiel alverde

Warum Naturkosmetik?

Eines steht fest: Naturkosmetik liegt im Trend. Und das nicht mehr nur bei den sogenannten LOHAS. So bezeichnet man Personen, die einen besonders gesundheitsbewussten und nachhaltigen Lebensstil pflegen. "Zurück zum Ursprung" heißt es für immer mehr Menschen. Denn Naturkosmetik gibt es schon sehr lange. Jede konventionelle Kosmetik hat ihren Ursprung in der Natur. 

Entscheidet man sich auf Naturkosmetik umzusteigen, kann das mehrere Hintergründe haben: Nicht nur der Verzicht auf synthetische Inhaltsstoffe, auch eine umweltfreundliche Verpackung und das Verbot von Tierversuchen sind wichtige Faktoren. Zudem werden Themen wie ökologische Transportwege, faire Arbeitsbedingungen und eine nachhaltige Produktion berücksichtigt. Auch der gesundheitliche Aspekt steht of im Mittelpunkt. Zum Beispiel dann, wenn die Haut gewisse Produkte aus der konventionellen Kosmetik nicht verträgt.

Woran erkenne ich Naturkosmetik-Produkte?

Das Wort „Naturkosmetik“ ist weder klar definiert noch rechtlich geschützt. Auch Produkte die nur einen Hauch von Natürlichkeit enthalten werden gerne mit den Begriffen „bio“ oder „natürlich“ geschmückt. Wer auf Nummer sicher gehen will, orientiert sich an zertifizierten Naturkosmetik-Siegeln. Auch ein Blick in die Inhaltstoffe gibt Auskunft: Silikone, Paraffine, Erdöl- und Mineralölprodukte oder synthetische Konservierungsstoffe haben nichts in Naturkosmetik-Produkten verloren.

Foto: Shutterstock/IngridsI

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