Die Qual der Wahl: Welche Zahnpasta ist die richtige?

Worauf es bei einer guten Zahnpasta ankommt.

Frau putzt sich die Zähne Welche Zahnpasta Sie wählen, hängt davon ab, welche Schwerpunkte Sie in der Zahnpflege setzen.

Der frische Geschmack im Mund ist definitiv ein Grund dafür, eine Zahncreme zu verwenden. Aber das Wichtigste ist, dass Zahnpasta den Reinigungseffekt beim Zähneputzen erheblich erhöht. Zahnpasten helfen, Zahnbelag zu entfernen und dadurch Karies und Zahnfleischerkrankungen vorzubeugen.

Das macht die Zahnpasta beim Zähneputzen:

  • Zahnpasten enthalten winzig-kleine Putzkörper. Diese arbeiten wie viele Mini-Zahnbürsten und entfernen Zahnbelag und Bakterien besonders sorgfältig.
  • Die meisten Zahncremes schäumen im Mund. Der Schaum löst Speisereste auch an schwer erreichbaren Stellen.
  • Zahnpasten binden Speisereste und Co., damit man sie leichter ausspülen kann.
  • Zahncremes wirken antibakteriell und beugen damit Zahnfleischentzündungen vor.
  • Die Geschmacksstoffe in Zahncremes sorgen für ein angenehmes Frischegefühl im Mund.

Welche Zahnpasta ist die richtige?

Die Auswahl an Zahnpasten in den Regalen ist mittlerweile riesig. Und jedes Jahr kommen neue Produkte dazu. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Damit die Entscheidung etwas leichter fällt, hilft ein kleiner Guide durch den Zahnpasta-Dschungel:

Fluorid schützt vor Karies

Eine gute Zahnpasta soll vor allem zuverlässig vor Karies schützen. Zuständig dafür ist das Fluorid. Und so wirkt es: Fluorid härtet den Zahnschmelz und schützt diesen dadurch vor Bakterien und Säuren. Wer besonders anfällig für Karies ist, sollte sich vor dem Kauf den Fluoridanteil in der Zahnpasta ansehen. Ein Mindest-Richtwert dafür ist 1400 ppm bei Erwachsenen.

Für Kinder sollte der Fluorid-Gehalt deutlich darunter liegen. Warum das so ist, ist schnell erklärt: Kinder schlucken die Zahnpasta oft, anstatt sie wieder auszuspucken. Und das kann auf Dauer schädlich sein. Daher gibt es spezielle Kinder-Zahnpasten

Tipp: Spülen Sie die Zahnpasta nicht vollständig mit Wasser aus. Denn die Fluoride wirken auch noch einige Zeit nach dem Zähneputzen kariesvorbeugend.

Sensitiv-Produkte bei freiliegenden Zahnhälsen und empfindlichen Zähnen

Bei freiliegenden Zahnhälsen tut eine besonders sanfte Zahnpflege gut. Produkte, die mit „sensitiv“ gekennzeichnet sind, sind in der Regel optimal. Dasselbe gilt für schmerzempfindliche Zähne. Wichtig: Bei Zahnschmerzen sollten Sie unbedingt einen Zahnarzt aufsuchen.

Zinkverbindungen beugen Zahnstein vor

Wenn sich Zahnbeläge verhärten, dann entsteht Zahnstein. Sind Sie anfällig dafür, hilft nur eines: eine tägliche und gründliche Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume. Zahnpasten mit speziellen Zinkverbindungen können die Vorsorge noch positiv beeinflussen. Außerdem empfehlen Zahnärzte alle sechs Monate eine professionelle Zahnreinigung.

Spezielle Zahncremes pflegen das Zahnfleisch

Zahnfleischbluten ist meist ein Zeichen für eine Entzündung. Diese wird in erste Linie von Bakterien und in der Folge von Plaque ausgelöst.  Zahncremes mit Salbeiextrakten, Allantoin und einigen anderen Pflanzenstoffen können die Entzündung eindämmen und das gereizte Zahnfleisch wieder beruhigen. Aber Achtung: Zahnfleischbluten kann ein Anzeichen für Parodontitis – eine Entzündung des Zahnbetts – sein. Und die sollte unbedingt von einem Zahnarzt behandelt werden.

Zahncreme mit Abrieb: für weiße Zähne

Sie möchten den ungeliebten Verfärbungen den Kampf ansagen? Spezialpasten für weiße Zähne können Abhilfe schaffen. Bitte beachten Sie, dass diese aber viele Abriebstoffe enthalten und daher für freiliegende Zahnhälse nicht geeignet sind. 

Zertifiziert: Naturkosmetik-Zahnpasten

Wer in Sachen Körperpflege auf natürliche Kosmetik setzt, der hat mittlerweile auch bei Zahnpasten eine große Auswahl. Marken wie lavera, Weleda oder alverde haben Zahncremes in ihr Sortiment aufgenommen. Sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie keine synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten. Die Zähne werden mit natürlichen Wirkstoffen gereinigt. Viele der Naturkosmetik-Zahnpasten entahlten kein Fluorid.

Welche Zahnpasta ist also die richtige für Sie?

Welche Zahnpasta Sie verwenden hängt ganz davon ab, mit welchen Schwachstellen Ihre Zähne zu kämpfen haben. Sensitiv-Produkte werden gerne bei freiliegenden Zahnhälsen und schmerzempfindlichen Zähnen verwendet. Gegen Zahnfleischentzündungen können Zahncremes mit bestimmten Pflanzenstoffen helfen. Und Zinkverbindungen beugen Zahnstein vor. Die wichtigste Grundvoraussetzung für eine gute Zahncreme ist aber ein ausreichender Fluorid-Gehalt. Und dann haben Sie immer noch die Qual der Wahl. Und zwar dann, wenn es um den Geschmack geht!

Foto: Shutterstock/kurhan

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