Viele Bürsten führen zu sauberen Zähnen

Softie, Mittelmaß oder harter Kerl: Welcher Zahnbürsten-Typ sind Sie?

Zahnbürsten in vielen Formen und Farben

Wieder einmal stehen Sie vor dem Zahnbürsten-Regal und wissen einfach nicht, zu welcher Bürste Sie greifen sollen. Die Lieblingsfarbe soll sie haben, das ist klar. Aber was hat es mit den Härtegraden auf sich? Und was ist besser: Elektro- oder Handzahnbürste? Die wichtigsten Fakten dargestellt anhand von vier Zahnbürsten-Typen:

Typ 1: Zahnbürste mit harten Borsten

Der harte Kerl

Egal, wie hart die Borsten sind: Keine Bürste bringt Ihr Zahnfleisch so schnell aus dem Gleichgewicht? Da zählen Sie zu den wenigen Glücklichen! Denn: Harte Borsten putzen Zahnbelag besser weg als weiche – sofern das Zahnfleisch gesund ist und die richtige Technik angewendet wird.

Typ 2: Weiche Zahnbürste

Der Softie

Zahnfleischbluten, freiliegende Zahnhälse - Sensibelchen haben es nicht leicht. Bei empfindlichem Zahnfleisch greifen Sie am besten zu einem weichen Bürstenkopf. Weil sehr weiche Borsten schwerer in die Zahnzwischenräume gelangen, spielt die Bürstenform eine wichtige Rolle: Achten Sie darauf, dass die Borsten unterschiedlich lang sind. Dadurch gelangen sie selbst in die kleinsten Lücken. Gründliches Putzen ist bei weichen Zahnbürsten doppelt so wichtig.

Typ 3: Zahnbürste mit mittelharten Borsten

Das Mittelmaß

Von wegen Mittelmaß ist langweilig: Mittelharte Bürsten sind echte Allrounder. Zum Zahnfleisch sind sie nicht ganz so grob wie harte Borsten, dabei ist die Putzleistung besser als bei weichen. Deshalb ist sie für alle geeignet, die nur selten zu sensiblen Zähnen und Zahnfleisch neigen. Tipp: An Tagen, an denen Sie sehr empfindlich sind, können Sie auch kurzfristig wechseln. Putzen Sie vorübergehend mit einer weichen und steigen Sie danach wieder auf die mittlere Bürste um.

Typ 4: Elektrische Zahnbürste

Die Moderne

„Die macht das schon!“ Liebhaber elektrischer Zahnbürsten verlassen sich auf einen kleinen Motor, der das Putzen übernimmt. Und das zu Recht: Es ist bequem und die Putzleistung ist mindestens genauso gut wie mit einer Handzahnbürste. Allerdings gibt es bei vielen Modellen technische Feinheiten, die Vorteile für die Mundgesundheit bieten: Dazu zählen etwa Drucksensoren, die Ihnen anzeigen, wenn Sie zu hart putzen oder Timer, die Ihnen die Mindestputzdauer signalisieren. Putzgewohnheiten können dadurch deutlich verbessert werden.

Für gesunde Zähne Zahnbürste regelmäßig ersetzen

Eines haben alle Zahnbürsten gemeinsam: Sie gehören ersetzt, sobald sie abgenutzt aussehen – auf jeden Fall spätestens alle drei Monate. Auch nach einer Erkältung sollten Sie sich eine neue Zahnbürste zulegen. Denn in der Bürste können sich Bakterien und Keime ansammeln, die zu einer Neuerkrankung führen können.

Welcher Bürstenkopf für Sie geeignet ist, weiß Ihr Zahnarzt am besten. Er kann den Zustand Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleisches sehr gut einschätzen und Ihnen die passende Zahnbürste empfehlen.

Ist die perfekte Zahnbürste einmal gefunden, fehlt nur noch die passende Zahnpasta. Lesen Sie hier, worauf es bei einer guten Zahnpasta ankommt.

Foto: shutterstock/Adisorn Saovadee

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