Logik des Schenkens

Eigennutz oder Freude am Geben? Warum und womit wir andere beschenken sollen.

Vor den großen Feierlichkeiten des Jahres dreht sich alles rund um das Thema Geschenke: Was hat man schon besorgt, was fehlt noch? Und was bloß der besten Freundin oder den Schwiegereltern schenken?

Schenken verfestigt Beziehungen – auf ein Geschenk folgt häufig ein Gegengeschenk.

Österreicher sind Meister beim Verschenken

Die Österreicher greifen beim Verschenken richtig tief in die Tasche: Sie gaben im Vorjahr durchschnittlich 260 Euro für Weihnachtsgeschenke aus, so das Ergebnis der eBay.at-Weihnachtsstudie 2012. Nur die Briten und die Iren investierten im Europa-Vergleich mehr Geld in Geschenke. Hierzulande beschenkt man der Studie zufolge durchschnittlich 8,65 Mitmenschen zum Weihnachtsfest. Und: Mehr als die Hälfte der Österreicher kauft bereits online Geschenke.

Logik des Schenkens

Das klingt wenig sozialromantisch, aber: Schenken ist dazu da, um Beziehungen zu festigen. Auf ein Geschenk folgt häufig ein Gegengeschenk – auch wenn oft lange Zeit vergeht, bis die nächste Gelegenheit ansteht. Wer jemandem ein Geschenk macht, denkt automatisch daran zurück, welches Präsent er zuvor von dieser Person erhalten hat. So lautet jedenfalls die psychologische Erkärung, warum Menschen sich gegenseitig Geschenke machen.

Wir finden: Schenken macht Freude - auch ganz ohne Gegengeschenk. Aber wie das richtige Geschenk finden, wie die größtmögliche Freude machen?

Tipp: Der dm Geschenkefinder unterstützt Sie, das richtige Geschenk auszusuchen!

Worüber freut sich der oder die Beschenkte?

Je mehr man über den Beschenkten weiß, desto einfacher ist es, ein passendes Geschenk zu finden: Welche Hobbys hat sie? Worüber spricht er häufig? Wie gestaltet sich ihr Alltag? So lässt sich leichter ein Geschenk finden und gleichzeitig vermeidet man, gänzlich Unerwünschtes herzugeben. Ein Beispiel: Wer jeden Tag über die lästige Haarwäsche mault, wird mit einem Shampoo wenig Freude haben – auch wenn es ein hochwertiges, schön verpacktes Produkt ist. Wenn eine Freundin hingegen nach einer Runde joggen von einem heißen Entspannungsbad schwärmt,  liegt man bei ihr mit einem Bäderset bestimmt richtig.

Unterschiedliche Geschenk-Typen

Genauso wie jeder Mensch einzigartig ist, freut sich jeder auf andere Art und Weise über ein Geschenk. Für manche zählt die Geste, andere schätzen Praktisches oder aber Luxusgüter, die man sich selbst nicht gönnen würde. Überlegen Sie einfach, welcher Geschenke-Typ auf Ihren Mann, Ihre Freundin, Ihren Onkel oder Ihre Schwester am besten zutrifft. Hier eine kleine Hilfe:

Der Gemeinsame-Zeit-Typ

Kann sich Ihr Gegenüber sowieso alles selbst kaufen und freut er sich am meisten über ein Zeitgeschenk? Dann überraschen Sie ihn doch mit einem gemeinsamen Kochabend, einem Freundinnen-Friseurbesuch, Kinokarten oder einer Einladung zum Frühstück im Lieblingscafé.

Der dankbare Genießer

Für sie oder ihn zählt der Gedanke - nicht die Sache selbst. Wie wäre es zum Beispiel mit etwas Selbstgebasteltem? Oder einem selbst zusammengestellte Verwöhnset? Egal, wofür Sie sich entscheiden: Der Typ Genießer wird es schätzen, weil es von Herzen kommt.

Der Sparfuchs

Oder haben Sie es eher mit dem sparsamen Typen zu tun, der sich vieles wünscht aber nichts leisten möchte? Dann haben Sie es einfach - seien Sie in den Wochen vor Weihnachten einfach besonders aufmerksam, den einen oder anderen Wunsch hören Sie im Gespräch sicher heraus.

Der ewige Nörgler

Und dann gibt's noch den ewigen Nörgler: Grundsätzlich freut er sich und zeigt das auch. Aber: Jedes Geschenk wird umgetauscht, es wird abgewogen, ob eine andere Farbe der Uhr, das blumigere Parfum oder der größere Pulli besser gewesen wären. Schenken Sie einfach Wert-Gutscheine - damit können Sie bestimmt nichts falsch machen.

 

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Fotos: dm, Maridav/shutterstock

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