Glänzende Aussichten

Diese Schminktipps bringen Augen, Wangen, Haut und Haare zum Schimmern.

Augen mit hellen Akzenten betonen Helle Akzente bringen Ihre Augen zum Leuchten.

Mit gekonnt gesetzten Highlights ist Ihnen auch in der kalten Jahreszeit ein glänzender Auftritt sicher. Tipps und Tricks, wie Sie Lichtblicke ins Gesicht und auf den Kopf zaubern.

Glänzende Wangenröte

Obwohl sie die größten Flächen im Gesicht sind, werden die Wangen beim Schminken oft noch vernachlässigt. So setzt man sie in Szene:

  • Das Rouge wird auf den Backenknochen aufgetragen. Es überzieht die Wangen dann nicht nur mit Frische, sondern modelliert sie auch. Besonders zauberhaft wirkt Apricot Rose mit leichtem Glanz.
  • Helle Typen greifen zu Metallnuancen, dunklere können auch in der kalten Jahreszeit bei Bronzepuder bleiben.
  • Entscheidend ist, dass man einen breiten Pinsel einen Zentimeter unter dem äußeren Augenwinkel ansetzt und von dort diagonal in Richtung Nasenflügel wischt.
  • Lippen und Augen bekommen auch etwas von dem Glanz ab: Roséfarbener Lipgloss lässt nicht nur den Mund glänzen, der Look betont zusätzlich auch die Augen sehr schön.

Augen ins beste Licht setzen

Wenn es um Natürlichkeit geht, geben sie den Ton an: Lidschatten in Nude-Farben. Das Auge wirkt größer und man kann Highlights setzen, ohne dass man überschminkt aussieht. Dazu werden drei unterschiedliche Nuancen eingesetzt:

  1. Ein ganz heller Highlighter zieht sich vom Augenwinkel leicht in die Tränenfalte hinunter.
  2. Ein rosa Nude-Ton betont das bewegliche Lid.
  3. Am oberen Lid sorgt eine etwas dunklere Nuance für Kontur. Dafür wird sie von der Augenfalte zum Jochbein gezogen.

Noch besser ins Licht rückt man die Augen mit einem weißen Kajal. Diesen tragen Sie am inneren Augenlid auf. Dadurch hebt sich das Auge ab, der Look bleibt trotzdem weich.

Natürlich schöner Schein

Ein perfekter Teint, ebenmäßig und jugendlich frisch, ist die Grundlage jedes Looks. Dabei geht der Trend weg von komplett matt hin zu leicht glänzend. Das erfordert aber viel Schichtarbeit:

  1. Zuerst wird die Haut mit einer Feuchtigkeitscreme vorbereitet. Lassen Sie diese gut einziehen.
  2. Tragen Sie eine hautbildverfeinernde Basis, einen sogenannten Primer, auf – zum Beispiel L'Oréal Paris Studio Secrets. Danach folgt eine BB Cream. Die Base gleicht Unebenheiten aus, die BB Cream deckt sie ab. Ohne Grundierung bleibt der Teint durchscheinend, die jugendliche Frische ungekünstelt.
  3. Für mehr Schimmer sorgt nur noch ein Highlighter-Puder, das einzelne Stellen ins rechte Licht rückt.

Lichtstrahl auf dem Kopf

Früher gab es Strähnchen, später colorierte man die Haare mit Highlights, dann folgte der Trend zum Ombré Look. Heute ist es eine Mischung aus allen dreien:

  • Eine breite Strähne knapp neben dem Scheitel wird eine Nuance heller eingefärbt als das Eigenhaar. Der Verlauf ist lebendig, die Strähne erkennbar, aber dezent.
  • Um den natürlichen Effekt zu erhalten, wird sie nicht direkt am Scheitel gesetzt, sondern etwas darunter.
  • Bei Lockenköpfen darf der Haarschopf etwas breiter ausfallen, bei sehr glattem Haar sind zwei Zentimeter genug, dafür dürfen es zwei Strähnchen sein. Allerdings bloß auf einer Seite des Scheitels, alles andere sieht sehr künstlich aus.

Tipp: Wer sich selbst nicht an die Strähne heranwagt, ist bei den Kolleginnen aus dem dm friseurstudio bestens aufgehoben.

Fotos: Oliver Topf 

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