Vorsicht Weihnachtsfeier!

Welche Fettnäpfchen sollten Sie unbedingt auslassen? Und: Wie sieht's mit dem Styling aus?

Mit Weihnachtsfeiern und Arbeitskollegen ist es so eine Sache: Es soll ein ungezwungenes Fest werden, aber bitte nicht zu locker. Oft vergisst man im netten Ambiente, dass man Kollegen und nicht Freunden gegenübersteht. Ist so richtig Party auf Firmen-Weihnachtsfeiern eigentlich erlaubt? Experten geben Tipps:

Weniger ist mehr

Welcher ist der größte Weihnachtsfeiern-Fettnapf? Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Auf einer Weihnachtsfeier warten so viele „Näpfe“, in die man ungebremst treten kann. „Behalten Sie jedenfalls einen klaren Kopf – auch dann, wenn andere über den Durst hinaustrinken“, rät Juanita Hieble-Tomio von der Hieble Knigge Akademie in Dornbirn.

Aber wenn Sie trotz aller guten Vorsätze das eine oder andere Gläschen zu viel haben? Halten Sie plötzlich aufkeimenden Mut im Zaum. Vermeiden Sie, einem Kollegen endlich einmal die längst fälligen Leviten zu lesen, private Eskapaden auszuplaudern oder einen besonders gewagten Tanz aufs Parkett zu legen.

Und: Was eigentlich, wenn die Führungskraft Ihnen in geselliger Trinklaune das „Du“ anbietet? „Das Angebot am Folgetag nochmal zu reflektieren, vermeidet oftmals Irritationen. Vielleicht ist diese froh darüber, dass Sie das Du-Angebot vergessen haben?“, regt der Knigge-Profi an.

Das Outfit: Bein oder Dekolletee

Kleidungstechnisch dreht sich die Wintersaison übrigens erneut um die Farbe Schwarz. Damit können Sie auf der Weihnachtsfeier nichts falsch machen. Einzelne Highlights werden durch Fuchsia, Eisblau oder Weiß gesetzt. „Mein ganz persönlicher Tipp: Der Mantel ist im Winter das wichtigste Kleidungsstück und darf deshalb gerne etwas extravaganter und auffälliger ausfallen“, verrät Stylingexpertin Melanie Gleinser.

Sie rät übrigens zu Kleid statt Hose und keinesfalls Jeans zur Firmen-Weihnachtsfeier – aber bitte nicht zu viel Haut zeigen. Es gilt die Regel: Beine oder Dekolletee zeigen, nie beides.

Und: Darf ich auch das gleiche Kleid der letzten Weihnachtsfeier heuer wieder anziehen? „In einem Umfeld in dem viel Wert auf das äußerliche Erscheinungsbild gelegt wird, rate ich definitiv davon ab. In einem legeren Umfeld kann man es schon machen, prinzipiell gilt allerdings: Ist es ein schlichtes Kleid, das man individuell stylen kann, dann darf man es "recyclen"! Ist es hingegen ein besonders auffälliges Kleid, ist es ein No-Go!“, so Melanie Gleinser.

Das Make-Up: Natürlichkeit statt Maskerade

Auch in puncto Make up gilt: Weniger ist mehr. „Weihnachten ist besinnlich, keine Disco“, rät Star-Visagist Sergej Benedetter zu zurückhaltenden Farben. Schminken Sie sich ähnlich wie im Alltag, die Kollegen sollen Sie noch erkennen und nicht einer Maskierten gegenüberstehen.

Fotos: SuzaZoom, dm

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