Ein Herz für Tiere: Das mögen Hund und Katz

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag. Wir haben Tipps, wie sich die Fellnasen besonders wohl fühlen.

Tipps, wie sich Hund und Katze bei Ihnen wohlfühlen.

Pudelwohl ...

... fühlen sich die Fellnasen vor allem, wenn sie bei Frauchen und Herrchen sein können, gekuschelt werden und nicht zu lange alleine gelassen werden. Ein Hund ist ein Rudeltier und fühlt sich in seiner Familie am wohlsten. Doch nur Luft und Liebe reichen natürlich nicht. Wohlfühl-Tipps, auf die Sie achten sollten.

  • Schlafplatz: Ein Hund braucht einen festen Schlafplatz, auf dem er sich geborgen und sicher fühlt. Hiefür bieten sich zum Beispiel Plastik- oder Weidekörbe mit einer Decke oder einer kleinen Matratze an. Sein Korb dient auch als Rückzugsort. Er sollte so gewählt werden, dass der Hund hier tatsächlich seine Ruhe findet - etwa in einem ruhigen Eck der Wohnung, im Vorraum des Hauses oder ähnliches.
     
  • Bewegung: Hunde sind von Natur aus Lauftiere. Egal welche Rasse, die Vierbeiner möchten sich bewegen - der eine mehr, der andere weniger. Die tägliche Spazierroute ist deshalb ein Muss um einen gesunden und ausgeglichenen Gefährten an seiner Seite zu haben. Spazierengehen ist für die Fellnasen wie Zeitung lesen - im Optimalfall spannend, ereignisreich und voller Neuigkeiten. Wählen Sie deshalb immer wieder neue Wege. Sie möchten ja auch nicht täglich die selben Schlagzeilen lesen?
     
  • Erziehung: Klare Regeln und gewaltfreie Disziplin sind in der Hundeerziehung oberstes Gebot. Damit schaden sie Ihrem Liebling nicht - im Gegenteil. Nur erzogene Hunde können an der Gesellschaft teilnehmen, Herrchen und Frauchen überall hin begleiten. Zudem braucht ein Hund einen festen Platz im Rudel, er braucht seine Regeln und seine Rangordnung. Nur so fühlt er sich wohl.
     
  • Beschäftigung: Spazierengehen alleine reicht nicht aus. Ihr Vierbeiner braucht auch geistige Beschäftigung. Üben Sie etwa gemeinsame Kunststücke ein.
     
  • Pflege: Je nach Rasse braucht der Vierbeiner auch ausreichend Fellpflege. Während manche Rauhhaarrassen am besten vom Hundefrisör getrimmt werden, benötigen einige Langhaarrassen tägliches Bürsten, Kurzhaarrassen oft nur sporadische Fellpflege.

Katzenjammer ...

... gibt's garantiert nicht, wenn Sie dafür sorgen, dass sich Ihre Samtpfote bei Ihnen zuhause wohl fühlt. Katzen sind ja bekanntlich die Majestäten unter den Haustieren und eher anspruchsvoll. Auch hier ein Wohlfühlprogramm:

  • Beschäftigung: Katzen sind Jäger, sie wollen sich anpirschen, lauern, fangen und spielen. Ist Ihre Katze ein Freigänger bietet ihr die Natur alles, was sie dafür braucht. Halten Sie Ihre Mietze in der Wohnung, bieten Sie Ihr genügend Abwechslung mit Spielen oder lassen Sie einen Spielkameraden mit einziehen. Hier gibt's Tipps für Katzenspiele zum Selbermachen. Katzen lieben übrigens einen fixen Tagesablauf: Sie möchten zum Beispiel jeden Tag zur gleichen Zeit Ihr Futter - und erwarten auch, dass sich ihre Dosenöffner daran halten.
  • Pflege: Katzen sind sehr reinliche Tiere und verwenden viel Zeit für die eigene Hygiene. Das Gleiche möchten Sie auch von ihrer Umgebung: Katzenklo und Futterplatz sollten immer sauber gehalten werden. Werden die Hygienestandards der Mietzen nicht eingehalten, gibts als Protest schon mal Hungerstreik oder das Geschäftchen eben neben dem Katzenklo.
  • Schlafplatz: Auch Katzen mögen Trubel nicht so gerne. Deshalb gilt: Stubentiger brauchen einen ruhigen Schlafplatz, der gleichzeitig Rückzugsort ist. Ein kuscheliger Katzenkorb, ein Plätzchen im Bett oder ein Katzennest an der Heizung. Hauptsache warm und gemütlich.

Informationen über Tier-Initiativen finden Sie im active beauty Online Magazin: Tiere brauchen Menschen und umgekehrt

 

Foto: shutterstock/VP Photo Studio

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