Vom trägen Köter zum Sporthund

Helfen Sie Ihrem Hund, in die Gänge zu kommen. Fünf Tipps, um mit Hundesport zu beginnen.

Hundesport fördert Körper und Geist Hundesport tut Hund und Herrchen gut.

Sie gehen regelmäßig mit Ihrem Hund spazieren? Gut so. Denn damit wird der natürliche Bewegungsdrang gestillt. Aber nur Gassi gehen reicht nicht aus: Hunde müssen auch im Kopf fit bleiben, damit es ihnen körperlich und geistig gut geht. Fünf Tipps für Hundesport:

Veranlagung berücksichtigen

Welche Art von Bewegung für Ihren Vierbeiner geeignet ist, hängt vor allem von der Rasse ab. Vergessen Sie nicht, dass jede Hunderasse für andere Zwecke gezüchtet wurde. Manche Hunde sind zum Jagen veranlagt, andere zum Suchen oder Rennen.

Gemeinsam statt einsam

Bei vielen Hundesportarten sind auch Sie als Tierhalter gefragt mitzumachen. Gemeinsame Bewegung kann die Beziehung zwischen Mensch und Tier intensiver und harmonischer werden lassen. Die Grundlage dafür ist gegenseitiges Vertrauen.

Joggen mit dem Hund

Viele Hundehalter gehen mit ihrem Hund joggen. Dafür muss der Vierbeiner natürlich die körperlichen Voraussetzungen mitbringen. Außerdem sollte er gut gehorchen und der Umgang mit Passanten und anderen Hunden darf nicht fremd sein. Laufen Sie nicht bei Hitze und am besten auf Schotter oder Gras. Und: Nicht nur Sie selbst brauchen Flüssigkeit, auch Ihr vierbeiniger Laufpartner muss ausreichend mit Wasser versorgt werden.

Beim Laufen wird zwar die Fitness gefördert, die Kopfarbeit bleibt aber auf der Strecke. Versuchen Sie sich in modernen Sportarten wie:

Hundeparcours (Agility): Der Geschicklichkeitssport fördert Ihren Hund körperlich und geistig. Er muss dabei in kurzer Zeit und möglichst ohne Fehler unterschiedliche Hindernisse – vom Tunnel bis zum Slalom - überwinden.

Flyball: Diese spielerische Hundesportart fördert Bewegung, Selbstsicherheit und Sozialverhalten Ihres Hundes. Ihr Hund überspringt Hürden, fängt den Ball aus der Flyballbox und läuft damit ins Ziel.

Dog Dance: Ja, Sie lesen richtig! Beim Dog Dance bewegen sich Hundehalter und Hund gemeinsam im Rhythmus zu Musik. Dafür müssen Tricks wie Rolle, Pfötchen geben oder Sprünge einstudiert werden. Es geht um Teamwork, Verständigung und ein harmonisches Miteinander.

Hundefrisbee: Der Trendsport geht über das Werfen und Fangen einer Frisbee-Scheibe hinaus. Gut trainierte Hunde können zum Beispiel auch mal über den Körper ihres Herrchens springen.

Ab zum Hundesportverein

Hundesportvereine sind für Hundefrisbee und Co. die ideale Anlaufstelle. Lassen Sie Ihren Hund vorab beim Tierarzt durchchecken. Und nehmen Sie sich ruhig genügend Zeit, den richtigen Verein zu finden. Wenn die Mitarbeiter einfühlsam mit ihrem Hund umgehen und das Hundesport-Angebot breit ist, fühlt sich Ihr Vierbeiner mit Sicherheit wohl.

Foto: shutterstock/Tom Wang

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