Tierisches Fotoshooting

Profi-Tipps für schöne Tierbilder: So setzen Sie Ihr Haustier perfekt in Szene.

Tipps vom Profi: So gelingen schöne Haustierfotos. Tipps vom Profi: So gelingen schöne Haustierfotos.

Ihre Haustiere sehen auf Fotos langweilig aus? Die Bilder sind unscharf und überhaupt machen Hund, Katze und Co. beim Fotografieren nie was Sie wollen?

Die Salzburger Fotografin Samantha Sanchez verrät im Interview einfache Tricks für schöne Tierfotos:

Was sind die Zutaten für das perfekte Haustierfoto?

Man nehme eine Kamera, natürliches Licht, eine schöne Umgebung, einen Bekannten, natürlich sein Haustier und eine große Portion Geduld. Wichtig ist auch, dass das Model gesund und munter ist. Also nicht schon vor dem Shooting auspowern.

Studio oder Natur? Was ist die ideale Location?

Ich ziehe Natur dem Studio vor. Die Umgebung sollte aber zum Tier passen. Schön ist, wenn sich die Farbe der Umgebung zum Beispiel in der Fellfarbe wiederfindet. Aber Achtung: Im Freien unbedingt abklären, ob das Tier hier frei laufen darf und ob eh keine Straße in der Nähe ist. Die Sicherheit steht immer an erster Stelle.

Was muss man bei Bewegungsaufnahmen beachten?

Das ist nicht so einfach, vor allem nicht mit dem Smartphone. Eine Spiegelreflexkamera wäre schon von Vorteil. Eine schnelle Belichtungszeit und Mehrbildaufnahme-Modus sind ideal. Sonniges Wetter ist dabei sehr hilfreich, da man viel Licht benötigt. Der frühe Morgen oder der späte Nachmittag sind perfekt.

Sechs Tipps für Ihre Haustierfotos:

  • Wählen Sie eine sichere, natürliche Umgebung, die zu Ihrem Tier passt!
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Model gesund und munter ist!
  • Fotografieren Sie auf Augenhöhe mit dem Tier!
  • Nehmen Sie einen Assistenten und ein Spielzeug mit!
  • Richten Sie den Fokus immer auf die Augen!
  • Verwenden Sie eine Spiegelreflex-Kamera mit Mehrbildaufnahme-Modus!

Welche Tipps haben Sie für die Wahl der Perspektive?

Begeben Sie sich am besten auf die Augenhöhe des Vierbeiners und richten Sie den Fokus immer auf seine Augen. Denn über die Augen kommuniziert das Foto. Das heißt, man muss sich während eines Shootings öfter hinknien oder sogar hinlegen.

Wie bringt man Tiere am besten in Pose?

Für Bewegungsaufnahmen bietet sich an, ein Spielzeug von einem Bekannten werfen zu lassen. Dadurch kann man ungefähr die Laufrichtung bestimmen. Auch für Porträts hält ein Assistent das Spielzeug am besten dort hin, wo das Tier hinschauen soll.

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